Montag, 5. Oktober 2026

Smart Country ConventionS-Public Services verbindet digitale Verwaltungsprozesse

[05.10.2026] S-Public Services zeigt auf der Smart Country Convention Lösungen, die digitale Anträge, interne Bearbeitung und Bezahlung miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Anwendungen PublicForms und PublicFlow sowie verschiedene digitale Bezahlverfahren.

S-Public Services stellt auf der SCCON 2026 digitale Verwaltungsprozesse vor

(Bildquelle: S-Public Services)

S-Public Services stellt auf der Smart Country Convention (SCCON) 2026 Anwendungen für durchgängige digitale Verwaltungsprozesse vor. Wie das E-Government-Kompetenzcenter der Sparkassen-Finanzgruppe mitteilt, sollen damit einzelne Schritte von der Antragstellung über die verwaltungsinterne Bearbeitung bis zur Bezahlung miteinander verknüpft werden. Das Unternehmen ist vom 13. bis 15. Oktober in Halle 25 an Stand 417 vertreten.

Für die digitale Antragstellung bietet S-Public Services die Lösung PublicForms an. Nach Unternehmensangaben umfasst sie einen Katalog mit mehr als 500 Formularanwendungen, über die Verwaltungen unter anderem Leistungen nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) digital anbieten können. Eine Austauschplattform ermöglicht es zudem, Anwendungen verwaltungsübergreifend zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

An die Antragstellung schließt PublicFlow an. Die Lösung dient dazu, eingehende Anträge digital zu bearbeiten und Bearbeitungs- sowie Freigabeprozesse abzubilden. Vorgefertigte Prozessbausteine lassen sich nach Angaben von S-Public Services kombinieren und an unterschiedliche Verwaltungsleistungen anpassen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts sind digitale Bezahlverfahren. Über die Multi-Bezahllösung GiroCheckout können Kommunen verschiedene Zahlarten in Online-Dienste und Fachverfahren einbinden. Dazu zählen Wero, Kreditkarten, SEPA-Lastschrift und PayPal. Gebühren, Entgelte und andere Zahlungen sollen sich damit direkt innerhalb digitaler Verwaltungsverfahren abwickeln lassen.

Mit Wero bietet S-Public Services über GiroCheckout auch das europäische Zahlverfahren als Zahlungsoption für Verwaltungen an. Nach Angaben des Unternehmens soll Wero dazu beitragen, die Abhängigkeit von internationalen Zahlungsanbietern zu verringern.

Zum Angebot gehört außerdem FrontDesk. Die Anwendung unterstützt die Online-Terminvergabe und die Organisation von Besucherströmen in Bürgerbüros und anderen Servicebereichen. Beschäftigte können darüber auch Auslastung und verfügbare Kapazitäten einsehen.

„Viele Kommunen haben die ersten Schritte der Digitalisierung bereits erfolgreich umgesetzt. Nun geht es zunehmend darum, einzelne Anwendungen zu verbinden und durchgängige Prozesse zu schaffen, die sowohl für die Verwaltung als auch für Bürgerinnen und Bürger einen spürbaren Mehrwert bieten“, sagt Peter Höcherl, Mitglied der Geschäftsleitung von S-Public Services.

Die Smart Country Convention findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt.





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