Schleswig-HolsteinLandesdatennetz für alle

Beim Aufbau des Datennetzes sollen Schleswig-Holsteins Kommunen eine tragende Rolle spielen.
(Bildquelle: creativ collection Verlag/PEAK Agentur für Kommunikation)
Die Landesregierung Schleswig-Holstein will ihre E-Government-Infrastruktur zu einem Schleswig-Holstein-Stack erweitern, um ein modernes, landesweites Datennetz zu entwickeln. Damit würden, so das Land in einer Meldung, bundesweit Maßstäbe in der digitalen Verwaltung gesetzt. Ziel ist es, die digitale Zusammenarbeit zwischen den Behörden des Landes und den Kommunen zu verbessern, um Daten sicher, effizient und rechtlich einwandfrei austauschen zu können. Zugleich soll die neue Infrastrukturkomponente den Austausch von Verwaltungsdaten zwischen schleswig-holsteinischen Behörden und Behörden anderer Bundesländer und des Bundes aber auch mit europäischen Staaten – insbesondere im Ostseeraum – ermöglichen.
XRoad als Bindeglied
Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Erweiterung der bestehenden technischen Basis durch die Integration des Standards XRoad. Dieser wird vor allem in den baltischen Staaten seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. „Diese Technologie ermöglicht eine einfache, sichere und interoperable Verbindung verschiedener Datenverarbeitungssysteme. Das neue Landesdatennetz wird durch diese Ergänzung zu einem ,Schleswig-Holstein-Stack’ entwickelt. Damit wird eine bundesweit vorbildliche, grenzüberschreitende Datenplattform geschaffen“, erläutert Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. „Schleswig-Holstein-Stack“ meint hier die aufeinander abgestimmte Sammlung von Komponenten und Diensten für eine digital arbeitende Verwaltung im Land.
Infrastruktur für Kommunen kostenfrei
Von besonderer Bedeutung bei der Entwicklung des Landesdatennetzes ist die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen. Das Land übernehme auch die finanzielle Verantwortung für Entwicklung, Betrieb und Wartung der zentralen Infrastruktur, heißt es in der Meldung. Die Kommunen sollen das Angebot erhalten, die Infrastrukturen kostenfrei zu nutzen; zugleich werden sie bei der Anbindung an das Landesdatennetz durch das Land unterstützt. Die Infrastruktur werde grundsätzlich interoperabel und als Open Source bereitgestellt. Durch den Aufbau entsprechender Infrastrukturen und einer Daten-Governance werde zudem gewährleistet, dass der Zugriff auf das Netzwerk und die darüber verfügbaren Daten technisch und rechtlich sicher sei.
Pilotprojekte laufen schon
Die praktische Umsetzung dieser Ziele soll über bereits initiierte Pilotprojekte anhand konkreter Anwendungsszenarien erfolgen. Der Minister nannte exemplarisch die Bearbeitung der Tourismus-Abgabe in Zusammenarbeit mit dem Amt Föhr-Amrum oder die Entwicklung einer zentralen Registerplattform, die bis Ende 2025 einsatzbereit sein soll. Weitere Anwendungsfälle würden den Austausch von Identitäts- und Steuerdaten mit Banken und Krankenkassen sowie die Vernetzung mit europäischen Partnern, etwa in Estland, für grenzüberschreitende E-Government-Lösungen umfassen.
Halle (Saale): Smarte Technik statt Parksuchverkehr
[05.01.2026] Ein beliebtes Erlebnisbad sorgte in Halle (Saale) bislang für unnötigen Verkehr in einem Wohngebiet. Der Grund: Es werden Parkplätze gesucht. Die Echtzeitanzeige der Parkhausbelegung am Erlebnisbad plus Hinweis auf alternative Parkmöglichkeiten sollen dem nun ein Ende bereiten. mehr...
GovTech Deutschland: Ergebnisse des RaaS-Projekts
[22.12.2025] GovTech Deutschland hat das Projekt Register-as-a-Service (RaaS) abgeschlossen. Die Ergebnisse – eine vollständige Referenzarchitektur, funktionale technische Implementierungen und ein begleitendes Rechtsgutachten für moderne Cloud-Register – stehen Open Source über die Plattform openCode zur Verfügung. mehr...
Digitale Barrierefreiheit: Inklusive Transformation
[19.12.2025] In einer neuen Modulserie des eGov-Campus steht das Thema digitale Barrierefreiheit im Vordergrund. Der Kurs sensibilisiert die Teilnehmenden für dieses Thema, informiert über rechtliche Grundlagen und vermittelt praktische Umsetzungshilfen. mehr...
Reutlingen: Ausbau digitaler Dienstleistungen
[12.12.2025] In Reutlingen wächst das Angebot digitaler Verwaltungsdienstleistungen. Dazu zählen vollständig digitale Prozesse ebenso wie die flächendeckend angebotenen Fototerminals für Passbilder. Auch können Fundsachen online aufgerufen werden. Weitere Onlineservices bietet außerdem das Standesamt an. mehr...
München: Feedback zum Deutschland-Stack
[11.12.2025] Mit ihren Anmerkungen zum Deutschland-Stack will die bayerische Landeshauptstadt München dazu beitragen, die digitale Transformation der Verwaltung voranzutreiben. Unter anderem regt die Stadt an, die kommunalen Bedürfnisse sowie die Dresdner Forderungen zur digitalen Verwaltung mehr zu berücksichtigen. mehr...
BW-Empfangsclient: Anträge ohne Fachsoftware empfangen
[10.12.2025] Mit dem BW-Empfangsclient können Kommunal- und Landesbehörden in Baden-Württemberg jetzt auch solche digitalen Verwaltungsleistungen anbieten, für die sie bislang keine Fachsoftware nutzen. Die Behörden können sich kostenfrei selbst registrieren, die Lösung ist sofort einsetzbar. mehr...
Fulda: Enge Kooperation mit ekom21
[09.12.2025] Eine engere Kooperation haben die Stadt Fulda und ekom21 vereinbart. Dabei hat die Kommune auch Fachverfahren ins Rechenzentrum des kommunalen IT-Dienstleisters überführt. mehr...
Wien: Open Source stärkt Europas Unabhängigkeit
[08.12.2025] Die Europäische Kommission würdigt die Open-Source-Strategie Wiens. In einem neuen Bericht wird die Stadt als führend beschrieben. Wien setzt auf offene Software, um digital unabhängig und sicher zu arbeiten. mehr...
Onlineformulare: Gegenseitig unterstützen
[01.12.2025] Onlineformulare sind heute unverzichtbar – und EfA-Leistungen decken längst nicht alles ab. Mit No-Code-Formularen und im interkommunalen Austausch können Städte und Gemeinden hier flexibel und kostenbewusst agieren. mehr...
Deutsche Verwaltungscloud: Digitale Antragsbearbeitung made in Hessen
[26.11.2025] Mit HessenDANTE bietet die HZD eine innovative Plattform, mit der sich die Antragstellung für unterschiedlichste Verwaltungsleistungen komplett digital und OZG-konform abbilden lässt. Das Paket ist nun auch über die Deutsche Verwaltungscloud zu beziehen. mehr...
Axians Infoma: Innovationspreis 2025 verliehen
[24.11.2025] Mit Künstlicher Intelligenz (KI) konnte die Stadtverwaltung Bad Dürkheim ihren Eingangsrechnungsprozess automatisieren. Für diese Maßnahme ist sie mit dem Axians Infoma Innovationspreis 2025 ausgezeichnet worden. Zu den Finalisten zählen außerdem das Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis und die Stadt Fürth. mehr...
Baden-Württemberg: Virtuelles Amt für Kommunen
[05.11.2025] In Baden-Württemberg fördert das Digitalministerium gemeinsam mit der Digitalakademie@bw die Kommunen beim Ausbau des Virtuellen Amts mit insgesamt 400.000 Euro. Bewerbungen können noch bis zum 15. Dezember eingereicht werden. Interessierte Kommunen wenden sich direkt an IT-Dienstleister Komm.ONE. mehr...
MR Datentechnik: Ganzheitliche IT statt Insellösungen
[05.11.2025] Mit ganzheitlichen, maßgeschneiderten IT-Lösungen unterstützt das Unternehmen MR Datentechnik öffentliche Auftraggeber von der Hardware über die IT-Sicherheit bis hin zur smarten Netzwerk- oder Medientechnik. Die Managed Services stehen auch für den Bildungsbereich zur Verfügung. mehr...
Karlsruhe: Digitale Begleiterin auch bei Gefahr
[29.10.2025] Als zentrale mobile Plattform bündelt die Karlsruhe.App zahlreiche digitale Dienste der Stadtverwaltung sowie stadtnahe Angebote von Drittanbietenden. Nun hat die Stadt auch das Modulare Warnsystem (MoWaS) in die App integriert. mehr...
Nidderau: Wirtschaftlicher dank Bürgernähe
[28.10.2025] In Nidderau können die Bürger an einem Terminal rund um die Uhr digitale Anträge stellen. An einem anderen Terminal können sie jederzeit Pässe und Dokumente abholen. Der Hessische Städte- und Gemeindebund und der hessische Steuerzahlerbund haben die Stadt unter anderem für diese beiden Lösungen mit dem so genannten Spar-Euro ausgezeichnet. mehr...
















