Donnerstag, 30. Juli 2026

KasselSmart-City-App veröffentlicht

[30.07.2026] Die Stadt Kassel hat eine Smart-City-App für Bürgerinnen, Bürger und Gäste veröffentlicht. Die Anwendung bündelt städtische Informationen und Echtzeitdienste auf einer Open-Source-Plattform und soll gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt werden.

Die Stadt Kassel hat jetzt eine Smart-City-App veröffentlicht.

(Bildquelle: Stadt Kassel)

Die Stadt Kassel hat mit der Kassel-App eine zentrale digitale Plattform für städtische Informationen und Services auf den Markt gebracht. Wie die Stadt Kassel mitteilt, steht die kostenlose Anwendung seit Ende Juli 2026 in den gängigen App-Stores zur Verfügung und soll das bestehende Informationsangebot um einen mobilen Zugang ergänzen.

Die erste Version vereint verschiedene kommunale Dienste in einer Anwendung. Nutzerinnen und Nutzer erhalten Zugriff auf einen interaktiven Stadtplan, Veranstaltungshinweise, aktuelle Meldungen sowie Echtzeitinformationen zur Auslastung der Parkhäuser. Zudem ist der Müllkalender der Stadtreiniger eingebunden, der an Abfuhrtermine erinnert. Die App steht auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Zum Start wurde die Veröffentlichung mit dem 100. Jubiläum des nordhessischen Heimat- und Wasserfests Zissel verknüpft. Während der Pilotphase bietet die App einen interaktiven Plan des Festgeländes. Besucherinnen und Besucher können sich orientieren, Stände und Attraktionen finden, Navigationsfunktionen nutzen und Programmpunkte wie das Fackelschwimmen oder Festzüge als Favoriten speichern.

Nach Angaben der Stadt soll die Anwendung schrittweise erweitert werden. Rückmeldungen der Nutzerinnen und Nutzer sollen in die Weiterentwicklung einfließen. Geplant ist unter anderem ein Vereinsmanager, der lokale Vereine und Initiativen bei ihrer Organisation unterstützen soll.

Technisch basiert die Kassel-App auf einer gemeinsam entwickelten Open-Source-Plattform. Kassel hat dafür zusammen mit Soest und Bamberg die URBO Community gegründet. Die drei Städte entwickeln ihre Anwendungen auf einer gemeinsamen technischen Grundlage, können Entwicklungskosten teilen und neue Funktionen gegenseitig übernehmen, während jede Kommune ihre App an die eigenen Anforderungen anpasst.

Die Entwicklung ist Teil der Smart-City-Strategie der Stadt. Das Projekt orientiert sich an den vom Bund geförderten Modellprojekten Smart Cities und an der Smart City Charta des Bundesinnenministeriums. Ziel ist es, digitale Technologien für kommunale Dienstleistungen einzusetzen, die Lebensqualität zu verbessern, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Beteiligung der Stadtgesellschaft zu stärken.





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