Donnerstag, 9. April 2026

HünfeldInfoPin informiert

[26.05.2023] Über die Plattform InfoPin informiert die Stadt Hünfeld über wichtige Haushaltsmaßnahmen, auch ein Mängelmelder ist integriert. Ein Ausbau des Angebots ist in Arbeit.
InfoPin bereitet Hifäller Projekte grafisch auf.

InfoPin bereitet Hifäller Projekte grafisch auf.

(Bildquelle: Stadt Hünfeld/Philipp Weber)

Einen Haushaltsplan mit mehr als 3.000 Seiten zu lesen, tut sich kaum ein Bürger an. Die Lösung für die Stadt Hünfeld heißt InfoPin. Gemeinsam mit einem regionalen IT-Unternehmen, der EDAG Fulda, wurde eine responsiv gestaltete Plattform auf Basis des Starkregenmelders des Kreises Fulda entwickelt, auf der sich Bürger schnell und präzise über wichtige Haushaltsmaßnahmen des jeweiligen Jahres informieren können. Dazu werden in einer Karte, basierend auf OpenStreetView, so genannte Pins gesetzt und eine kurze Maßnahmenbeschreibung hinterlegt, um auf den Punkt zu informieren.
Die Karte beinhaltet Informationen über geplante, laufende und abgeschlossene Maßnahmen, aktuell notwendige Umleitungen und weitere Informationen über Hifäller Maßnahmen. Die Bezeichnung Hifäller steht dabei für Hünfelder in Rhöner Mundart.

City-App für Bürgerdialog geplant

Einen Mangel wie ein umgefallenes Straßenschild oder ein abgebrochenes Geländer zu melden, scheint manchem auch eher umständlich. Auch da kann das InfoPin helfen. Dazu wurde ein Mängelmelder integriert, über den Mängel per Smartphone, Tablet oder PC gemeldet und mit Standort sowie Bildern weitergegeben werden können. Hierbei wurde eine Logik in Form von Kategorisierungen hinterlegt, damit die Meldung möglichst unverzüglich den zuständigen Fachbereich in der Stadtverwaltung erreicht. Gefördert wird das Vorhaben aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ des Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung.
Innerhalb der ersten sechs Wochen haben mehr als 700 Bürger den neuen Service genutzt – und es sollen noch mehr werden. Als nächsten Schritt plant die Stadt im Rahmen des Förderprogramms daher die Entwicklung einer City-App, in welche die Funktionalitäten des InfoPin integriert werden sollen. Anspruch dabei ist, die ganze Stadt in einer App abzubilden und einen intensiven Bürgerdialog zu pflegen.

Grafisch aufbereitete Informationen als Ergänzung

Darüber hinaus hat die Stadt Hünfeld einen Klimaaktionsplan erstellt, der auf derselben technischen Basis alle Vorhaben und Maßnahmen zur regenerativen Energieerzeugung und zur Klimafolgenbewältigung darstellen soll. Auf dem Kartenwerk steht dann jeder Pin nicht für eine Haushaltsmaßnahme im Hoch- oder Tiefbau, sondern für eine Investition zum Thema Klimaschutz. Kleine Texte, Bilder und weitere Informationen sollen Aufschluss über Vorhaben, Zeiträume und Ziele der Maßnahmen geben.
Diese grafisch aufbereiteten Informationen werden begleitet durch laufende Berichterstattung über die Projekte in Print-Medien, auf der Website sowie den städtischen Social-Media-Kanälen. In den Medien wird dann jeweils auch auf die verschiedenen Möglichkeiten der Information wie den InfoPin hingewiesen. Dazu ist es aber erforderlich, dass sich alle Kanäle nach einem gleichartigen Wording in der Informationsvermittlung ausrichten. Koordiniert wird das inhaltlich von der städtischen Pressestelle.

Helmut Käsmann arbeitet im Magistrat der Stadt Hünfeld im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.




Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Partizipation
Screenshot der Radspur-App im App-Store.

Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis

[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...

Die drei Stadtoberhäupter stehen zum Foto versammelt, OB Hetjes hält einen Laptop in den Händen auf dessen Bildschirm das Beteiligungsportal Seid Dabei eingeblendet ist.

Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform

[19.03.2026] Mit Seid Dabei haben Bad Homburg v. d. Höhe, Friedrichsdorf und Wehrheim eine gemeinsame Beteiligungsplattform gestartet, auf der jede Kommune zwar einen eigenen Bereich verwaltet, die technische Infrastruktur aber mit den anderen teilt. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander, im Hintergrund sind Aussteller des eGo-Saar und von Gerda BürKI zu sehen.
bericht

Gersheim: Mehr Service mit Gerda

[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Maptable versammelt und bearbeiten eine Stadtkarte.
bericht

E-Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen

[26.02.2026] Analoge Beteiligungsformate sprechen nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern an. Fügen Kommunen digitale Partizipationsangebote planvoll hinzu, erreichen sie mehr Zielgruppen. Wichtig ist die intelligente Kombination der beiden Ansätze. mehr...

ein Laptop auf dessen Display die Website zur Beteiligungsplattform der Stadt Darmstadt aufgerufen ist

Darmstadt: Digitalstrategie mitgestalten

[25.02.2026] Mit einer neuen Digitalstrategie will die Stadt Darmstadt wichtige Weichen für die Zukunft ihrer digitalen Verwaltung und Services stellen. In die finale Fassung sollen auch Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. mehr...

Blau-Grün-Weißes Logo von Beteiligung NRW mit verschiedenen farbigen Quadraten und kommunikationsbezogenen Icons (Stift, Monitor, Sprechblase usw.)

Nordrhein-Westfalen: Viel Zuspruch für Beteiligung NRW

[24.02.2026] Vier Jahre nach dem Start hat sich die digitale Plattform Beteiligung NRW etabliert: Mehr als 264 Kommunen und Behörden nutzen das vom Land finanzierte Portal, über das bislang rund 23.000 Verfahren abgewickelt und etwa 26 Millionen Seitenaufrufe verzeichnet wurden. mehr...

Screenshot des Dashboards zur lokalen E-Partizipation mit eingeblendeter Werkzeugleiste.

Studie: Erfolgsfaktoren lokaler E-Partizipation

[23.02.2026] Eine Studie gibt erstmals einen Überblick darüber, welche digitalen Beteiligungsformate Kommunen nutzen, welche Ziele sie damit verfolgen und wie erfolgreich diese Maßnahmen sind. Es zeigen sich unter anderem strukturelle Unterschiede zwischen Großstädten, kleineren Städten sowie Gemeinden in Ost- und Westdeutschland. Fast alle Kommunen wollen mit der E-Partizipation politische Entscheidungsprozesse transparenter gestalten. mehr...

Vektorgrafik, die eine Person zeigt, die am Desktop-Rechner eine Umfrage zu Spielplätzen beantwortet.
bericht

E-Partizipation: Leichter Einstieg

[20.02.2026] Das MeldooPLUS-Modul Bürgerbeteiligung bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Partizipation. Vor allem kleineren Kommunen erlaubt es das Modul, erste Online-Umfragen umzusetzen und zu verstetigen. mehr...

Screenshot von Klimaanpassung Haarburg

Hamburg: Bürgerbeteiligung mit offener Lizenz

[19.02.2026] Hamburg startet als erste Stadt die standardisierte Veröffentlichung von Bürgerbeiträgen unter einer Open-Data-Lizenz. Die neue Funktion kommt erstmals beim Beteiligungsverfahren „Klimaanpassung Harburg“ zum Einsatz. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Datentisch versammelt, auf dem ein Stadtplan zu sehen ist.

Halle (Saale): Kartenbasierte Bürgerbeteiligung

[12.02.2026] Die Stadt Halle (Saale) führt nun die erste interaktive, digitale Bürgerbeteiligung über die 3D-Software HAL-Plan durch. Bis zum 13. März stehen hier interaktive Themenkarten zum geplanten neuen Flächennutzungsplan der Kommune zur Verfügung. Dank eines sogenannten Storymoduls können die Rückmeldungen dazu direkt in die Karten eingetragen werden. mehr...

Mehrere Personen sitzen im Rahmen einer Veranstaltung zusammen und stimmen per Handzeichen über etwas ab.

Offenbach: Neue Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten

[04.02.2026] Die Offenbacher Mitreden-Plattform wartet mit neuen Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten auf. Eine Vorhabenliste zeigt nun aktuelle städtische Projekte und gegebenenfalls die Beteiligungsmöglichkeiten an. Auch können die Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt einreichen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

MACH: Digital unterstützter Bürgerhaushalt

[15.01.2026] Mit einer Plattform unterstützt das Unternehmen MACH Kommunen bei der Durchführung von Bürgerhaushalten. Die Plattform ist eng mit der MACH Finanzsoftware verzahnt. Der Bürgerhaushalt wird somit nicht als isoliertes Beteiligungsprojekt umgesetzt, sondern direkt in die bestehende Haushalts- und Finanzplanung integriert. mehr...

Screenshot der Startseite von themen.buergerinnenkonzil.de.

Konstanz: Themen für Bürgerrat vorschlagen

[06.01.2026] Über eine Onlineplattform können die Konstanzerinnen und Konstanzer jetzt solche Themen vorschlagen, die ihrer Meinung nach ein Bürgerrat aufgreifen sollte. Spruchreif wird ein Vorschlag dann, wenn für ihn 800 Unterschriften außerhalb der Plattform gesammelt werden können. mehr...

Die Pforzheimer Innenstadt. Im Vordergrund hebt eine Hand ein Handy, im Hintergrund ist eine Informationsstele zu sehen

Pforzheim: App-Gestaltung mit Bürgern

[17.12.2025] In die Entwicklung von Stadt-App und Informationsstelen bezieht die Stadt Pforzheim die Bevölkerung ein. Die Online-Beteiligung läuft noch bis 31. Januar. mehr...

Screenshot der Startseite von Talbeteiligung.de.
bericht

Wuppertal: Offen und lernbereit

[15.12.2025] Die Stadt Wuppertal geht neue Wege in der E-Partizipation mit dem Ziel, eine lernende Verwaltung zu schaffen, die mit jedem Beteiligungsprozess besser wird. Im Zentrum der Wuppertaler Beteiligungslandschaft steht die Plattform talbeteiligung.de. mehr...