Dienstag, 8. September 2026

Frankfurt am MainZweitwohnungssteuer jetzt online erledigen

[16.09.2024] Die Frankfurter Stadtverwaltung stellt einen weiteren digitalen Service zur Verfügung: Die Erklärung zur Zweitwohnungssteuer kann ab sofort online eingereicht werden. Mit dieser neu umgesetzten OZG-Leistung steigt nicht nur die Bürgerfreundlichkeit, auch die Verwaltung wird effizienter und nachhaltiger.

In Frankfurt am Main ist eine Zweitwohnungssteuer fällig. Die notwendigen Angaben können jetzt online gemacht werden.

(Bildquelle: Tobias Reich (electerious)/Unsplash)

Die Stadt Frankfurt am Main hat ihr digitales Angebot erweitert: Ab sofort können alle, die dort eine Zweitwohnung haben, ihre Erklärung zur Zweitwohnungssteuer ganz bequem online einreichen. Ganz ohne lästigen Gang zum Amt oder zum Briefkasten ist es möglich, mit ein wenigen Klicks die erforderlichen Daten einzugeben und Nachweise hochzuladen. Nach Abschluss der Erklärung können man alle eingereichten Daten und Dokumente direkt heruntergeladen und gespeichert werden. „Wir bauen unsere Online-Services kontinuierlich aus. Die Möglichkeit, die Erklärung zur Zweitwohnungssteuer online abgeben zu können, ist ein weiterer Schritt und wir erfüllen damit noch mehr Vorgaben aus dem Onlinezugangsgesetz“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürgerinnen, Digitales und Internationales. Entwickelt wurde der neue Online-Service in Zusammenarbeit zwischen dem Kassen- und Steueramt sowie dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik Bereits seit dem 1. Januar 2019 erhebt die Stadt Frankfurt eine Zweitwohnungssteuer. Seitdem wurden bereits rund 23.000 Erklärungen eingereicht. Steuerpflichtig ist jede volljährige Person, die im Stadtgebiet von Frankfurt am Main eine Zweitwohnung innehat und über diese im Erhebungszeitraum tatsächlich und rechtlich verfügen kann. Bei der Erklärung werden Angaben zur Person, zur Zweitwohnung, zu möglichen Ausnahmen und zur Bemessungsgrundlage wie beispielsweise der Nettokaltmiete sowie zu eventuell bereits vorhandenen Buchungszeichen benötigt.
Das Kassen- und Steueramt der Stadt steht für Fragen, Anregungen oder Kritik rund um die neue Online-Funktion per E-Mail (zweitwohnungssteuer.amt21@stadt-frankfurt.de) zur Verfügung. (sib)





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich:
Blick in den leeren Tagungsraum im Kreishaus Lüdenscheid (Märkischer Kreis).

Märkischer Kreis: IT-Sicherheit bleibt Daueraufgabe

[08.09.2026] Der Märkische Kreis plant für dieses und das folgende Jahr weitere Maßnahmen zum Schutz seiner IT. Vorgesehen sind ein Notfallhandbuch, ein neues Konzept für gesicherte Fernzugänge sowie interne und externe Prüfungen der Server. mehr...

Junge Frau im Auto sitzend präsentiert ihre Führerscheinkarte

Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt

[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...

Ein Geschäftsmann in Startposition vor einer Startlinie

Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte

[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...

Zwei Personen halten eine 5¼-Diskette zur Datensicherung in die kamera

Frankfurt am Main: Geodateninfrastruktur feierte Jubiläum

[08.09.2026] Die Stadt Frankfurt am Main hat das zehnjährige Bestehen ihrer Geodateninfrastruktur gefeiert – und dabei auch einen Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben. mehr...

Advertorial: In 48 Stunden gestartet. In einem Quartal flächendeckend im Einsatz

[07.09.2026] Wie die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ihre gesamte Verwaltung mit Ayunis Core KI-fit gemacht hat – und was andere Kommunen daraus lernen können. mehr...

BU: Visualisierung des Neuen Stadthauses in Bergisch Gladbach.
bericht

Changemanagement: Veränderung steuern

[07.09.2026] Der Erfolg von großen Digitalisierungsprojekten hängt nur zu einem Teil von der Technik ab. Weitaus wichtiger sind eine saubere Strukturierung in steuerbare Einzelprojekte und der Umgang mit den Mitarbeitenden. Das zeigen Erfahrungen aus Bergisch Gladbach. mehr...

Die neue Digitalisierungsstrategie für die öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg wurde nun vorgestellt.

Berlin: Alle Schulen am Gigabit-Netz

[07.09.2026] In Berlin wurde der aktuelle Bericht zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie Schule vorgestellt. Demnach verfügen inzwischen alle öffentlichen Schulen über Gigabit-Anschlüsse und auch der DigitalPakt Schule ist nahezu vollständig umgesetzt. mehr...

Merseburger Digitaltage: Austausch über Smart City und digitale Verwaltung

[07.09.2026] Rund 700 Fachleute trafen sich Ende August bei den Merseburger Digitaltagen 2026 zum Austausch über Smart City und digitale Verwaltung. Im Mittelpunkt standen konkrete Anwendungen wie die digitale Baugenehmigung, Digitale Zwillinge und neue Funktionen für Verwaltungsprozesse. mehr...

Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel

[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...

Smart-City-Plattformen: Neuer DIN-Standard veröffentlicht

[07.09.2026] Handlungsempfehlungen für den Aufbau resilienter, skalierbarer und nachhaltiger Smart-City-Infrastrukturen liefert jetzt die neue DIN SPEC 91377 zu „Datenmodellen und Protokollen in offenen urbanen Plattformen“. mehr...

Zwei Personen vor einem Monitor auf dem historische 3D-Modell Gütersloh um 1900 zu sehen ist

Gütersloh: Virtueller Spaziergang durch die Vergangenheit

[04.09.2026] Die historische Gütersloher Stadtmitte um das Jahr 1900 lässt sich nun dauerhaft virtuell erleben. Die Abteilung Geoinformation der Stadt hat dazu eine von Modellbauer Norbert Jebramcik detailgetreu errichtete Miniaturstadt in ein 3D-Modell umgewandelt. mehr...

Screenshot der Social Wall

Arnsberg: Soziale Medien ohne Hürden

[04.09.2026] Die Stadt Arnsberg macht städtische Informationen aus Social Media einfacher erreichbar – auf einer sogenannten Social Wall, die auf der Stadtwebseite eingebettet ist. Damit werden doppelt Hürden abgebaut: Das Angebot ist barrierefrei und funktioniert ohne Nutzeraccount. mehr...

Mann und Frau halten der Kamera ein Laptop entgegen, darauf Formular

Gütersloh: Bauanträge nur noch online

[04.09.2026] Gütersloh macht das Bauportal.NRW ab September zum alleinigen Einreichungsweg für Bauanträge. Auch die weitere Kommunikation im Genehmigungsverfahren erfolgt digital. Daneben erweitert die Stadt ihr Bürgerportal um Online-Anträge und Terminvereinbarungen des Jugendamts. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...