NiedersachsenKommunale Kooperation

Die Stadträte Jan Erik Bohling, Thorsten Kornblum und Dennis Weilmann (v.l.) haben die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
(Bildquelle: kommunikation@stadt.wolfsburg.de)
Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg wollen den Weg hin zu einer moderneren, digitalen Verwaltung nicht alleine gehen. Um Synergien zu schaffen und von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren, haben die jeweils für die Digitalisierung verantwortlichen Dezernenten der drei niedersächsischen Städte – Thorsten Kornblum, Jan Erik Bohling und Dennis Weilmann – eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Wie die Kommunen mitteilen, ist in diesem Letter of Intent vorgesehen, die Zusammenarbeit und den Austausch zu intensivieren, um IT-Lösungen gemeinsam nutzen zu können. Geplant sei ein enger Austausch der an der Digitalisierung der Verwaltung beteiligten Stellen. Dabei sollen Gemeinsamkeiten in den Bereichen Basisdienste, Online-Dienste, Fachverfahren und Schnittstellen identifiziert und Initiativen entwickelt werden. Auf dieser Grundlage wollen die drei Städte dann gemeinsam gegenüber anderen Ebenen wie dem Land oder den kommunalen IT-Dienstleistenden auftreten.
Es sei „konsequent, vorhandene Synergien zu nutzen und derartige Netzwerke zu bilden“, erklärt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung. „Alle Städte befinden sich auf demselben Weg und nicht jeder muss das Rad neu erfinden“, ergänzt Braunschweigs Stadtrat Thorsten Kornblum und betont, dass man auch offen sei für weitere interessierte Partner aus der Region, die sich anschließen wollen. Salzgitters Stadtrat Jan Erik Bohling verweist auf die Notwendigkeit, Verwaltungsdienstleistungen schnell zu digitalisieren. Das habe sich gerade in den zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie gezeigt.
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