NCP Secure CommunicationsVPN Software erhält BSI-Zulassung
NCP hat jetzt die Version 2.0 des NCP VS GovNet Connector veröffentlicht. Wie der Software-Hersteller mitteilt, ist die Lösung für die Verarbeitung von Daten der Geheimhaltungsstufe „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) sowie RESTREINT UE/EU RESTRICTED und NATO RESTRICTED vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassen. Der NCP VS GovNet Connector 2.0 sei das Bindeglied zwischen dem VS-NfD-Daten verarbeitenden Arbeitsplatz und der zugehörigen Gegenstelle. Laut NCP lässt sich die rein softwarebasierte Lösung VS GovNet Connector 2.0 mit Standardwerkzeugen auf die jeweiligen Arbeitsplätze verteilen. Die Software arbeite mit Verschlüsselungsalgorithmen und sei speziell auf den Einsatz in Ministerien, Behörden und geheimschutzbetreuten Unternehmen abgestimmt. Dabei diene sie der sicheren Bearbeitung und Übertragung von Daten mit der Einstufung unter anderem als VS-NfD. Ohne an eine spezielle Hardware gebunden zu sein, garantiere der Software Client eine einfache Handhabung. Roll-out, Inbetriebnahme, Software Update und Administration erfolgen über das NCP Secure Enterprise Management (SEM) als Single Point of Administration. Flexible Lizenzmodelle wie Pay-per-Use sollen jeden Kundenbedarf abdecken. Das in der Version 2.0 neu integrierte Feature des Self Check (Integritätsdienst), so der Hersteller, steigert die Sicherheit des NCP VS GovNet Connector 2.0. Der VPN-Client führe beim Start und regelmäßig während des Betriebs Selbsttests der sicherheitsrelevanten Funktionen durch. Die Selbsttests beinhalten etwa die Überprüfung der Authentizität und Integrität der VPN-Software, die Prüfung der korrekten Ausführung von Krypto-Algorithmen sowie von Zufallszahlengeneratoren. Beim Fehlschlagen der Selbsttests nehme der VPN-Client einen sicheren Zustand ein und der Arbeitsplatzrechner dürfe nicht mehr kommunizieren. Der NCP VS GovNet Connector 2.0 werde auf Endgeräten mit Standard Windows 10 Betriebssystem installiert. Nach erfolgreicher Authentisierung stehen dem Benutzer über LAN, WLAN oder Mobilfunk via VPN alle Anwendungen und Ressourcen aus dem zentralen Datennetz zur Verfügung. Drei spezielle Features Neben der Unterstützung von Zertifikaten beziehungsweise SmartCards in einer PKI (Public Key Infrastructure) biete der NCP VS GovNet Connector 2.0 eine biometrische Authentisierung vor der VPN-Auswahl. Diese erfolge beispielsweise über Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Die Authentisierung starte direkt nach dem Klick auf den Verbinden-Button in der Connector-GUI, wobei der Verbindungsaufbau erst einsetze, wenn die biometrische Authentisierung erfolgreich abgeschlossen sei. Besitze der Rechner keine Hardware zur biometrischen Authentisierung oder sei diese nicht aktiviert, könne sich der Anwender auch über sein Passwort authentisieren. Die von NCP patentierte VPN Path Finder Technology ermögliche Remote Access auch hinter Firewalls beziehungsweise Proxies, deren Einstellung IPsec-Datenverbindungen grundsätzlich verhindere. Hierbei werde automatisch in einen modifizierten IPsec-Protokoll-Modus gewechselt, der den zur Verfügung stehenden HTTPS-Port für den VPN-Tunnel nutze. Alle in IPsec enthaltenen Sicherheitsmerkmale bleiben zu 100 Prozent erhalten, sodass das VPN Path Finder Protokoll sicherheitstechnisch nicht neu bewertet werden müsse. Als großen Vorteil der VPN Path Finder Technology hebt NCP hervor, dass der Administrator seine Security Policy verlässlich behördenübergreifend umsetzen kann. Der Anwender nutze durchgängig alle Authentifizierungsmechanismen und Vorteile von IPsec. Durch die Quality-of-Service-Funktion werde Bandbreite für konfigurierte Applikationen wie etwa VoIP reserviert. Die Priorisierung ausgewählter Datenquellen am Anwender-PC geschehe für den Datentransport im VPN-Tunnel in Senderichtung. Für den Anwender im Homeoffice ergebe sich daraus eine ungestörte VoIP-Kommunikation durch den VPN-Tunnel auch bei hohem Datenaufkommen.
BSI/SIT: Zertifizierte Sicherheit
[27.01.2026] Der kommunale IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT) hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz erhalten. Zertifiziert wurden unter anderem Rechenzentrumsbetrieb und Verwaltungs-PKI. mehr...
Heidelberg: Hacker-Angriffe abgewehrt
[23.01.2026] Heidelberg verzeichnet seit Wochen wiederholte DDOS-Attacken auf die Website der Stadt. Dank kontinuierlich angepasster Sicherheitsmaßnahmen konnten die Angriffe allesamt abgewehrt werden. Durch die Maßnahmen war lediglich die Website hin und wieder für wenige Minuten nicht erreichbar. mehr...
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Managed Security für sensible Daten
[22.01.2026] Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verwaltet sensible Bürger- und Sozialdaten – IT-Sicherheit hat hohe Priorität. Die Behörde nutzt eine Managed-Extended-Detection-and-Response-Lösung des Bochumer Sicherheitsspezialisten G Data. Ein Praxisbericht zeigt, welche Anforderungen es gab und wie Zusammenarbeit und Roll-out verliefen. mehr...
Kommunale IT-Sicherheit Bayern: 1.000. Siegel geht an Bodenwöhr
[19.01.2026] Bayern hat zum mittlerweile 1.000. Mal das Siegel Kommunale IT-Sicherheit verliehen. Erhalten hat es die Gemeinde Bodenwöhr. Die Kommune wird das Thema IT-Sicherheit weiterhin im Blick behalten und laufend nachbessern. mehr...
Dataport: BSI bestätigt Sicherheit
[13.01.2026] Alle drei Jahre muss IT-Dienstleister Dataport sein BSI-Grundschutz-Zertifikat einem aufwendigen Rezertifizierungsaudit unterziehen. In diesem Rahmen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Sicherheit der Rechenzentrumsinfrastruktur nun zum vierten Mal in Folge bestätigt. mehr...
Rheinland-Pfalz: Kommunen für Cybersicherheit sensibilisieren
[18.11.2025] Rund 200 Beschäftigte aus rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen an der virtuellen „Roadshow Kommunen“ teil. Fachleute von BSI, CERT-kommunal-rlp und dem Digitalisierungsministerium informierten über praktische Sicherheitsmaßnahmen, um besser auf IT-Sicherheitskrisen vorbereitet zu sein. mehr...
Bayern: Bericht zur Cybersicherheit 2025
[18.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politische motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...
Cybersicherheit: Hoher Handlungsdruck
[12.11.2025] Die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt: Veraltete IT, Fachkräftemangel und zu geringe Budgets bremsen die Sicherheitsvorkehrungen aus. Kommunen müssen jetzt handeln und ihr Schutzniveau erhöhen. mehr...
Cybersecurity: Schatten-KI als offene Flanke
[11.11.2025] Eine aktuelle Umfrage zum Thema Cybersicherheit, die im Auftrag von Microsoft in Ämtern und Behörden durchgeführt wurde, zeigt, dass die Nutzung nicht-autorisierter KI-Tools weit verbreitet ist. Die Zahlen offenbaren außerdem eine erstaunliche Diskrepanz: Während rund 80 Prozent der Befragten auf Landes- und Bundesebene die Bedrohungslage als sehr hoch einstuften, sind es in Kommunen nur 58 Prozent. mehr...
IT-Sicherheit: Angriff und Abwehr mit KI
[23.10.2025] Künstliche Intelligenz unterstützt Kriminelle bei Cyberangriffen, gleichzeitig wird sie zur Gefahrenabwehr eingesetzt. In Kommunen beginnen die Probleme allerdings an ganz anderer Stelle: Sie fallen aus dem IT-Grundschutz. mehr...
Kirkel: Krise kontrolliert bewältigt
[17.10.2025] Die saarländische Gemeinde Kirkel konnte einem Cyberangriff technisch erfolgreich begegnen – auch dank der Unterstützung umliegender Kommunen. Die offene Kommunikation mit der Öffentlichkeit trug ebenfalls zum kontrollierten Umgang mit dem Angriff bei. mehr...
Berlin: Hürden beim Open-Source-Umstieg
[13.10.2025] In der Berliner Verwaltung läuft bislang nur ein gutes Fünftel der eingesetzten Fachverfahren auf Open Source. Fehlende Zentralisierung und eine Windows-Bindung der einzelnen Lösungen bremsen auf dem Weg zu mehr digitaler Souveränität. Der Umsteig erfolgt schrittweise. mehr...
Cybersicherheit: Mit ELITE 2.0 Angriffe realistisch erleben
[26.09.2025] Die Fraunhofer-Institute FOKUS und IAO stellen jetzt Online-Demonstratoren zur Verfügung, mit denen sich die Folgen eines Cyberangriffs realistisch erleben lasen. Das soll Mitarbeitende praxisnah für aktuelle Cybergefahren sensibilisieren. mehr...
ITEBO: Cloudbasierter Notfallarbeitsplatz
[01.09.2025] Kommunen können nun einen Notfallarbeitsplatz bei IT-Dienstleister ITEBO einrichten. Sollte die Verwaltung einmal von einem Cyberangriff betroffen sein, kann sie über die cloudbasierte Lösung innerhalb kurzer Zeit ihre Erreichbarkeit wiederherstellen. mehr...
Datenschutz: Know-how für die KI-Planungsphase
[29.08.2025] Der Beauftragte für den Datenschutz des Landes Niedersachsen führt regelmäßig Schulungen zu aktuellen Datenschutzthemen durch. Neu im Programm ist eine Fortbildung über den KI-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung. mehr...























