SachsenZwei Millionen für smarte Regionen

Sachsen sucht innovative Projekte, die kommunale Herausforderungen in Bereichen wie Mobilität, regionaler Wertschöpfung oder Daseinsvorsorge aufgreifen.
(Bildquelle: argus456/123rf.com)
Seit dem 23. Oktober 2026 gilt die vom sächsischen Kabinett beschlossene Förderrichtlinie simul⁺, der dazu gehörende Wettbewerb simul⁺Kreativ soll außerdem zivilgesellschaftliche Initiativen unterstützen, die das Lebensumfeld im ländlichen Raum verbessern. Nun hat das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) den ersten Förderaufruf aus der neuen Richtlinie veröffentlicht. Gesucht werden innovative, digital gestützte Projekte, die kommunale Herausforderungen in Bereichen wie Mobilität, regionaler Wertschöpfung oder der Daseinsvorsorge aufgreifen. Ziel ist es, neue Lösungen für smarte Städte und Regionen zu entwickeln und zu erproben.
Kooperation erwünscht
Für den Aufruf stellt das SMIL bis zu zwei Millionen Euro bereit. Gefördert werden können Modellprojekte, Reallabore sowie Machbarkeitsstudien und Konzepte. Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise, kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen. Kooperationen zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft sind dabei ausdrücklich erwünscht. Was sich bewähre, solle auch nicht an der Ortsgrenze haltmachen, betonte die Ministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar: „Die Erfahrungen aus den Projekten sollen auch anderen sächsischen Regionen neue Wege eröffnen.“
Erste Projekte im ersten Quartal 2027
Die Förderung kann nach Ministeriumsangaben grundsätzlich bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben umfassen; je Projekt können dabei höchstens 800.000 Euro bewilligt werden, mit einer Projektlaufzeit von bis zu 36 Monaten. Der Einreichungszeitraum für Projektskizzen beginnt am 10. November und endet am 8. Dezember 2026. Die Skizzen können über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Nach einer formalen Vorprüfung bewertet eine unabhängige Fachjury die Projektideen. Der Start der ausgewählten Projekte ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
• Förderaufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung
• Unterlagen und Hinweise zum Antragsverfahren auf dem Förderportal der Sächsischen Aufbaubank
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