MünsterBürgerbeteiligung digitaler denken
In Münster hat ein virtuelles Web-Forum stattgefunden, das sich mit den Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen digitaler Beteiligungsformate in der Stadtentwicklung befasst hat. Wie die nordrhein-westfälische Stadt mitteilt, haben rund 150 Interessierte die virtuelle Diskussionsveranstaltung der Stabsstelle Smart City und des Projektbüros MünsterZukünfte verfolgt. In der Stadt finde die Bürgerbeteiligung bereits bei unterschiedlichen Projekten mithilfe digitaler Methoden statt, und dies nicht erst seit Corona, erklärt Stadtbaurat Robin Denstorff.
Die Beiträge zeigten die Bandbreite der Möglichkeiten, heißt es vonseiten der Stadt weiter. Die Referenten berichteten über unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten mit digitalen Endgeräten – etwa von einer Online-Beteiligungsplattform, die für ein Stadtteilentwicklungskonzept genutzt wurde, über die für Kinder und Jugendliche konzipierte Beteiligungs-App „#stadtsache“, die auf Tablets laufen soll oder über die Partizipation per Smartphone für die Quartiersentwicklung. Ein Fazit lautete: Online-Beteiligungen sind zwar oft komprimierter, aber durch die intensive Form oft auch sachlicher. Während der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden per Chat Fragen stellen und sich auf diese Weise an der Diskussion beteiligen.
Da es die aktuelle Lage nicht erlaubt, die Stadtforen der MünsterZukünfte als Präsenzveranstaltungen durchzuführen, sollen die Ergebnisse des Web-Forums aufbereitet und die Diskussion über zeitgemäße Ansätze der Mitwirkung an Stadtwicklungsprojekten weitergeführt werden, erklärt Stadtplanungsamt-Leiter Christopher Festersen. Auch die Reihe der Web-Foren soll fortgesetzt werden, um weitere Zukunftsprojekte an der Schnittstelle von Stadtentwicklung und Digitalisierung auszuleuchten. Unter anderem soll es um die Themen Mobilität und Umwelt gehen.
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