Freitag, 9. Oktober 2026

MannheimSensoren schützen Rheinbrücken

[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. 

eine der Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen

Aus dem Verkehrsdaten-Monitoring an den Rheinbrücken will die Stadt Mannheim gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke ableiten.

(Bildquelle: Smart City Mannheim GmbH)

Die beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen zählen zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Gleichzeitig ist ihre Infrastruktur stark beansprucht und teilweise überaltert. Um die Belastung zu reduzieren und die Lebensdauer der Bauwerke zu verlängern, wird der Verkehr auf der Kurt-Schumacher-Brücke und der Konrad-Adenauer-Brücke künftig mithilfe optischer Sensoren erfasst und analysiert. Das Verkehrsdaten-Monitoring wird im Auftrag der Stadt Mannheim von der Smart City Mannheim GmbH umgesetzt. Es liefert eine wichtige Datengrundlage, um Verkehrsströme transparent zu machen und gezielt Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. 


Seit Anfang 2025 gelten für den Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen neue Regelungen: Lastkraftwagen müssen einen Mindestabstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Lkw einhalten, dürfen nicht überholen und die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde nicht überschreiten.

Wie die Smart City Mannheim berichtet, werden die optischen Sensoren an insgesamt vier Standorten das Fahrverhalten des Schwerlastverkehrs erfassen und unter anderem Abstände, Geschwindigkeiten sowie die Nutzung der Fahrspuren dokumentieren. Zusätzlich werde der Individualverkehr gezählt. Ziel sei es, die Einhaltung der Vorgaben zu überprüfen und das Verkehrsverhalten insgesamt besser zu verstehen.

„Die Erhebung des Verkehrs auf den Rheinbrücken ist eine wichtige Grundlage für die Bestimmung der Brückenbelastung insbesondere durch den Lkw-Verkehr. Erste Daten zeigen, dass es Verbesserungspotenzial bei der Einhaltung der Regeln gibt“, erklärt Robert Thomann, Geschäftsführer der Smart City Mannheim GmbH.

Neu sind ergänzende Feedback-Anzeigen an der Kurt-Schumacher-Brücke, die das Monitoring für Verkehrsteilnehmende unmittelbar sichtbar machen: Sie informieren Lkw-Fahrende, wenn sie sich nicht an den erforderlichen Abstand halten oder gegen das Überholverbot verstoßen. So soll ein brückenschonendes Verhalten angeregt werden.





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