Freitag, 11. September 2026

FITKOOZG-Erfahrungsaustausch 2023

[11.09.2023] Lernen von den Erfahrungen anderer, Vernetzung und Austausch standen im Mittelpunkt des OZG-Erfahrungsaustauschs, zu dem sich Ende August rund 130 OZG-Akteure aus Bund und Ländern in Frankfurt am Main trafen.
Auf dem OZG-Erfahrungsaustausch diskutierten die Teilnehmenden über die Zukunft der Verwaltungsdigitalisierung.

Auf dem OZG-Erfahrungsaustausch diskutierten die Teilnehmenden über die Zukunft der Verwaltungsdigitalisierung.

(Bildquelle: Mareike Bartelmeh)

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland ist der regelmäßige Austausch der Beteiligten. Daher bietet das OZG-Programm-Management regelmäßig einen Erfahrungsaustausch für die an der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) beteiligten Akteure an. Am 29. und 30. August 2023 fand dieser unter dem Motto „Sommer in der Stadt“ in Frankfurt am Main statt. Organisiert wurde er von der FITKO, die Teil des OZG-Programm-Managements ist. Nach Angaben der FITKO nahmen rund 130 OZG-Akteure aus Bund und Ländern teil, um sich über die Weiterentwicklung des OZG zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei Workshop-Sessions, in denen die Teilnehmenden in kleinen Gruppen zu praxisnahen Themen diskutieren konnten. Aktuelle Fragestellungen und Maßnahmen zur Nachnutzung wurden dabei ebenso besprochen wie konkrete Lösungsansätze und Produkte, darunter das Föderale Informationsmanagement (FIM), die Low-Code-Plattform Modul-F (wir berichteten) und der First-Level-Support der 115 für Online-Dienste (wir berichteten). Weitere Themen waren Barrierefreiheit, Standardisierung und Auftragsrouting.

Schon viel erreicht

Einblicke in ein spannendes Projekt bot ein Vortrag zum Ideenwettbewerb Hybrides E-Government. Moritz Junginger vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, stellte vor, wie eine digitale und nutzenfreundliche Verknüpfung von Verwaltungsverfahren mit privatwirtschaftlichen Dienstleistungen gelingen kann. Auch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) war vertreten: Pamela Müller-Niese, Referatsleiterin Programmmanagement Verwaltungsdigitalisierung Föderal im BMI sowie Luise Kranich, Referatsleiterin Rahmenarchitektur, Standardisierung für Plattformsysteme und für Digitale Services im BMI, hielten Vorträge zum OZG-Umsetzungsfortschritt und zum OZG-Änderungsgesetz. Beide betonten, dass in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht wurde. Die weitere Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung bleibe jedoch eine Daueraufgabe. Man müsse dementsprechend die aktuellen Umsetzungsbedürfnisse erkennen und gemeinsame Lösungen finden.
Die Veranstaltung wurde von einer Grafikerin begleitet, die die zentralen Ergebnisse der Sessions und Vorträge bildlich festgehalten hat.



Stichwörter: Panorama, FITKO, BMI, OZG


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Junge Frau zwischen Archivregalen streckt ihr Handy Richtung Kamera

Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look

[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...

Mpck-up der Schwammstadt-App

Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren

[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...

Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft

[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...

Screenshot: Mann im dunklen Anzug vor professionell ausgeleuchteter heller Wand

Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung

[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...

Blick in den nüchternen Empfangsbereich eines Büros mit digitalen Anzeigetafeln.

digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.

[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...

Farbige Papierfiguren auf weißem Untergrund, verbunden durch Linien

KGSt: Neues Verwaltungsleitbild

[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...

Gruppenbild vor Aufsteller

Peine: Onlinedienste bekannter machen

[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...