Sonntag, 31. August 2025

Österreich100.000 gehen per App aufs Amt

[07.05.2019] Seit Mitte März können die Österreicher Behördengänge auch per Smartphone erledigen. Mehr als 101.000 Bürger haben die App seither heruntergeladen, täglich kommen zwischen 700 und 1.000 dazu.
Österreichs Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck: „Als erstes Land in Europa haben wir die Verwaltung vom E-Government zum M-Government gewandelt.“

Österreichs Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck: „Als erstes Land in Europa haben wir die Verwaltung vom E-Government zum M-Government gewandelt.“

(Bildquelle: BMDW/Christian Lendl)

Österreich verzeichnet eine starke Nachfrage nach digitalen Verwaltungsdienstleistungen. „Das Digitale Amt hat die 100.000er-Marke geknackt. Als erstes Land in Europa haben wir die Verwaltung vom E-Government zum M-Government gewandelt. Das Amt der Zukunft ist digital – 24 Stunden am Tag erreichbar, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr“, sagt Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck. Über die Plattform oesterreich.gv.at können Bürger seit 19. März 2019 online und per App zeit- und ortsunabhängig Behördengänge per Smartphone erledigen (wir berichteten).
Laut der Pressemeldung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort haben nach rund sechs Wochen mehr als 101.000 Österreicher die App heruntergeladen, täglich kommen zwischen 700 und 1.000 User hinzu. Rund 10.300 nutzten bereits den mobilen Reisepass-Upload, 7.200 haben ihre Wahlkarte über das Digitale Amt beantragt. „Was mich besonders freut: Bereits 15 frischgebackene Mütter oder Väter haben ihre Neugeborenen über den Digitalen Babypoint angemeldet“, so Schramböck.
Ein weiterer Service ist laut der Pressemitteilung der Wahlkartenantrag. Dieser kann für die EU-Wahl 2019 vom Desktop oder Smartphone aus erfolgen. Dabei seien alle bekannten Daten vorausgefüllt. Dieses zentrale System des Bundes werde von nahezu allen Gemeinden genutzt. „Es ist noch bis kurz vor der Wahl möglich, sich die Wahlkarte für die EU-Wahl am 26. Mai 2019 per App oder über oesterreich.gv.at zu holen. Das dauert nicht einmal zwei Minuten und erspart den Österreicherinnen und Österreichern mühsame Amtswege“, erläutert die Digitalisierungsministerin abschließend.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Social Media
Ein Mann filmt eine junge Frau vor dem Kasseler Rathaus.

Kassel: Vom Experiment zur Strategie

[27.08.2025] Soziale Medien sind in Kassel längst ein zentraler Bestandteil der Stadtkommunikation. Dabei liked und shared die Stadt auf verschiedenen Kanälen – und erreicht mit kreativen und unterhaltsamen Videos über TikTok auch eine jüngere Zielgruppe. mehr...

Ein Mann bedient ein Smartphone, über dem unterschiedliche Emojis schweben.
bericht

Social Media: Amtfluencer als Megatrend

[14.08.2025] Amtfluencer machen Behörden und Kommunen in sozialen Medien sichtbar. Sie berichten persönlich, glaubwürdig und oftmals aus freien Stücken über ihren Berufsalltag – und vermitteln so höchst erfolgreich zwischen Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Mönchengladbach: Stadt-News bei WhatsApp

[11.08.2025] Die Stadt Mönchengladbach startet einen WhatsApp-Kanal, über den wichtige Ankündigungen, Verkehrshinweise und Service-Angebote direkt aufs Smartphone gesendet werden. Der Kanal ist aktuell im Verifizierungsverfahren, kann aber schon abonniert werden. mehr...

Junge Menschen stehen vor dem Stuttgarter Rathaus. In der Hand halten sie ein Smartphone mit dem TikTok Logo und dem Account-Namen @stadt.stuttgart darauf.

Stuttgart: TikTok‐Kanal gestartet

[07.08.2025] Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart erweitert ihre Social‐Media‐Kommunikation und ist ab sofort auch auf TikTok vertreten. Die Beiträge für die Plattform werden von der Onlineredaktion gemeinsam mit jungen Mitarbeitenden aus verschiedenen Ämtern erstellt. mehr...

Screenshot des Instagram-Kanals visitpforzheim.de

Pforzheim: Goldstadt per Instagram erleben

[01.08.2025] Mit einem eigens dafür eingerichteten Instagram-Kanal will Pforzheim auf die touristischen Highlights der Stadt aufmerksam machen. Unter dem Motto Goldstadt erleben bietet visitpforzheim.de Interessierten unter anderem Veranstaltungshinweise, Tourenvorschläge oder hochwertige Bilder an. mehr...

Screenshot der Social-Media-Wall auf der Website des Kreises Heilbronn

Kreis Heilbronn: Social-Media-Wall eingerichtet

[29.07.2025] Eine Social-Media-Wall hat der Kreis Heilbronn auf seiner Website eingerichtet. Damit können alle Interessierten die Aktivitäten der Kommune in den sozialen Medien verfolgen – auch ohne eigenen Facebook- oder Instagram-Account. mehr...

Heidelberg: Mit WhatsApp mehr erreichen

[13.05.2025] Die Stadt Heidelberg ergänzt ihr Social-Media-Angebot um den Messenger-Dienst WhatsApp. Im Kanal erhalten die Bürgerinnen und Bürger tagesaktuelle Nachrichten ebenso wie Eilmeldungen oder einen Themenüberblick zur aktuellen Stadtblattausgabe. mehr...

Screenshot des WhatsApp-Kanals des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Ennepe-Ruhr-Kreis: WhatsApp-Kanal gestartet

[08.05.2025] Seine App ergänzend bietet der Ennepe-Ruhr-Kreis nun auch einen WhatsApp-Kanal an. Er informiert hier über Neuigkeiten, Warnmeldungen und Veranstaltungshinweise. Auch soll der Kanal eine wichtige Rolle in Krisensituationen spielen. mehr...

Screenshot der Social Wall der Stadt Minden

Minden: Social Wall bündelt städtische Kanäle

[17.04.2025] Was die Stadt Minden in den sozialen Medien veröffentlicht, lässt sich jetzt auch ohne eigenes Konto auf den jeweiligen Plattformen erfahren. Möglich macht das die neue Social Wall auf der städtischen Homepage. mehr...

raufsicht auf einen Sitzungssaal mit runer Sitzanordnung, überlagert vom YouTube-Play-Button.

Mannheim: Stadtgremien streamen

[04.04.2025] Mannheim streamt Gemeinderatssitzungen jetzt live auf YouTube – mit Untertiteln und Übersetzung in Gebärdensprache. Die Stadt will so Barrieren abbauen und politische Teilhabe sowie Bürgernähe stärken. mehr...

Bremerhaven: X-Kanal stillgelegt

[24.03.2025] Die Stadt Bremerhaven legt ihren Kommunikationskanal auf der zunehmend umstrittenen Social-Media-Plattform X still. Einer der Gründe ist die dort schrumpfende Follower-Zahl. Die Stadt kritisiert aber auch die ungefilterte Verbreitung von Desinformation auf X. mehr...

Auf einem Smartphone ist ein Beitrag auf dem WhatsApp-Kanal der Feuerwehr Wiesbaden zu sehen

Wiesbaden: Feuerwehr informiert via WhatsApp

[12.03.2025] Die Wiesbadener Feuerwehr verfügt seit Anfang Februar über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Die Präsenz auf der Plattform X wurde mangels Reichweite eingestellt.
 mehr...

Ein Smartphone zeigt die Bluesky-Oberfläche an, im Hintergrund ist der so genannte Römer in Frankfurt am Main zu sehen.

Aachen / Dortmund / Frankfurt: Bei Bluesky am Start

[20.02.2025] Die Städte Aachen, Dortmund und Frankfurt am Main erweitern ihr Social-Media-Angebot um die Plattform Bluesky. mehr...

Auf einem Smartphone ist der WhatsApp-Kanal der Stadt Reutlingen zu sehen.

Reutlingen: Jetzt auch bei WhatsApp

[19.02.2025] Reutlingen weitet seine Präsenz in den sozialen Medien aus. Die Stadt liefert jetzt auch per WhatsApp Neuigkeiten und Informationen. mehr...

Bonn: X nur noch im Notfall

[14.02.2025] Die Stadt Bonn nutzt viele Kanäle für die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern. X ist allerdings nicht mehr dabei: Die Entwicklung der Musk-Plattform, die zunehmend von Desinformation und Hassrede geprägt sei, lässt sich für die Stadt nicht mit ihren Grundwerten vereinbaren. mehr...