Mittwoch, 28. Januar 2026

Frankfurt am MainFrankfurt beteiligt sich

[30.10.2025] Die Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ zeigt konkrete Erfolge: Die Ideen aus der Bevölkerung gestalten die Mainmetropole. Online werden die erfolgreich umgesetzten Bürgerideen vorgestellt.
Frankfurt paulsplatz Sitzbänke

Erfolgreich umgesetzte Bürgeridee: Neue Sitzgelegenheiten für den Paulsplatz in Frankfurt am Main.

(Bildquelle: Stadt Frankfurt am Main)

Die städtische Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ entwickelt sich seit ihrem Relaunch im Frühjahr 2025 (wir berichteten) kontinuierlich weiter. Wie die Mainmetropole mitteilt, werden ab sofort unter ffm.de erstmals erfolgreich umgesetzte Bürgerideen vorgestellt. Acht Projekte zeigen beispielhaft, wie Anregungen aus der Bevölkerung direkt zu konkreten Verbesserungen im Stadtbild führen – von zusätzlichen Sitzgelegenheiten auf dem Paulsplatz über neue Fahrradständer in Höchst bis hin zu insektenfreundlichen Wildstauden entlang der Tramgleise.

„Mit dem Relaunch der Plattform haben wir die Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit deutlich verbessert. Die neuen Erfolgsgeschichten zeigen, wie Engagement und gute Ideen aus der Bürgerschaft zu echten Verbesserungen für alle führen. Damit noch mehr Menschen die Plattform nutzen, läuft aktuell unsere Kampagne ‚Sag’s Frankfurt‘, mit der wir für Beteiligung werben und auf ffm.de aufmerksam machen (wir berichteten)“, erklärt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innenbeteiligung.

Viele der eingereichten Vorschläge wurden nach Angaben der Stadt von Hunderten Frankfurterinnen und Frankfurtern unterstützt und von den jeweils zuständigen Fachämtern umgesetzt. Zum Beispiel wurden auf dem Riedberg an der Römischen Straße und an der Renoirallee neue, öffentlich zugängliche Tischtennisplatten aufgestellt. Im Stadtteil Höchst profitieren Radfahrende: Neue Fahrradständer an der Ecke Emmerich-Josef-Straße/Leverkusener Straße tragen zu einer besseren Fahrradinfrastruktur und damit zu nachhaltiger Mobilität bei. Im Nordpark Bonames wurde die marode Holzbrücke über den Nidda-Altarm durch eine neue, langlebige Konstruktion ersetzt und damit eine beliebte Verbindung für Spaziergänger und Radfahrer wieder nutzbar gemacht.

„Die Ideenplattform ist ein gelungenes Beispiel für gelebte Demokratie in unserer Stadt. Einfach eigene Ideen vorstellen, eine Initiative starten oder Verbesserungsvorschläge machen – und bei ausreichender Unterstützung landet das Thema direkt in der Stadtverwaltung“, so Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, in dessen Zuständigkeitsbereich die Ideenplattform gehört. „Falls machbar, werden sinnvolle Ideen nach entsprechender Prüfung auch umgesetzt. Ich kann daher alle Frankfurterinnen und Frankfurter nur einladen, sich weiterhin mit Anregungen und Vorschlägen einzubringen und somit gemeinsam an der Zukunft Frankfurts mitzuarbeiten.“





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