Dienstag, 17. Februar 2026

InnsbruckBehördenkontakt vereinfacht

[17.08.2017] Die Website der Stadt Innsbruck ist nun barrierefrei. Damit soll der Behördenkontakt für Menschen mit niedriger und sehr niedriger Lesekompetenz vereinfacht werden.
Ist barrierefrei auf allen Geräten: Die neue Webiste der Stadt Innsbruck.

Ist barrierefrei auf allen Geräten: Die neue Webiste der Stadt Innsbruck.

v.l.: Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Magistratsdirektor Bernhard Holas und Projektleiter René Soukopf

(Bildquelle: IKM/Lercher)

Die österreichische Stadt Innsbruck hat ihre Website überarbeitet. Ab sofort sind dort die Inhalte auch in leichter Sprache abrufbar, informiert die Hauptstadt des Bundeslands Tirol. Fast 25.000 Innsbrucker können nach Angaben des Magistrats (Stadtverwaltung) nur schlecht oder gar nicht lesen. Sie würden oftmals Informationen auf den Websites von Unternehmen oder Behörden nicht verstehen. „Der Stadtmagistrat entfaltet ein weiteres Mal Vorbildwirkung und zeigt, dass eine solche Informationsplattform für die Praxis umsetzbar ist. Eine wertschätzende Begegnung mit allen Bürgern auf Augenhöhe ist für uns wichtig“, sagt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Auch Magistratsdirektor Bernhard Holas freut sich über das neue Angebot: „Der Ansporn, die Amtssprache im Sinne von ,Innsbruck spricht auf Augenhöhe‘ weiter den tatsächlichen Bedürfnissen anzupassen, ist groß. Es ist die Aufgabe des Stadtmagistrats, sich den Bürgern gegenüber zu öffnen, Informationen erfolgreich zu transportieren sowie ein Vertrauensverhältnis auszubauen. Die nun entstandene Website in leichter Sprache untermauert unsere Bemühungen. Nun gilt es Erfahrungen zu sammeln und daraus weitere, spannende Projekte abzuleiten.“ Die Website in leichter Sprache wurde im Rahmen der Initiative „Innsbruck spricht auf Augenhöhe“ umgesetzt und ist eine weitere Maßnahme für mehr Bürgernähe, informiert die Stadt.
Mit dem eigenen Web-Auftritt gehe der Stadtmagistrat einen völlig neuen Weg: „Bislang wurden Inhalte in leichter Sprache einfach in die bestehenden Seiten eingegliedert, zum Teil ohne Rücksicht auf andere Komponenten der Barrierefreiheit, wie Schriftgröße, Einsatz von Bildern und einfacher Bedienbarkeit“, berichtet der Projektverantwortliche René Soukopf, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung und Soziale Medien, die Vorgehensweise im Stadtmagistrat. „Der Stadtmagistrat gibt der sprachlichen und auch technischen Barrierefreiheit ab sofort mit einem eigenen Auftritt viel Raum und Gestaltungsmöglichkeit.“ Wie die Stadt Innsbruck mitteilt, wurde das Projekt von der Tiroler Agentur Loycos begleitet, die als erstes österreichisches Unternehmen, leichte und einfache Sprache nach sprachwissenschaftlichen Methoden übersetzt und barrierefreie Web-Konzepte entwickelt.
Seit April 2016 unterstützt der mobile Online-Rathauswegweiser der Stadt Innsbruck Bürger bei Behördengängen und der Suche nach den richtigen Ansprechpartner. Ab sofort können diesen Service auch Menschen mit Sehbeeinträchtigungen in Anspruch nehmen. Sämtliche Navigationsgrafiken mit Informationstexten werden dafür hinterlegt. Diese werden mit Hilfe von so genannten Screenreadern, wie sie Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zur Navigation verwenden, vorgelesen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...

Screenshot der Startseite von Augsburg.de mit eingeblendetem Barrierefreiheit-Menü.

Augsburg: Informationen in Leichter Sprache

[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...

Screenshot leben in Weimar

Weimar: Leben in der Stadt im Überblick

[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Whiteboard mit einer Präsentation der Integriert-App versammelt, zwei davon drücken symbolisch den Startknopf des neuen Angebots.
bericht

Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene

[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...

Screenshot Serviceportal Kreis Wittenberg

Kreis Wittenberg: Service im Portal

[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...

Mock-up eines Monitors mit den Webinhalten

Krefeld: Update für die Stadt-Webseite

[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...

Ein Auto fährt durch eine überflutetet Straße

Kreis Viersen: Gute Kommunikation für Krisenzeiten

[21.01.2026] In Katastrophenszenarien ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger umgehend zu informieren. Cyber-Angriffe können die unmittelbare Kommunikationsfähigkeit von Behörden aber stark einschränken. Der Kreis Viersen hat deshalb eine Notfallseite konzipiert, die aktuelle Warnungen und Vorsorgetipps vereint. mehr...

Holger Dettmer präsentiert ein Smartphone, auf dessen Bildschirm die Goslar-App zu sehen ist.

Goslar: Alles in einer App

[12.01.2026] Nach erfolgreicher Testphase bietet Goslar den Bürgerinnen und Bürgern nun eine kostenfreie Stadt-App an. Sie vereint zahlreiche digitale Dienstleistungen der Verwaltung und Informationen rund um das Stadtleben. Erweiterungen sind bereits geplant. mehr...

Screenshot Startseite Augustdorf.de

Augustdorf: Frisches Design und neue Funktionen

[08.01.2026] Die Gemeinde Augustdorf hat ihren Internetauftritt überarbeitet und präsentiert sich online jetzt moderner, bürgernäher und funktionaler. mehr...

Person vor Computerbildschirm mit BauTheLänd-Homepage

Plattform: Bau the Länd

[04.12.2025] In Baden-Württemberg bietet die neue Wissensplattform „Bau the Länd“ Bauherren, Planern, Behördenmitarbeitern und interessierten Bürgern zentrale Informationen rund um das Bauen im Land und das Virtuelle Bauamt mehr...

Screenshot der Startseite von hannover.gov.de.

Hannover: Stadt und Region starten gov.de-Portale

[20.11.2025] Sowohl die Stadt als auch die Regionsverwaltung Hannover bieten ihre Serviceportale jetzt mit der Endung gov.de an. Die für deutsche Behörden und staatliche Institutionen reservierten Domain-Endungen sollen die Vertrauenswürdigkeit der Websites herausstellen. mehr...

Zwei Männer und zwei Frauen sitzen nebeneinander an einem rundlichen Tisch und unterzeichnen Unterlagen.

Rheinland-Pfalz: Vier Landkreise starten IKZ-Portal

[19.11.2025] Im Rahmen des Pilotprojekts Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) haben die Kreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Vulkaneifel sowie der Eifelkreis Bitburg-Prüm ein gemeinsames Portal eingerichtet, das die Verwaltungsdienstleistungen aller vier Landkreise, ihrer Verbandsgemeinden und Städte bündelt. mehr...

Auf einem Tablet ist die neue Website zur Grünen Entdeckerstadt Bendorf zu sehen, vor dem Tablet steht eine Tasse mit der Aufschrift Grüne Entdeckerstadt Bendorf.

Bendorf: Website zum Stadtentwicklungsprozess

[14.11.2025] Bendorf bündelt die Themen Klimakompetenz, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung auf einer neuen Website zum Stadtentwicklungsprozess. Das Portal soll die Themen des Zukunftsprojekts nicht nur sichtbar machen, sondern auch verständlich vermitteln. Auch zeigt sie an, wie die Menschen vor Ort aktiv mitwirken können. mehr...

drei Endgeräte zeigen die Website Lippstadt im Advent

Portale: Lippstadt im Advent

[14.11.2025] Eine neue Website bündelt erstmals alle Adventsangebote in der nordrhein-westfälischen Stadt Lippstadt. Ein Adventskalender ist ebenfalls Teil des digitalen Angebots. mehr...

Gebärdensprach-Avatar für Ulmer Website

Ulm: Virtueller Helfer für Gehörlose

[13.11.2025] Auf der Website der Stadt Ulm finden sich jetzt auch Videos in deutscher Gebärdensprache. Präsentiert werden sie von einem Avatar. mehr...