Mittwoch, 7. Oktober 2026

BearingPoint/CiscoE-Government-Wettbewerb startet

[01.03.2023] Der Startschuss für den 22. E-Government-Wettbewerb ist gefallen. Gesucht werden Lösungsansätze für die digitale Transformation in Behörden, aber auch E-Health-Projekte. Bis zum 26. Mai 2023 können Behörden und öffentliche Organisationen aus D-A-CH ihre Projekte einreichen.

Zum 22. Mal führen die Management- und Technologieberatung BearingPoint und das Technologieunternehmen Cisco den E-Government-Wettbewerb durch, in dem innovative Lösungen zur Digitalisierung der Verwaltung ausgezeichnet werden. Öffentliche Organisationen aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Sozialversicherungsträger und Institutionen des Gesundheitswesens sind aufgerufen, bis zum 26. Mai 2023 ihre zukunftsfähigen, innovativen Konzepte und Projekte in fünf Wettbewerbskategorien einzureichen. Der Wettbewerb sucht und würdigt in den Worten der Ausrichter wegweisende und innovative Lösungen aus Verwaltungen, die Mehrwerte schaffen – für die Verwaltung selbst und damit auch für Bürgerinnen und Bürger, für die Gesellschaft sowie die Wirtschaft.
Der Begriff Zeitenwende sei zum Wort des Jahres 2022 gewählt worden. Damit diese auch im Bereich der digitalen Verwaltung realisiert werde, brauche es Mut, gute Ideen und Tatkraft, sagte Jon Abele, Leiter Government und Public Sector bei BearingPoint. Bei der Digitalisierung und Modernisierung von Staat und Verwaltung gehe es um nichts Geringeres als das Vertrauen der Menschen in Staat und Demokratie. Gleichzeitig sei mit der Zeitenwende in der Verwaltung auch ein Kulturwandel verbunden, den es klug zu gestalten gelte.

E-Health-Projekte rücken ins Interesse

Aus jeder Kategorie ermittelt eine unabhängige Jury drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte bei den Finalistentagen am 3. und 4. Juli 2023 und anschließend auf der Website des Wettbewerbs vorzustellen. Die Gewinner werden bei einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen des Ministerialkongresses am 14. September 2023 in Berlin prämiert.
Ausgezeichnet werden Projekte und Organisationen in den Wettbewerbskategorien OZG- oder Registermodernisierung, Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen, Bestes Digitalisierungsprojekt, Agile Transformation der Verwaltung sowie Nachhaltigkeit durch Digitalisierung. Als Sonderpreis wird ein Publikumspreis vergeben. Der diesjährige E-Government-Wettbewerb hat mit seinen Kategorien innovative E-Health-Projekte besonders im Blick. Die Nutzung digitaler Gesundheitsdienste habe durch die Pandemie zuletzt einen weiteren Schub erhalten und die Bedeutung von E-Health-Angeboten sei weiter gewachsen, so die Ausrichter des Wettbewerbs zur Begründung. Daher freuen sich BearingPoint und Cisco „auch sehr auf die Einreichung innovativer Digitallösungen im Gesundheitsbereich“.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Illustration einer diagonal über das Bild gespannten Kette, die gesprengt wird.
bericht

Digitale Transformation: Barrieren beseitigen

[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...

Personengruppe unter einer goldenen 50

ab-data: 50 Jahre Softwareentwicklung

[02.10.2026] Mit mehr als 100 Gästen feierte das Softwareunternehmen ab-data sein 50-jähriges Bestehen am historischen Ursprungsort. Neben Erinnerungen an die Gründungszeit ging es um das neue Finanzwesen VOIS|FIWE und die Bedeutung kommunaler Plattformen für die Digitalisierung. mehr...

Drohne in der Luft, im Hintergrund ist verschwommen ein Gebäude der Feuerwehr Hanau zu sehen

rescueTablet: Aus der Luft direkt ins Lagebild

[02.10.2026] Die Einsatzplattform rescueTablet kann jetzt Live-Luftbilder und Telemetriedaten von Drohnen einbinden. Einsatzleitungen sollen dadurch bei Bränden, Hochwasser oder Sucheinsätzen schneller einen Überblick über die Lage erhalten. mehr...

OZG: Kommunen sollten sich startklar machen.

Aachen/Mannheim: G24 geht in die Praxis

[28.09.2026] Aachen und Mannheim erproben den Kombiantrag des Bund-Länder-Projekts G24. Er verbindet Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung. Aachen bietet das Verfahren bereits vollständig online an, Mannheim folgt schrittweise. Langfristig sollen Gründungen binnen 24 Stunden möglich sein. mehr...

NeXT: Nachnutzung praktisch angehen

[28.09.2026] Ein neues Paper des NeXT-Netzwerks gibt Beschäftigten aller föderalen Ebenen praktische Hinweise, wie sie digitale Lösungen für andere bereitstellen oder selbst übernehmen können. Ein Schnellcheck führt zu den passenden Empfehlungen und weiterführenden Ressourcen. mehr...

Panoramablick über Berlins Innenstadt, in der Mitte der Fernsehturm, im Hintergrund dramatische Wolken

Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf

[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...

Person am Laptop, am Bildschirm ein Mock-Up-Umfrageformular, sonniger Schreibtisch mit Muffins

Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag

[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...

Jemand schaut sich die Stadtblatt Online-Ausgabe am Handy an


Heidelberg: Stadtblatt wird digital

[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...

Junge Frau zwischen Archivregalen streckt ihr Handy Richtung Kamera

Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look

[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...

Mpck-up der Schwammstadt-App

Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren

[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...

Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft

[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...