TeleData2021 erneut auf Wachstumskurs

Zum dritten Mal in Folge kann TeleData das beste Betriebsergebnis seit Firmenbestehen vermelden.
Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer von TeleData (l.) und Stephan Linz, technischer Geschäftsführer von TeleData
(Bildquelle: TeleData GmbH)
Auf ein laut eigenen Angaben neues Rekordhoch konnte TeleData den Umsatz im Geschäftsjahr 2021 heben. Wie der Internet- und Serviceprovider mitteilt, erzielte er eine Umsatzsteigerung um 13 Prozent auf 15 Millionen Euro. Auch beim Gewinn habe das Unternehmen deutlich zugelegt. „Bereits zum dritten Mal in Folge dürfen wir mit 1,4 Millionen Euro das beste Betriebsergebnis seit Firmenbestehen verkünden“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Armin Walter. „Unsere Bilanz ist durchweg positiv, 2021 war ein erneutes Rekordjahr für unser Unternehmen. Wir haben die wichtigsten strategischen Weichen für unsere Weiterentwicklung gestellt und stehen heute wirtschaftlich besser da als jemals zuvor.“
Einen Grund für die positive Entwicklung sieht TeleData im kontinuierlichen Breitbandausbau vor allem in den ländlichen Regionen. Ein Beispiel sei die baden-württembergische Stadt Tettnang (wir berichteten). Dort habe man, gemeinsam mit der Kommune und unter millionenschwerer Förderung von Bund und Land, die weißen Flecken angehen können – Orte also, mit weniger als 30 Mbit/s im Download. Als unternehmerischen Meilenstein bewertet TeleData außerdem die Zuschlagserteilung im Rahmen des EU-Ausschreibungsverfahrens für den Betrieb und Ausbau des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis.
25 Jahre Firmengeschichte
Zunehmend engagiere sich das Unternehmen außerdem für die Digitalisierung der Schulen in der Region. Dank des public WLAN-Produkts von TeleData könne nun beispielsweise das Bildungszentrum Markdorf internetgestütztes Lernen anbieten. Weitere Schulen im Bodenseekreis werden derzeit mit öffentlichem WLAN des Providers versorgt. „Mit einem WLAN-Netzwerk erhalten Bildungseinrichtungen ein hochverfügbares, störungsfreies und sicheres Netzwerk, das nach individuellen Anforderungen konzipiert werden kann“, erklärt Stephan Linz, technischer Geschäftsführer des Unternehmens. „So werden die Voraussetzungen geschaffen, um neue pädagogische Konzepte für die Digitalisierung der Bildung erfolgreich umzusetzen.“
Eine wachsende Projektanzahl mit Großkunden verzeichne des Weiteren das firmeneigene Rechenzentrum in Immenstaad. Demnach setzen immer mehr Unternehmen auf Rechenzentrumsleistungen und skalierbare IaaS-Cloud-Lösungen.
Für das Geschäftsjahr 2022, in dem TeleData sein 25-jähriges Bestehen feiert, erwartet die Geschäftsführung einen anhaltenden Wachstumstrend in allen Unternehmensbereichen. Dafür seien nicht zuletzt die im Jahr 2021 getätigten Investitionen in Höhe von knapp drei Millionen Euro verantwortlich, die vor allem in den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfasernetzen geflossen seien. Auch plane TeleData einen Personalzuwachs von über zehn Prozent.
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