Montag, 24. August 2026

PraxisleitfadenWissen bewahren und nutzen

[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann.
Holzklötze mit Icons: Buch, Hirn, Schachfigur

Die gezielte Erhaltung und Bereitstellung von Wissen ist für Organisationen entscheidend.

(Bildquelle: thodonal/123rf.com)

Ein nachhaltiger Umgang mit wertvollem Wissen wird für die öffentlichen Verwaltung immer wichtiger: Digitalisierung, Generationswechsel und neue Arbeitsformen verlangen wirksame, praxistaugliche Lösungen. Wissensmanagement zählt zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren einer modernen, resilienten und leistungsfähigen Verwaltung. Nun legt die Innovationsstiftung Bayerische Kommune eine Neufassung ihres Praxisleitfadens vor. Erstellt wurde die Publikation von der Bayerischen Akademie für Verwaltungs-Management.

Unter dem Titel „Innovative Ideen für das Wissensmanagement – Eine Orientierungshilfe für die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung“ bietet der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen und alltagstaugliche Anwendungen, von der strukturierten Ablage und schnellen Auffindbarkeit von Wissen über Qualitätsstandards und einheitliche Benennung bis hin zu Kollaborations- und Austauschformaten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbindung von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und agiler Zusammenarbeit sowie auf Methoden zur Bewahrung von Erfahrungswissen.

Als Ergänzung zum Leitfaden wurde ein Reifegradmodell entwickelt, das Kommunen darin unterstützen soll, ihren aktuellen Stand im Wissensmanagement realistisch einzuschätzen und gezielt weiterzuentwickeln. Mithilfe anschaulicher Checklisten werden vier Reifegrade sichtbar gemacht, um Entwicklungsschritte praxisnah und alltagstauglich zu priorisieren. Langfristig soll sich so ein Lernsystem innerhalb der Organisation entwickeln, das Veränderungen bewältigt und Wissensprozesse kontinuierlich verbessert.





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