Montag, 14. September 2026

OberpfalzLandschaft per App gestalten

[12.01.2022] Im Rahmen des jetzt angelaufenen Projekts „SmartLandADR“ entwickeln die OTH Amberg-Weiden und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die Augmented-Reality-App „Die Landentwickler“. Mit ihr sollen Bürgerinnen und Bürger die Planungsarbeit von Architekten verfolgen und sich aktiv an der Umgestaltung ihrer Umwelt beteiligen können.
Mit der App „Die Landentwickler“ können interessierte Bürger jetzt auch ein Augmented-Reality-Modell ihrer Umgebung in Händen halten – und diese mitgestalten.

Mit der App „Die Landentwickler“ können interessierte Bürger jetzt auch ein Augmented-Reality-Modell ihrer Umgebung in Händen halten – und diese mitgestalten.

v. l.: Professor Ulf Kreuziger von der OTH Amberg-Weiden; Bauoberrat Martin Stahr, Sachgebietsleiter im Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz; Stefan Wiendl.

(Bildquelle: OTH Amberg-Weiden)

Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz haben das Forschungsprojekt „SmartLand“ gestartet. Zu den Projektzielen gehört die Entwicklung einer mobilen App für Bürgerbeteiligungen in Verfahren der Ländlichen Entwicklung Bayerns. Dies gab die Hochschule in einer Pressemeldung bekannt. Mit der Augmented-Reality-Applikation soll sich etwa Landschaft per Smartphone von unterwegs umgestalten oder die Planungsarbeit von Architekten vom Wohnzimmertisch aus hautnah erleben lassen.
„Mit der App ‚Die Landentwickler‘ erleichtern wir es Bürgerinnen und Bürgern, sich aktiv an der smarten Landentwicklung und -planung zu beteiligen“, so Professor Ulf Kreuziger, Projektleiter an der OTH Amberg-Weiden. Dafür nutze die App georeferenzierende, das heißt lagemäßig exakte Augmented Reality sowie Diminished Reality (zusammen: ADR). „Diminished Reality ist sozusagen das Gegenteil von Augmented Reality, hier werden Objekte nicht virtuell hinzugefügt, sondern entfernt“, erläutert Professor Kreuziger. Das Projekt „SmartLandADR“ steht laut Pressetext somit ganz im Kurs der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL sowie der Hightech Agenda Bayern und unterstreicht zugleich den Bottom-up-Ansatz der Verwaltung für Ländliche Entwicklung zur intensiven Beteiligung der Akteure vor Ort.
Als besonderes Highlight der App hebt der Pressetext die geplante Funktion „Werden Sie jetzt Gestalter und Entwickler!“ hervor. Über diese könnten Nutzerinnen und Nutzer sich vor Ort und in Echtzeit das neu zu gestaltende Areal oder Objekt mit Hilfe der Kamerafunktion des Smartphones auf dem Display anzeigen lassen, Distanz- und Flächenmessungen selbstständig durchführen, vorgegebene 3D-Modelle (beispielsweise Gebäude-, Vegetation-, Infrastruktur- oder Ausstattungselemente) einfügen und deren Größe den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Außerdem könnten Arbeitsergebnisse direkt über Social Media oder weitere Kommunikationskanäle mit anderen Bürgerinnen und Bürgern, den Planerinnen und Planern, der kommunalen Verwaltung sowie den beteiligten Fachbehörden geteilt werden. In der App stünden zudem alle wichtigen Informationen zu den Zielen der Ländlichen Entwicklung im Freistaat Bayern oder zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen sowie Best-Practice-Beispiele zur Verfügung.
„In der ersten Projektstufe, die kürzlich startete, wollen wir es ermöglichen, die Detailplanungen der Architekten und Landschaftsplaner zu Gebäuden und Freiflächengestaltungen daheim auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch erlebbar zu machen,“ sagt Professor Kreuziger und fügt an: „Die nächste Stufe ist dann der Einsatz in einem konkreten Projektgebiet.“
Das Projekt „SmartLandADR“ wird nach Angaben der OTH Amberg-Weiden mit Fördermitteln in Höhe von 172.500 Euro aus dem Programm zur Förderung der angewandten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch

[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...

Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt

[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...

Mannheim: Hauptfeuerwache hat neues Einsatzleitsystem eingeführt

[17.08.2026] Auf der Mannheimer Hauptfeuerwache wurde das 26 Jahre alte Einsatzleitsystem der Integrierten Leitstelle durch eine neue Plattform ersetzt. Die 5,1 Millionen Euro teure Technik soll den laufenden Leitstellenbetrieb stabilisieren und neue Funktionen wie Echtzeit-Textnachrichten und KI-Übersetzungen ermöglichen. mehr...

TSA: Advantic erhält Zertifizierung für vier Schnittstellen

[10.08.2026] Advantic hat als erster Dienstleister die Zertifizierung für vier Schnittstellen der TSA-Infodienste erhalten. Dadurch können Kommunen Verwaltungsinformationen und Ortsrecht automatisiert auf ihren Websites bereitstellen und zentral aktuell halten. mehr...

Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA

[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...

ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen

[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Leverkusen: Baustellen in der Übersicht

[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...

Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...