Sonntag, 30. November 2025

EssenKräftiger Digitalisierungsschub

[28.08.2025] Essen treibt sowohl die Digitalisierung der Verwaltung als auch den Ausbau zur Smart City voran: Über 500 Verwaltungsleistungen sind online verfügbar, zusätzlich informieren neue Plattformen über mehr als 60 Smart-City-Projekte.
Vier Personen halten einen 3D-Schriftzug "Smart City Essen" hoch.

Die Stadt Essen ist klar auf Kurs in Richtung Smart City und hat auch bürgernahe Online-Dienstleistungen stark ausgebaut.

V.l.: Jochen Sander, Geschäftsführer Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft; Oberbürgermeister Thomas Kufen; Annabelle Brandes, Geschäftsbereichsvorständin Personal, Allgemeine Verwaltung und Digitalisierung der Stadt Essen und Peter Adelskamp, Chief Digital Officer der Stadt Essen.

(Bildquelle: Moritz Leick, Stadt Essen)

Die Stadt Essen wird zunehmend digitaler und smarter. Insbesondere bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsangebote hat die Stadt einen großen Sprung nach vorn gemacht. Dies berichtet die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV), die im Stadtkonzern koordinierender Partner für die Smart City-Entwicklung ist. Insgesamt sind über das Serviceportal der Stadt derzeit mehr als 500 Verwaltungsleistungen digital zugänglich, bis Ende 2025 sollen weitere Services folgen. „Essen ist klar auf Smart City-Kurs – und das zahlt sich aus. Dank neuer, bürgernaher Online-Services wird die Verwaltung nicht nur effizienter, sondern das Leben für alle Bürgerinnen und Bürger spürbar einfacher und komfortabler. Auch künftig werden wir weitere Services digitalisieren, um die Stadt noch smarter zu machen. Wir investieren weiter konsequent in die digitale Infrastruktur“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Projektfortschritte und smarte Daten im Blick

Eine neue Landingpage unter essen.de/smartcity informiert zudem über Akteurinnen und Akteure, Projekte und Strategien rund um das Thema Smart City Essen. Dort finden Interessierte auch eine neue Projektdatenbank mit bereits mehr als 60 aktuellen Smart City-Projekten in verschiedenen Kategorien von „Digitale Verwaltung“ über „Umwelt und Klima“ und „Gesellschaftliches Leben“ bis hin zu „Mobilität“ sowie „Infrastruktur und Daten“. Daten zur Stadtentwicklung stellt in einer kompakten Übersicht das neue Smart City-Dashboard bereit. Mit Kennzahlen in Form von Grafiken und Diagrammen ist der Smart City-Sachstand in verschiedenen Bereichen auf einen Blick erkennbar. Das Angebot richtet sich an die städtische Verwaltung und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Landingpage wie Dashboard erhalten regelmäßig Updates und Ergänzungen.

Smart City für alle

Bei der Entwicklung smarter Projekte setzt die Stadt Essen auf Bürgerbeteiligung. Auch die Jüngstenw werden eingebunden. Derzeit laufen Vorbereitungen für den Kinder- und Jugendwettbewerb „Young & Smart in Essen“, der 2026 als erstes Format im Smart City-Ideenwettbewerb für die Stadt Essen stattfinden soll. So sollen Kinder und Jugendliche motiviert werden, aktiv an der smarten Stadtgestaltung mitzuwirken. Ideen und Perspektiven der jungen Generation sollen sichtbar werden und in der öffentlichen und politischen Diskussion Beachtung finden.

Eine Parkanlage im östlichen Essener Stadtgebiet soll gemeinsam mit Beteiligten vor Ort schrittweise aufgewertet und bedarfsorientiert in einen smarten Bürgerpark entwickelt werde. Geplant sind etwa eine E-Bike-Ladestation, intelligente Beleuchtung, Bodenfeuchtesensorik für Jungbäume und eine smarte Sitzbank. Über Bürgerbeteiligung sollen weitere Umsetzungsprojekte identifiziert werden. Im Volkspark Kray erprobte Pilotprojekte sollen auf die Übertragbarkeit auf andere Essener Parks geprüft werden.



Stichwörter: Smart City, Essen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Mehrere Personen stehen auf einer Brücke über einem Bachlauf, eine der Personen hält ein Tablet in der Hand.

Arnsberg: Hochwassermonitoring gestartet

[25.11.2025] Arnsberg hat an mehreren Bachläufen im Stadtgebiet neue Pegelstandsensoren installiert, die in Echtzeit ermitteln, wie sich die Wasserstände entwickeln. Die Daten sollen im nächsten Schritt mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll wiederum ein lokales Frühwarnsystem entstehen. mehr...

Screenshot des Aachener Mobilitätsdashboards.

Aachen: Überarbeitetes Mobilitätsdashboard

[24.11.2025] Das Aachener Mobilitätsdashboard bietet einen schnellen und einfachen Überblick über das aktuelle Verkehrsgeschehen in der Stadt. Ein neues Design und neue Technologie sollen die Plattform jetzt noch leistungsfähiger machen. mehr...

Ein Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht auf einer Straße in einer Stadt.

Schwalm-Eder-Kreis: Verkehrsdaten in Echtzeit

[19.11.2025] Eine urbane Datenplattform soll es dem Schwalm-Eder-Kreis künftig ermöglichen, schneller auf Verkehrsprobleme zu reagieren. Dazu integriert die Plattform Echtzeit-Verkehrsdaten eines externen Anbieters, sodass beispielsweise die Einsatzrouten für Rettungskräfte optimiert werden können. Das Projekt wird im Programm Starke Heimat Hessen gefördert. mehr...

Mehrere Personen sitzen an einem Projekttisch zusammen, hinter ihnen ist eine Deutschlandkarte mit Markierungen zu sehen.

Smart City: Interaktive Wissenschaftslandkarte

[17.11.2025] Eine interaktive Wissenschaftslandkarte macht nun sichtbar, wer in Deutschland zu smarten Städten und Gemeinden forscht. Die Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben die zugrunde liegenden Daten über eine bundesweite Abfrage erhoben. mehr...

Das Scan-Fahrzeug steht auf einem Parkplatz in Mannheim.

Mannheim: Scan-Fahrzeug im Testbetrieb

[17.11.2025] Mannheim ist eine von vier Kommunen, in denen das vom Land Baden-Württemberg getragene Pilotvorhaben zu Scan-Fahrzeugen praktisch erprobt werden soll. Die Stadt ist nun als erste in den Testbetrieb gestartet. mehr...

Dr. Daniel Trauth und Christian Henicke präsentieren Füllstandsensor und Tablet neben einem öffentlichen Abfallbehältnis in Grevenbroich.

Grevenbroich: Smart-City-Reallabor in Betrieb

[13.11.2025] Die Stadt Grevenbroich testet nun unter realen Bedingungen unterschiedliche Smart-City-Anwendungen. 40 Sensoren sind dafür an unterschiedlichen Stellen in der Stadt installiert worden. Die Messdaten werden per LoRaWAN in Echtzeit an ein Digitallabor gesendet. mehr...

regio iT: Bekenntnis zu Open Source

[13.11.2025] Mit dem Beitritt zu Civitas Connect legt regio iT ein klares Bekenntnis zum Open-Source-Gedanken ab. Der IT-Dienstleister wird sich künftig aktiv im Rahmen der Planung und des Betriebs der urbanen Datenplattform CIVITAS/CORE engagieren. mehr...

Eine mobile, solarbetriebene Zählstelle steht neben einem älteren Mauerwerk in Sonabrück.

Osnabrück: Daten für nachhaltige Mobilitätsplanung

[13.11.2025] Mit mobilen Zählstellen erfasst jetzt Osnabrück den Rad- und Fußverkehr im Stadtgebiet. Die Zählstellen werden in fünf Erhebungsphasen für jeweils rund zwei Monate an wechselnden Standorten eingesetzt. So soll eine fundierte Datengrundlage für eine bedarfsgerechte Mobilitätsplanung entstehen. mehr...

Ein Mann installiert einen Smart-City-Sensor an einer Straßenlaterne in Grevenbroich.

Grevenbroich: Aufbau eines LoRaWAN

[12.11.2025] Grevenbroich soll ein flächendeckendes Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) erhalten. Die Stadt wird das geschlossen und datenschutzkonform betriebene Netz gemeinsam mit dem Grundversorger NEW aufbauen. Als Smart-City-Reallabor fungiert die Innenstadt, in der die neue Technik erprobt werden soll. mehr...

Schriftzug Smart City Ilmenau, eingebettet in ein symbolische Netzwerk, im Hintergrund ist verschwommen eine beleuchtete Stadt von oben zu sehen.

Ilmenau: Smart City aus eigener Kraft

[11.11.2025] Sukzessive füllt die Stadt Ilmenau den Begriff Smart City mit Leben. Dafür kooperiert sie mit der Technischen Universität Ilmenau und dem Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme (IMMS). Die Partner haben verschiedene nützliche Anwendungen hervorgebracht und setzen ihr Kooperation fort. mehr...

Dunkel gestaltetes D-Balkendiagramm mit neonfarbenen Balken und digitalem Raster als Basis, das eine futuristische Ästhetik der Datenvisualisierung widerspiegelt.

Berlin: Prototyp des Data Hub freigeschaltet

[10.11.2025] Berlin ebnet den Weg hin zu einer datengetriebenen Verwaltung: Mit dem nun von der Landesverwaltung und der Technologiestiftung Berlin freigeschalteten Webangebot Data Hub entsteht eine stadtweite, zentrale Infrastruktur für die Arbeit mit Daten. 
 mehr...

Mehrere Personen stehen um ein Smartboard versammelt, auf dem eine Landkarte zu sehen ist.

Kreis Hof: Datenplattform für alle Kommunen

[07.11.2025] Der Landkreis Hof bietet jetzt eine Website zu seinem Smart-City-Projekt hoferLAND.digital an. Die Plattform stellt nicht nur Informationen zu dem interkommunalen Vorhaben bereit. Mit ihr sollen auch alle digitalen Anwendungen des Landkreises an einem zentralen Ort zur Verfügung stehen. mehr...

Panoramaaufnahme von Frankfurt am Main, im Vordergrund das Finanzvierel.

Frankfurt am Main: Sensoren optimieren Parkraumnutzung

[03.11.2025] Mit dem Projekt PauL – Parken und Leiten soll sukzessive der Parksuchverkehr in der Frankfurter Innenstadt reduziert werden. Dafür sind nun die ersten Parkanlagen mit Sensortechnik ausgestattet worden, die deren Belegung in Echtzeit an die Verkehrsleitzentrale übermitteln. Die Daten werden auch über die zentrale Verkehrsdatenplattform des Bundes verfügbar sein. mehr...

Drei Personen stehen vor einem großen Display und mehreren Präsentationswänden.

Essen: Reallabor für digitale Verkehrssteuerung

[03.11.2025] Die Stadt Essen treibt mit dem Projekt Connected Mobility Essen die digitale Verkehrserfassung und -auswertung voran. Mit Sensoren, Datenanalyse und KI-gestützter Steuerung soll der Verkehr umweltgerecht gelenkt werden. Erste Anwendungen werden derzeit im Reallabor getestet. mehr...

Eine Person verwendet eine digitale Straßenkarte mit roten Standortmarkierungen auf dem Handy.

Büdingen: Urbane Datenplattform als Ziel

[03.11.2025] Mit einem LoRaWAN, einer Vielzahl von Sensoren und einer offenen urbanen Datenplattform will Büdingen einen großen Schritt in Richtung einer smarten, zukunftsfähigen Stadt machen. Dafür erhält die Kommune rund 430.000 Euro aus dem Förderprogramm Starke Heimat Hessen. mehr...