Montag, 15. Juni 2026

OnlineservicesBayern ist spitze

[29.09.2025] Die E-Government-Nutzungszahlen in Bayern befinden sich auf einem Rekordniveau: Die AKDB verzeichnet zehn Millionen Online-Anträge seit 2023. Die Open-Source-Plattform FRED zeigt zudem eine hohe Zufriedenheit bei den Nutzern.
Nahaufnahme von weiblichen Händen an einer Tastatur

Online-Anträge werden in Bayern rege genutzt.

(Bildquelle: peopleimages12/123rf.com)

Onlinedienste, die über die Management- und Deployment-Plattform FRED der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) an Kommunen ausgespielt werden, verzeichnen in Bayern neue Rekordnutzungszahlen. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, haben sowohl die online abgewickelten Verwaltungsanliegen als auch die Bewertungsfeedbacks von Bürgern im Jahr 2025 neue Höchststände erreicht: Seit 2023 nutzten Bürgerinnen und Bürger insgesamt zehn Millionen Mal Onlinedienste der AKDB über die Webseiten ihrer Kommunen. Von Anfang 2025 bis Ende August waren es 2,68 Millionen Vorgänge allein in Bayern. 

Besonders große Aufkommen und Zuwachsraten bei der Nutzung von Online-Verwaltungsservices sind im Meldewesen, im Ausländerwesen und im Zulassungswesen zu verzeichnen, heißt es vonseiten der AKDB. In den Monaten Januar bis August 2025 haben sich etwa die Online-Anträge bayerischer Bürger im Meldewesen im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2023 um den Faktor 21 erhöht und betrugen Ende August 2025 457.000. Im Kfz-Zulassungswesen gab es dagegen eine Verdopplung auf aktuell 725.100 Transaktionen. Das Online-Aufkommen beim Aufenthaltstitel verzeichnet im Vergleich einen Anstieg um das Zehnfache und liegt aktuell bei 26.000 erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen. Die digitale Ordnungswidrigkeitenanhörung sei im zweiten Jahr ihrer Einführung 2024 über 45.000-mal genutzt worden.

Spitzenreiter nutzen AKDB-Dienste

Die neuesten Zahlen des Dashboards Digitale Verwaltung des Bundesdigitalministeriums bestätigen: In Bayern nimmt die Nutzung von E-Government-Diensten Spitzenpositionen ein. Bayerische Landkreise und kreisfreie Städte belegen die vordersten 50 Plätze im Deutschland-Ranking. Nahezu alle nutzen Onlinedienste der AKDB, so der IT-Dienstleister.

Die AKDB-Nutzungszahlen werden monatlich direkt aus der Management- und Deployment-Plattform FRED erfasst. Über die Plattform werden nach Angaben des IT-Dienstleisters Onlinedienste und Antragsstrecken an die Kommunen in Bayern ausgerollt und im Dashboard Digitale Verwaltung der AKDB visualisiert. 

Unter den Onlinediensten der AKDB gibt es auch zahlreiche EfA-Dienste, die deutschlandweit angeboten werden. Dazu zählen Online-Aufenthaltsanträge, Anträge für Waffenscheine und für Fahrtenschreiberkarten.

Die Plattform FRED erfasst auch Feedback von Nutzenden. Die Rückmeldungen entwickeln sich entsprechend dynamisch. Insgesamt liegen seit Einführung über 500.000 Feedbacks vor, teilt der IT-Dienstleister mit. Im Schnitt würden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar nach der Nutzung von Online-Anträgen 4,7 von 5 möglichen Sternen vergeben. Dank der Open-Source-basierten Plattform FRED sei es besonders einfach, Onlinedienste an Verwaltungen auszurollen, zu adaptieren und in die kommunale Website einzubinden.





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