Kreis DithmarschenPionier für LLMoin

Der Kreis Dithmarschen setzt auf die KI-Textassistenz LLMoin.
(Bildquelle: issaronow/123rf.com)
Als erster Kreis in Schleswig-Holstein setzt Dithmarschen auf den KI-Textassistenten LLMoin. Das teilt der IT-Dienstleister Dataport mit. Die browserbasierte Lösung stehe Kommunen in einer sogenannten Shared-Umgebung zur Verfügung. Hierbei teilen sich mehrere Nutzer Ressourcen, während die Daten logisch voneinander getrennt bleiben – ein Ansatz, der nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Kosteneffizienz erhöht.
LLMoin funktioniert nach Angaben von Dataport unabhängig vom Landesnetz und eignet sich damit auch für kleinere Kommunen, die keine eigene Anbindung besitzen. Die Implementierung der leistungsfähigen KI könne innerhalb kürzester Zeit erfolgen – und zwar auch dort, wo bislang technische oder organisatorische Einstiegshürden bestanden. Damit sei LLMoin in der Breite quasi von jeder Kommune nutzbar. Das zeigt laut Dataport, wie aus einer erfolgreichen Landeslösung zunehmend ein Angebot für die gesamte öffentliche Verwaltung wird.
Entlastung und Effizienzsteigerung
LLMoin unterstützt die Verwaltungsmitarbeitenden bei alltäglichen Aufgaben wie dem Verfassen von E-Mails, Recherchearbeiten, der Prüfung von Anträgen sowie dem Zusammenfassen von Informationen. Ziel der speziell auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung zugeschnittenen Lösung ist es, die Beschäftigten im Tagesgeschäft zu entlasten und die Effizienz zu steigern. Die Datenverarbeitung erfolge datenschutzkonform und ausschließlich innerhalb der behördlichen Infrastruktur. Zudem lasse sich das System flexibel an interne Prozesse anpassen und mit eigenen Daten trainieren.
Entwickelt wurde LLMoin von der Freien und Hansestadt Hamburg in Zusammenarbeit mit Dataport (wir berichteten). Der KI-Textassistent ist bereits in mehreren Landesverwaltungen in Hamburg, Bremen (wir berichteten) und Sachsen-Anhalt (wir berichteten) im Einsatz.
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