GoslarAlles in einer App

Holger Dettmer, zuständig für IT und Digitalisierung bei der Stadt Goslar, war maßgeblich an der Entwicklung der App beteiligt.
(Bildquelle: Stadt Goslar)
Eine kostenlose Stadt-App bietet jetzt Goslar den Bürgerinnen und Bürgern an. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, ist die Lösung vorab erfolgreich getestet worden. Nun steht sie im Google Play Store und im Apple App Store zur Verfügung.
Aktuell vereint die App zahlreiche digitale Dienstleistungen der Stadt. Zunächst können die Nutzerinnen und Nutzer dank eines frei konfigurierbaren Dashboards die App-Startseite individuell nach ihren Bedürfnissen gestalten. Dann finden sie innerhalb der Anwendung beispielsweise ein umfassendes Branchenverzeichnis mit Vereinen und Unternehmen sowie eine Shout-Funktion, die kurze Nachrichten und wichtige Hinweise bereitstellt. Über integrierte Umfragen können Interessierte ihre Meinung zu städtischen Themen einbringen.
Künftig werde die App zudem per Push-Benachrichtigung über kritische Situationen wie Einsätze von Feuerwehr oder Polizei sowie Hinweise des Bevölkerungsschutzes informieren. Entdecken die Bürgerinnen und Bürger Schäden im Stadtgebiet, können sie diese per Foto über eine Meldefunktion in der App an die Verwaltung übermitteln. Über die KI-basierte Ratsinformation können sie außerdem rund um die Uhr Fragen zu politischen Themen stellen. Sofern sie ihren Wohnort im Landkreis eingeben, erhalten die Nutzerinnen und Nutzer darüber hinaus automatische Erinnerungen zu Abfallabholterminen.
Informationen für den Alltag
Die App stellt nach Angaben der Stadt des Weiteren aktuelle Tankpreise aus dem Landkreis Goslar bereit oder zeigt die Füllstände der Talsperren an. Bald werde sie auch über die Teilnehmenden des Wochenmarkts tagesaktuell informieren.

Ergänzt wird das Angebot um Schlagzeilen der Goslarschen Zeitung sowie weitere Nachrichten von Polizei, Feuerwehr und anderen Stellen. Die Funktion Lecker essen! wiederum ermögliche den Zugriff auf zahlreiche lokale Speisekarten und biete so eine Alternative zu gängigen Lieferdiensten. Auch das Projekt Goslars Straßen wurde nach Angaben der Stadt neu aufgelegt. Ehemals hatte hier die Oskar-Kämmer-Schule in Kooperation mit dem Stadtarchiv historische Informationen und Bilder zu Straßennamen bereitgestellt.
Die App ist im Rahmen des Bundesprogramms Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ) gefördert worden. Realisiert hat sie die Stadt Goslar. Die Kommune will die App kontinuierlich weiterentwickeln und um zusätzliche Funktionen ergänzen. Ideen, Anregungen oder Probleme können direkt über die Feedbackfunktion in der App gemeldet werden. Zudem seien Entwicklerinnen und Entwickler jeden Mittwoch von 18 Uhr bis 20 Uhr zur offenen Werkstatt Coding4Goslar im MachMit!Haus eingeladen, um gemeinsam an der App oder weiteren digitalen Projekten der Stadt zu arbeiten.
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