Samstag, 26. September 2026

Magdeburg / Main-Taunus-KreisDe-Mail statt Behördengang

[14.07.2015] Sicher, vertraulich und nachweisbar können die Bürger in Magdeburg sowie im Main-Taunus-Kreis Mitteilungen an die Verwaltung senden. Beide Kommunen bieten die De-Mail als neuen Kommunikationskanal an.
Sowohl in Magdeburg als auch im Main-Taunus-Kreis können die Bürger jetzt De-Mails an die Verwaltung senden.

Sowohl in Magdeburg als auch im Main-Taunus-Kreis können die Bürger jetzt De-Mails an die Verwaltung senden.

(Bildquelle: BMI)

Eine De-Mail-Adresse als verbindliches Kommunikationsmittel haben jetzt jeweils Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg und der Main-Taunus-Kreis in Hessen eingerichtet. Somit können Nachrichten und Dokumente vertraulich, sicher und nachweisbar über das Internet an die beiden Verwaltungen geschickt werden. Voraussetzung ist, dass der Absender über ein eigenes De-Mail-Konto verfügt. „Mit dem neuen Service der Landeshauptstadt wird die elektronische Kommunikation zu Ämtern und Fachbereichen rechtlich verbindlich und nachweisbar“, sagt Holger Platz, Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung in Magdeburg. „Zudem kann dadurch Zeit und Papier gespart werden. Noch ist zwar nur ein kleiner Teil der elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung über eine absenderbestätigte De-Mail möglich, wir wollen dieses neue Angebot aber stetig ausbauen. Der Umfang der Erweiterung wird auch davon abhängen, welche Erfahrungen wir während der jetzt gestarteten Pilotphase sammeln.“ In Magdeburg sind über den neuen Service derzeit unter anderem Anträge für Wohngeld sowie Widersprüche möglich. Neben dem neuen De-Mail-Service können die Bürger in der Landeshauptstadt auch Mails mit einer qualifizierten elektronischen Signatur an die Stadt schicken. Der Absender muss dafür unter anderem über eine Signaturkarte und ein entsprechendes Kartenlesegerät verfügen. Auch im Main-Taunus-Kreis bietet die De-Mail den Bürgern einen verlässlichen Kommunikationskanal nach den gesetzlichen Bestimmungen des Bundes für den Schriftverkehr mit der Verwaltung. „Der Nutzer ist damit nicht mehr auf die Öffnungszeiten der Ämter angewiesen“, sagt Landrat Michael Cyriax. „Das ist elektronischer Bürgerservice.“





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