PforzheimApp-Gestaltung mit Bürgern

Pforzheim: So könnten Stadt-App und Informationsstelen in der Innenstadt aussehen.
(Bildquelle: Stadt Pforzheim/Fotomontage: Merly Kälber)
Die Stadt Pforzheim hat ein neues Beteiligungsformat gestartet: Bürgerinnen und Bürger können die Gestaltung einer Stadt-App und der digitalen Informationssäulen mit Touchscreen mitbestimmen – digital noch bis zum 31. Januar 2026 und vor Ort am 10. Januar beim Neujahrsempfang. Die Abteilung Smart City möchte herausfinden, welche Inhalte und Funktionen sich die Pforzheimerinnen und Pforzheimer für die Stadt-App und Informationsstelen wünschen.
Die Stadt-App soll einen persönlichen Zugang zu Informationen und Services bieten, der individuell auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten ist. Die digitalen Informationsstelen sollen die App als sichtbar platzierte Zugangspunkte im öffentlichen Raum ergänzen. Durch ihre großformatigen Bildschirme sollen sie nach Angaben der Stadt Pforzheim allen Menschen zentrale Informationen und Orientierung bieten, auch jenen ohne Smartphone und ohne Stadt-App. „Wir möchten ein Angebot schaffen, das alle Bürgerinnen und Bürger anspricht. Jede Stimme aus der Bevölkerung hilft uns, die Bedürfnisse besser zu verstehen und ein maßgeschneidertes Angebot für Pforzheim zu schaffen“, so Abteilungsleiter Philipp Linde.
App und Stelen sollen gemeinsam eine Plattform bilden, welche die Teilhabe stärkt und städtische Angebote übersichtlich bündelt, teilt die Stadt Pforzheim des Weitern mit. Unter anderem könnten Informationen zu Veranstaltungen, freien Parkplätzen, ÖPNV, Kultur-, Freizeit- und Mobilitätsangeboten bereitgestellt werden. Auch interaktive Funktionen wie Feedbackmöglichkeiten oder Bürgerservices seien denkbar. Um die ersten Funktionen passend auszuwählen, möchte das Team von Smart City Pforzheim die Wünsche und Prioritäten der Bevölkerung besser verstehen. Die beliebtesten Funktionen werden hinsichtlich Umsetzbarkeit und Kosten geprüft und sollen zum Launch der Stadt-App und der Stelen realisiert werden. Neben den Wünschen aus der Bürgerbeteiligung sollen auch Funktionen umgesetzt werden, die aus der Sicht der Verwaltung attraktiv sind.
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