Freitag, 16. Oktober 2026

Bremen/HamburgGemeinsame Sache bei GDI

[15.02.2017] Ihre Geodaten-Infrastrukturen wollen Bremen und Hamburg auf eine gemeinsame technische Plattform heben und dabei von Synergieeffekten profitieren. Die technische Basis für die Kooperation stellt IT-Dienstleister Dataport zur Verfügung.
Bremen und Hamburg besiegeln weitere Zusammenarbeit im Bereich Geodaten-Infrastruktur.

Bremen und Hamburg besiegeln weitere Zusammenarbeit im Bereich Geodaten-Infrastruktur.

v.l.: Amtsleiter Ulrich Gellhaus von GeoBremen und Rolf-Werner Welzel, Geschäftsführer des Landesbetriebs Geoinformation und Vermessung (LGV) Hamburg.

(Bildquelle: LGV Hamburg)

Die Freie und Hansestadt Bremen, vertreten durch das Landesamt für Kataster – Vermessung – Immobilienbewertung – Informationssysteme (GeoBremen), und die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch den Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV), haben beschlossen, ihre Geodaten-Infrastrukturen (GDI) auf eine gemeinsame technische Plattform zu heben. Wie die beiden Partner mitteilen, ist die Kooperation der beiden Länder in diesem Themenbereich nicht ganz neu, da man sich schon die technische Plattform zur Eingabe und Verbreitung von Metadaten teile. Durch die Kooperation mit den Bundesländern Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sei man im MetadatenVerbund bereits seit dem Jahr 2015 gemeinsam aktiv und über die Adresse www.metaver.de erreichbar und verbunden.
Grundlage für die jetzt geschlossene Vereinbarung ist die EU-Richtlinie INSPIRE, welche gesetzliche Vorgaben zum Aufbau einer GDI vorgibt, die in Deutschland sowohl durch ein Bundesgesetz als auch durch entsprechende Ländergesetze umgesetzt werden. Bremen und Hamburg sind dabei nach eigene Angaben in der Lage, mit Dataport einen gemeinsamen Dienstleister im IT-Umfeld zu haben, der die technische Basis für die Kooperation zur Verfügung stellt.
Wie die beiden Länder weiter mitteilen, wird dem Land Bremen im Rahmen der GDI-Kooperation die Nutzung der bislang allein dem LGV Hamburg zur Verfügung stehenden Server-Infrastruktur zur Bereitstellung von Geodaten und Geodatendiensten ermöglicht. Das System stelle dabei die Veröffentlichung von transformierten und nicht transformierten INSPIRE-Daten sicher, indem die strukturiert in Datenbanken vorgehaltenen Geodaten über standardisierte Geodatendienste (Darstellungs- und Download-Dienste) im Internet verfügbar gemacht werden. Außerdem ermögliche das Verfahren die Veröffentlichung von weiteren Geodatendiensten des Landes Bremen im Internet. Durch die Zusammenlegung entstünden für beide Länder Synergieeffekte, die in wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht von Bedeutung seien.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management

Smart Country Convention: RIWA zeigt Anwendungen für kommunale Geodaten

[07.10.2026] RIWA zeigt auf der Smart Country Convention Anwendungen, die kommunale Geodaten mit KI, BIM und Digitalen Zwillingen verknüpfen. Im Mittelpunkt stehen Baugenehmigungen, die KI-gestützte Datenauswertung und der Digitale Zwilling der Stadt Speyer. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Dortmund: Digitale Karten zeigen Hochwassergefahren

[02.10.2026] Die Stadt Dortmund hat erste detaillierte Hochwassergefahrenkarten für kleinere städtische Gewässer veröffentlicht. Die digitalen Karten zeigen Wassertiefen, Fließrichtungen und Strömungsgeschwindigkeiten und sollen unter anderem den Katastrophenschutz, die Stadtplanung und die private Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...

bericht

Geodatenmanagement: Systeme verbinden

[28.09.2026] Geodaten sind längst kein Spezialthema einzelner Fachabteilungen mehr. Sie sind Grundlage für zahlreiche kommunale Aufgabenbereiche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Aktualität, Qualität, Verfügbarkeit und Sicherheit. mehr...

Esri Digital Atlas: Interaktive Karten für den Unterricht

[17.09.2026] Mit dem Esri Digital Atlas steht Schulen und Bildungseinrichtungen eine neue kostenfreie Kartenanwendung zur Verfügung. Sie soll Schülerinnen und Schülern ermöglichen, geografische Zusammenhänge anhand interaktiver Karten und Daten zu untersuchen. mehr...

Zwei Personen halten eine 5¼-Diskette zur Datensicherung in die kamera

Frankfurt am Main: Geodateninfrastruktur feierte Jubiläum

[08.09.2026] Die Stadt Frankfurt am Main hat das zehnjährige Bestehen ihrer Geodateninfrastruktur gefeiert – und dabei auch einen Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben. mehr...

Zwei Personen vor einem Monitor auf dem historische 3D-Modell Gütersloh um 1900 zu sehen ist

Gütersloh: Virtueller Spaziergang durch die Vergangenheit

[04.09.2026] Die historische Gütersloher Stadtmitte um das Jahr 1900 lässt sich nun dauerhaft virtuell erleben. Die Abteilung Geoinformation der Stadt hat dazu eine von Modellbauer Norbert Jebramcik detailgetreu errichtete Miniaturstadt in ein 3D-Modell umgewandelt. mehr...

Überwiegend orangefarbene Stadtkarte

Frankfurt a.M.: Stadtklima neu kartiert

[17.08.2026] Wo staut sich Hitze, auf welchen Wegen gelangt kühle Luft in die Stadt und wo fehlt Grün? Der aktualisierte Klimaplanatlas macht solche Zusammenhänge sichtbar. Neue Simulationen und hochaufgelöste Vegetationsdaten unterstützen eine klimaangepasste Stadtplanung. mehr...

VertiGIS: Whitepaper zur Cybersicherheit

[12.08.2026] Steigende Sicherheitsanforderungen stellen Vermessungs- und Katasterverwaltungen vor neue Herausforderungen. Ein Whitepaper von VertiGIS beschreibt regulatorische Vorgaben und mögliche Betriebsmodelle für den Schutz von Geobasisdaten. mehr...

Blick über die Schulter einer Frau, die auf ihrem Smartphone die Coole Karte der Stadt Münster geöffnet hat

Münster: Cooler Stadtplan mit neuen Funktionen

[31.07.2026] Der „Coole Stadtplan“ der Stadt Münster wurde jetzt um eine 3D-Karte und zusätzliche Informationen ergänzt. So kann in dem Online-Angebot nun auch nach Wetterstationen und Standorten öffentlicher Toiletten gesucht werden. mehr...

Screenshot aus dem Stadtbezirksatlas Hannover/Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide

Hannover: Kommunalpolitik sichtbar machen

[27.07.2026] Hannovers Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide macht Kommunalpolitik auf einer digitalen Karte für jedermann sichtbar. Der Atlas will zeigen, wo Entscheidungen des Stadtbezirksrats konkret wirken und so auch die Demokratie stärken. mehr...

Thermometer, das knapp 40 Grad anzeigt, im Gegenlicht gegen einen blauen Himmel und strahlende Sonne fotografiert

Augsburg: Erholung von hohen Temperaturen

[24.07.2026] Die Stadt Augsburg kontert brütende Sommerhitze mit einer interaktiven Karte, die kühlere Orte wie Parks, Schattenplätze oder Kirchen ausweist. Damit will die Stadt während Hitzeperioden die Gesundheit und das Wohlbefinden von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen. mehr...

Trinkwasserbrunnen in einem Park vor verschwommenem Hintergrund

Kreis Wesel: Geoportal als Gesundheitskompass

[24.07.2026] Das Geoportal des Kreises Wesel wird zum Hitze- und Gesundheitskompass ausgebaut: Eine interaktive Karte führt Nutzende schnell zu gesundheits- und hitzerelevanten Angeboten und Infrastrukturen im gesamten Kreisgebiet. mehr...

Digitaler Basiszwilling

Braunschweig: Update für den Digitalen Basiszwilling

[16.07.2026] Ein umfangreiches Update hat jetzt der Digitale Basiszwilling der Stadt Braunschweig erfahren. Ergänzt wurden vor allem Daten aus den Bereichen Umwelt und Klima. Zudem können Nutzende jetzt die Alte Waage in Braunschweig in einem hochauflösenden 3D-Modell erkunden. mehr...

Fahrzeug von iNovitas in Braunschweig

Braunschweig: Panoramabilder vom Stadtgebiet

[10.07.2026] 360-Grad-Panoramabilder des Straßenraums dienen der Stadtverwaltung Braunschweig bereits seit einigen Jahren als wichtiger Baustein zur Unterstützung effektiver digitaler Arbeitsprozesse. Der bisherige Datensatz wurde nun vollständig aktualisiert. mehr...

Karte des Landes Thüringen, größtenteils in Blau- und Cyantönen

Thüringen: Mehr Daten für die kommunale Klimaanpassung

[03.07.2026] Thüringen hat seinen Informationsportal zum Klimaschutz überarbeitet. Interaktive Karten und fachliche Hinweise sollen Kommunen helfen, Wärmebelastung, Starkregen und Trockenstress besser einzuschätzen und passende Anpassungsmaßnahmen zu planen. mehr...