Baden-WürttembergGeodaten frei zugänglich

Ein neues Geoportal macht in Baden-Württemberg Karten und raumbezogene Daten aus allen Bereichen der Verwaltung nutzbar.
(Bildquelle: Landesamt für Geoinformation)
„Mit unserem neuen Geoportal Baden-Württemberg machen wir Karten und raumbezogene Daten aus allen Bereichen der Verwaltung für die Öffentlichkeit zentral im Internet nutzbar. Ab sofort können alle – Unternehmen, Wissenschaftler sowie Bürgerinnen und Bürger – auf hochwertige Geodaten verschiedenster Fachdisziplinen an zentraler Stelle intuitiv und zügig zugreifen. Mit unserem neuen Geoportal setzen wir Maßstäbe.“ Das sagte Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bei der Eröffnung des Forums des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) über das neue Portal-Angebot Baden-Württembergs. Mit einem Klick können darüber die Geodaten der Vermessungs- und Geoinformationsverwaltung in Karten oder Luftbildern visualisiert werden. Mit einem weiteren Klick lassen sich die Daten anderer Fachbereiche zuschalten und in interaktiven Karten kombinieren. „Das Geoportal fügt sich in die aktuelle Initiative des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geo-goes-digital@bw ein“, erklärte Hauk. „Sie ist ein wichtiger Baustein der von der Landesregierung verabschiedeten Landesstrategie digital@bw (wir berichteten).“ Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) berichtet, hat das LGL das Portal im Auftrag des MLR entwickelt. Das Portal bilde den Zugangsknoten zur Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW). Aufbau und Betrieb der GDI-BW werden seit 2007 in einem interministeriellen Begleitausschuss mit Beteiligung von Kommunen, Wirtschaftsverbänden und Hochschulen unter Leitung des MLR abgestimmt.
Zum alle zwei Jahre stattfindenden LGL-Forum hat das LGL am 6. November 2017 nach Stuttgart eingeladen. Im Fokus stand die Nutzung von Positionierungssystemen, die satellitengestützte Fernerkundung in der Verwaltung, die landesweite Einführung neuer Koordinaten und Höhen, die Chancen der Landentwicklung für ländliche Gemeinden sowie die Integration der Kommunen in eine umfassende Geodateninfrastruktur. Rund 300 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung haben laut Ministeriumsangaben teilgenommen.
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