Donnerstag, 1. Oktober 2026

BayernKommission für Digitalisierung

[12.06.2024] Für neuen Schub bei der Digitalisierung soll die Zukunftskommission #Digitales Bayern 5.0 sorgen. Kommunen und Freistaat wollen gemeinsam einheitliche Strukturen und Standards schaffen. Wie Digitalisierung gelingt, zeigt der Kreis Fürstenfeldbruck.

Die Zukunftskommission #Digitales Bayern 5.0 – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände sowie der Staatsregierung – soll die Digitalisierung der Kommunen im Sinne eines vollständig elektronisch ablaufenden Verwaltungsprozesses weiter verbessern. Wie das bayerische Finanz- und Heimatministerium mitteilt, erarbeitet die Zukunftskommission, die im Frühjahr 2024 gebildet wurde, gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der kommunalen Praxis bis Ende dieses Jahres Bedarfe und Lösungsvorschläge unter anderem zu kommunalen Online-Diensten, zentralen IT-Infrastrukturen sowie dem sicheren Einsatz Künstlicher Intelligenz. Erste konkrete Maßnahmen würden so schnell wie möglich in die Umsetzung gebracht.
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker sagte bei seinem Besuch im Kreis Fürstenfeldbruck: „Bayerns Verwaltung ist bei der Digitalisierung bundesweit bereits an der Spitze. Im Finanzressort haben wir hierfür unter anderem mit dem IT-Dienstleistungszentrum (wir berichteten) und unserem Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (wir berichteten) von Anfang an konsequente Aufbauarbeit geleistet. Beste Ausgangsbedingungen also für die Zukunftskommission #Digitales Bayern 5.0: Hand in Hand mit der kommunalen Familie schaffen wir jetzt einheitliche Strukturen und Standards und fördern den Einsatz neuer Technologien. Gemeinsam und unmittelbar setzen wir uns ein, damit Bayerns Verwaltung noch schneller, bürgerfreundlicher und mit weniger Bürokratie funktioniert.“
Das Landratsamt Fürstenfeldbruck ist laut Füracker ein Vorreiter bei der Digitalisierung. Landrat Thomas Karmasin führt aus: „Im Landratsamt Fürstenfeldbruck wird mit großem Engagement und Nachdruck an der Digitalisierung gearbeitet. So freut es mich besonders, dass wir im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen mit heutigem Stand bereits über 260 Verwaltungsleistungen online anbieten können, womit wir im bayernweiten Vergleich derzeit den zweiten Platz der Landratsämter belegen. Von den rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt arbeiten bereits rund 800 mit der elektronischen Akte. Bereits seit 1. Oktober 2022 kann der Bauantrag digital bei uns eingereicht werden (wir berichteten) und der aktuelle Bearbeitungssachstand kann über ein Portal eingesehen werden. Zusammenfassend kann ich für mein Haus mit Freude sagen, dass wir unseren Auftrag, die Digitalisierung unserer Verwaltungsarbeit voranzutreiben, sehr frühzeitig erkannt haben und auf einem äußerst guten Weg sind.“





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