WeselMängelmelder sorgt für Struktur

Die Stadt Wesel bearbeitet Mängelmeldungen mit Meldoo.
(Bildquelle: leanact GmbH)
Um die Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger effizienter bearbeiten zu können, setzt die Stadt Wesel jetzt den Mängelmelder Meldoo ein. Das berichtet das Unternehmen leanact, das die webbasierte Anwendung betreibt. Bislang wurden Ärgernisse im öffentlichen Raum der nordrhein-westfälischen Kommune telefonisch, per E-Mail oder über die Abfall-App des ASG Wesel – Betrieb für kommunale Dienstleistungen gemeldet. Zum Teil wurden die Hinweise gleich an mehrere Adressen gesendet, in beiden Fällen gingen die Meldungen bei verschiedenen Bereichen ein und mussten gegebenenfalls erst an die tatsächlich Zuständigen weitergeleitet werden. Die wurden zum Teil mehrfach extern oder intern wegen des gleichen Anliegens kontaktiert. Eine Übersicht über den Bearbeitungsstand eines Anliegens oder wer was bearbeitet, gab es nicht. Erschwerend hinzu kam, dass die Hinweise der Bevölkerung zwischen Spam-E-Mails landen konnten. Fehlende Standortangaben oder ungenaue Angaben zur Art des Ärgernisses waren weitere Stolpersteine bei der Bearbeitung. Standortgenau melden Dank Meldoo können die Bürgerinnen und Bürger ihre Beobachtungen nun standortgenau per App oder Internet-Browser an die Stadt und den ASG Wesel melden, erklärt leanact. Damit die Meldungen automatisch die richtigen Ansprechpartner erreichen, müssen sie einer Kategorie zugeordnet werden. Zur Auswahl stehen: Ampeln, Laternen, Gulli, Bushaltestellen, Containerstandorte, Verunreinigungen, Schrottfahrräder, Plakatierung, Öl und Farben, abgemeldete Autos, Rattenbefall oder Wilder Müll. Die Kategorien seien nicht zufällig gewählt, sondern gründen sich auf Erfahrungswerten der Stadt Wesel. Die Liste soll in den kommenden Monaten sukzessive erweitert werden. Geplant sei, unter anderem das kommunale Ideen und Kritik-Formular in das neue Programm zu integrieren. Den genauen Standort ihrer Beobachtung können die Bürgerinnen und Bürger per GPS-Tracking übermitteln. Auch Fotos können sie mitsenden. Mit dem Absenden eines Anliegens werde die zuständige Stelle automatisch per E-Mail informiert. Da Meldoo ein webbasierter Dienst sei, können die Mitarbeitenden die Anliegen dann von nahezu jedem Ort mit einem mobilen Endgerät abrufen. Mehr Transparenz Die Hinweisgebenden werden regelmäßig über den Bearbeitungsstand informiert. Sollten sich Rückfragen ergeben, können Mitarbeitende diese über Meldoo an die Hinweisgebenden stellen. Meldungen, die über andere Kanäle eingehen, werden von Mitarbeitenden ebenfalls in Meldoo erfasst. Dadurch werde ersichtlich, ob ein Anliegen bereits bekannt und verarbeitet worden ist. Auch den Bearbeitungsstatus mache Meldoo ersichtlich. Dank festgelegter, interner Arbeitsprozesse und unterschiedlicher Anwenderrollen können Hinweise laut leanact somit schneller und effizienter bearbeitet werden. Aber auch nach außen könne Meldoo für mehr Transparenz sorgen. Bestimmte Anliegen lassen sich dazu als Symbol auf einer digitalen Karte platzieren. Mit einem Klick auf die Anliegen in der Karte öffnet sich ein Fenster mit weiteren Informationen und Bearbeitungsstand. Personenbezogenen Daten werden dabei nicht veröffentlicht. Als weiteren Vorteil nennt leanact die gesamtheitliche Datenauswertung, die mit Meldoo einfacher werde. Da viele Bereiche der Stadtverwaltung mit der neuen Anwendung arbeiten, lassen sich unterschiedliche Daten zu den eingereichten Anliegen übersichtlich auswerten und können beispielsweise öffentlich vorgestellt werden.
Konstanz: Themen für Bürgerrat vorschlagen
[06.01.2026] Über eine Onlineplattform können die Konstanzerinnen und Konstanzer jetzt solche Themen vorschlagen, die ihrer Meinung nach ein Bürgerrat aufgreifen sollte. Spruchreif wird ein Vorschlag dann, wenn für ihn 800 Unterschriften außerhalb der Plattform gesammelt werden können. mehr...
Pforzheim: App-Gestaltung mit Bürgern
[17.12.2025] In die Entwicklung von Stadt-App und Informationsstelen bezieht die Stadt Pforzheim die Bevölkerung ein. Die Online-Beteiligung läuft noch bis 31. Januar. mehr...
Wuppertal: Offen und lernbereit
[15.12.2025] Die Stadt Wuppertal geht neue Wege in der E-Partizipation mit dem Ziel, eine lernende Verwaltung zu schaffen, die mit jedem Beteiligungsprozess besser wird. Im Zentrum der Wuppertaler Beteiligungslandschaft steht die Plattform talbeteiligung.de. mehr...
Frankfurt am Main: Neue Funktionen stärken ffm.de
[09.12.2025] Mit Mehrsprachigkeit, Einblicken in die Stadtpolitik und einer Vorhabenliste bietet das Beteiligungsportal der Stadt Frankfurt am Main mehrere neue Funktionen an. Sie sollen den digitalen Bürgerservice erweitern und eine inklusive, transparente und verständliche Beteiligungskultur stärken. mehr...
Bürgerbeteiligung: Beispielhaft gute Partizipation
[05.12.2025] Mit der Auszeichnung „Gute Bürgerbeteiligung“ würdigt das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung alljährlich Projekte öffentlicher Träger, die innovative und qualitätsvolle Partizipationsformen erproben und erfolgreich umsetzen. Nun stehen die fünf Siegerkommunen für 2025 fest. mehr...
Bergkamen: Mehrsprachige Onlinebeteiligung
[04.12.2025] Die Stadt Bergkamen hat im Zuge ihrer Leitbildentwicklung eine mehrsprachige Onlinebeteiligungsplattform gestartet – die erste, welche das Unternehmen wer denkt was mit einem eigenen KI-Übersetzungstool umgesetzt hat. mehr...
Alpenrod: Bürgerbeteiligung per App
[12.11.2025] In der Kategorie „Innovativste Bürgerpartizipation“ ist die Orts.App der Gemeinde Alpenrod gewürdigt worden. mehr...
Kreis Stade: Umfassende Onlineumfrage
[04.11.2025] Der Kreis Stade will seine Angebote noch besser an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Mit diesem Ziel hat er eine anonyme Onlineumfrage gestartet. Es ist die bislang umfassendste Umfrage des Landkreises. mehr...
Frankfurt am Main: Frankfurt beteiligt sich
[30.10.2025] Die Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ zeigt konkrete Erfolge: Die Ideen aus der Bevölkerung gestalten die Mainmetropole. Online werden die erfolgreich umgesetzten Bürgerideen vorgestellt. mehr...
Frankfurt am Main: Werbung für Bürgerbeteiligung
[27.10.2025] Die Stadt Frankfurt am Main wirbt mit einer Social-Media- und Plakatkampagne für Bürgerbeteiligung in der Mainmetropole. Hierfür konnten prominente Frankfurterinnen und Frankfurter gewonnen werden. mehr...
Hochschulallianz Ruhr: Weiterbildungsangebot für Kommunen
[23.10.2025] Mit einem Kurs zu digitalen Partizipationsformaten reagiert die Hochschulallianz Ruhr auf die hohe Weiterbildungsnachfrage von Kommunen. Der Kurs ist auf die kommunale Praxis ausgerichtet. Er steht allen Mitarbeitenden offen, unabhängig von formalen Bildungsabschlüssen. mehr...
Arnsberg: Onlineumfrage zur Digitalisierungsstrategie
[15.10.2025] Die Stadtverwaltung Arnsberg möchte ihre Dienstleistungen einfacher, schneller und bürgerfreundlicher machen. Wie das aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger gelingen kann, will die Kommune in einer Onlineumfrage herausfinden. mehr...
Lich: Bürgerbeteiligung geht online
[16.09.2025] Mit der Charta für Bürgerbeteiligung und dem Beteiligungsbeirat hat die Stadt Lich in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen für die Bürgerbeteiligung geschaffen. Mit einer Onlineplattform geht sie nun den nächsten Schritt. mehr...
Großostheim: Mängelmelder im Einsatz
[10.09.2025] Über einen Mängelmelder verfügt jetzt die Marktgemeinde Großostheim. Damit sollen der Bürgerservice verbessert und Verwaltungsmitarbeitende entlastet werden. mehr...
Hessen: Beteiligungsportal für Kommunen
[04.09.2025] Hessens Kommunen können künftig ein Beteiligungsportal kostenfrei nutzen, das bereits erfolgreich in der Landesverwaltung zum Einsatz kommt. Die Lösung basiert auf dem Beteiligungsportal Sachsen, das von Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen-Anhalt gemeinsam weiterentwickelt wird. mehr...
















