Mittwoch, 27. Mai 2026

IserlohnTerminbuchungssystem wird 5

[26.11.2025] Die Stadt Iserlohn hat seit fünf Jahren das Terminbuchungssystem der niederländischen Firma JCC Software im Einsatz und war deren erster Kunde auf dem deutschen Markt. Folgerichtig fand dort auch der erste deutsche Kundentag von JCC Software statt.
iserlohn_JCC_5-Jahre

Die Stadt Iserlohn war vor fünf Jahren der erste Kunde von Anbieter JCC Software in Deutschland.

v.l.: Mandy Greiser, Teamlead Marketing & Kommunikation bei JCC Software; Florian Lechtonen, Bereich IT bei der Stadt Iserlohn; Christian Geis, Stabsstelle Digitalisierung bei der Stadt Iserlohn; Jan Willem Bolkesteijn, Leiter Sales und Marketing & Kommunikation bei JCC Software

(Bildquelle: Stadt Iserlohn)

Seit fünf Jahren nutzt die Stadt Iserlohn das Terminvereinbarungs- und Besucherleitsystem der niederländischen Firma JCC Software und war damit deren erster Kunde auf dem deutschen Markt. Den bundesweit ersten deutschen Kundentag richtete JCC Software deshalb auch in der nordrhein-westfälische Kommune aus. Vertreterinnen und Vertreter aus Potsdam, Essen oder Gütersloh ließen sich von den Entwicklerinnen und Entwicklern über die neuesten Möglichkeiten informieren, von der Online-Terminvereinbarung über die Personalplanung und Besuchersteuerung bis hin zur Zahlungsabwicklung. 

Dabei nutzten die Teilnehmenden nach Angaben der Stadt Iserlohn die Möglichkeit, sich zu vernetzen, über Best-Practice-Beispiele zu reflektieren und gemeinsam mit der Firma in Workshops neue Anwendungsmöglichkeiten zu erarbeiten. So sei ein produktiver Austausch mit vielen Ideen entstanden, die nun in die weiteren Entwicklungsprozesse des Unternehmens einfließen. IT-Leiter Florian Lechtonen sagte: „Es war eine tolle Atmosphäre. Der persönliche Austausch direkt mit den Entwicklern und anderen deutschen Kommunen hat uns als ersten deutschen Kunden auch nach fünf Jahren Nutzung der Terminvereinbarung noch weitere Potenziale der Lösung offenbart, die wir nun zügig angehen werden.“

In Iserlohn lassen sich über das Terminvereinbarungssystem von der An-, Um- und Abmeldung über die Beantragung von Ausweisdokumenten bis hin zur Abholung von Grünabfällen viele Termine für städtische Dienstleistungen online buchen. Die Online-Terminvorgabe soll 2026 nach Angaben der Kommune auf weitere Bereiche und Abteilungen mit viel Publikumsverkehr ausgeweitet werden.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice

Osnabrück: Toni hilft weiter

[27.05.2026] Die Stadt Osnabrück erweitert ihr Online-Angebot: Der KI-basierte Chat- und Voicebot Toni beantwortet Fragen zu städtischen Dienstleistungen und kommuniziert in mehreren Sprachen. mehr...

Bürgeramt_heerstr_BerlinCharlottenburg_Wilmersdorf

Berlin: Schneller zum Termin

[22.05.2026] In der Bundeshauptstadt konnte – nicht zuletzt dank Digitalisierung – das 14-Tage-Ziel bei den Bürgerämtern erreicht werden: Demnach hat rechnerisch jede Person, die binnen zwei Wochen einen Termin buchen wollte, auch einen bekommen. mehr...

Dortmund: Pilotprojekt zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Dortmund: Online mehr Service

[21.05.2026] In den kommenden zwölf Monaten werden in Dortmund zahlreiche neue Online-Dienstleistungen freigeschaltet. Zudem hat der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen. mehr...

Smartphone, auf dem die Integreat-App zu sehen ist

Kreis Karlsruhe: Fünf Jahre Integreat

[21.05.2026] Eine positive Zwischenbilanz zum Einsatz der App Integreat zieht der Kreis Karlsruhe. Die vor fünf Jahren eingeführte Anwendung ist inzwischen fest etabliert und unterstützt die Integrationsarbeit vor Ort. mehr...

Person am Schalter schaut eine Mitarbeiterin an

Stuttgart: Stadtweite Suche bei Online-Terminen

[19.05.2026] Eine neue Online-Terminvergabe mit stadtweiter Suche hat die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart eingeführt. mehr...

Hofheim am Taunus: Mängel wie ein Profi melden

[15.05.2026] Die Stadt Hofheim am Taunus hat Ende April den digitalen Mängelmelder Pro eingeführt. Bürgerinnen und Bürger können Schäden und Verschmutzungen nun direkt online melden und den Bearbeitungsstand ihrer Hinweise verfolgen. mehr...

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring arbeitet an einem Laptop

Syncpilot: Besuch vom Digitalminister

[12.05.2026] Das Unternehmen Syncpilot hat Bayerns Digitalminister Fabian Mehring besucht und dabei beispielhaft eine Gewerbeanmeldung über eine digitale Sprechstunde beantragt. Der Minister will den „Virtuellen Bürgerservice“ in die Fläche bringen. mehr...

Schneller ummelden mit dem neuen Online-Dienst Wohnsitzanmeldung.

eWA: Bundesweit ausgerollt

[11.05.2026] Der von Hamburg gemeinsam mit dem Bund entwickelte EfA-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist der erste Service aus der OZG-Umsetzung, der in allen Bundesländern ausgerollt ist: 62,76 Millionen Bürgerinnen und Bürger können ihn aktuell nutzen. mehr...

Digitales Nürnberg
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt der Pioniere

[05.05.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung hatte Nürnberg schon immer die Nase vorn und bietet mittlerweile fast 1.800 Services digital an. Vom Onlinezugangsgesetz, dessen Lösungen nicht immer der gewohnten Qualität entsprechen, ist man jedoch wenig überzeugt. mehr...

Porträt von Olaf Kuch, Stadt Nürnberg
interview

Interview: Der Preis fürs Vorangehen

[05.05.2026] Nürnberg ist bei der Digitalisierung weiter als das Onlinezugangsgesetz, sagt Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht. mehr...

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring

Bayern/BMDS: Kooperation besiegelt

[04.05.2026] Bayern und der Bund haben die Vereinbarung für eine Pilotkooperation zur Verwaltungsdigitalisierung unterzeichnet. Damit ist der im Januar angekündigte Ansatz nun vertraglich fixiert. Bis Jahresende sollen wichtige Fokusleistungen in allen Kommunen des Landes angeboten werden können. mehr...

Rathaus Stadt Wiesbaden

Wiesbaden: Stadt-App nicht erwünscht

[27.04.2026] Die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens haben sich in einer Umfrage gegen eine zusätzliche Stadt-App und für einen zentralen, verständlichen und alltagstauglichen Zugang zu städtischen Informationen, Karten und Dienstleistungen ausgesprochen. mehr...

Preisverleihung NRW-Landespreis für interkommunale Zusammenarbeit 2.0

Nordrhein-Westfalen: Landespreis für interkommunale Zusammenarbeit

[23.04.2026] Die Gewinner des NRW-Landespreises für interkommunale Zusammenarbeit 2.0 stehen fest: Oberhausen, Gütersloh, Kreis Euskirchen, Schwalmtal, Rheinisch-Bergischer Kreis und Bad Sassendorf. Insgesamt waren 63 Projekte mit rund 280 Beteiligten aus Nordrhein-Westfalen sowie angrenzenden Regionen eingereicht worden. mehr...

zwei Personen vor einem verbogenen Verkehrsschild

Meckenheim: Jede Meldung zählt

[20.04.2026] Wer in Meckenheim ein Schlagloch, Astbruch im Park oder Müll im Stadtgebiet entdeckt, kann die Verwaltung über den neuen Stadtmelder nun einfach online darauf hinweisen. mehr...

Dossenheim: Rad- und Mängelmelder verknüpft

[14.04.2026] Mit Dossenheim hat nun die erste Kommune in Baden-Württemberg ihr Mängelmelder-System an die landesweite Plattform für Radverkehrsthemen, den RadMELDER BW, angebunden. mehr...