Open-Source-WettbewerbBMDS übernimmt Schirmherrschaft

Impression vom ersten Durchgang des Wettbewerbs im Jahr 2025.
(Bildquelle: OSBA)
n diesem Jahr findet bereits zum zweiten Mal der vom Bundesverband für digitale Souveränität, der Open Source Business Alliance (OSBA), iniitiierte bundesweite Open-Source-Wettbewerb statt. Unter dem Motto „Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität“ werden Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene gesucht, die Open Source Software produktiv einsetzen. Auch öffentliche Unternehmen und Institutionen können teilnehmen. Gesucht werden Projekte, die Verwaltungsprozesse effizienter gestalten, Abläufe digitalisieren und die Zusammenarbeit zwischen Behörden verbessern.
Nun gibt die OSBA bekannt, dass wie bereits im Vorjahr das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat. Damit werde auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen für die Bedeutung offener Technologien bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung gesetzt, so die OSBA. Bundesminister Karsten Wildberger betont: „Open Source steht für Offenheit, Zusammenarbeit und Vertrauen – genau die Werte, die eine moderne Verwaltung auszeichnen sollten. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie viel Gestaltungskraft in gemeinschaftlichen digitalen Lösungen steckt.“
In den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen entstünden bereits zahlreiche innovative und erfolgreiche Open-Source-Lösungen, sagt der OSBA-Vorstandsvorsitzende Peter Ganten. „Der Wettbewerb gibt diesen Projekten eine Bühne und zeigt, welchen Beitrag sie für die Modernisierung der Verwaltung leisten. Jede Einreichung hilft dabei, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu fördern.“ Bewerbungen zur Teilnahme sind noch bis zum 30. Juni möglich. Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 15. Oktober 2026 im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin.
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