Kreis Dingolfing-LandauErfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

Im Landratsamt Dingolfing-Landau schätzt man die einfache Handhabung der neuen GIS-Lösung, die ohne lange Einarbeitungsphase direkt effizient eingesetzt werden konnte.
(Bildquelle: Minh-Tuan Truong / Landratsamt Dingolfing-Landau)
Der Kreis Dingolfing-Landau ist mit seinen Gemeinden auf das webbasierte Geo-Informationssystem (GIS) von RIWA umgestiegen. Wie der GIS-Anbieter mitteilt, war die bayerische Kommune auf der Suche nach einer flexiblen und anwenderfreundlichen Lösung, die den steigenden Anforderungen an ein modernes Geo-Informationssystem gerecht wird. Die Lösung sollte digitale Prozesse vereinfachen, die Zusammenarbeit stärken und die Grundlage für eine nachhaltige gemeinsame Geodatenbasis schaffen. Die Wahl sei schließlich auf das RIWA GIS-Zentrum (RGZ) gefallen. Der Landkreis habe damit ein System erhalten, das die zentrale Datenhaltung, Fachmodule und praxisnahe Anwendungen in einer Plattform vereint. Das RGZ verfüge über sehr gute Bemaßungs-, Zeichen- sowie Konstruktionswerkzeuge und habe einen flexiblen Druckmanager. Es kann laut RIWA um eine Vielzahl an Modulen und Apps für das Bauamt, den Bauhof und die Verwaltung ergänzt werden.
Die Einführung sei dann schrittweise erfolgt. Eine der größten Herausforderungen bestand laut RIWA darin, alle Gemeinden im Landkreis von Anfang an einzubinden, sie umfassend zu informieren und eine gemeinsame, funktionierende Grundlage für die tägliche Arbeit zu schaffen. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, habe jede Kommune ein Starterpaket erhalten, das einen klaren und strukturierten Einstieg in den GIS-Alltag biete. Es umfasse das RIWA GISZentrum mit Autorenfunktion, die Module Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, die Bauantragsverwaltung inklusive Schnittstelle zum digitalen Bauantrag sowie ein Datenpflegepaket. Nach der Einrichtung des RIWA GIS-Zentrums und der Migration der bestehenden Daten seien die Anwendungen konfiguriert und für die einzelnen Kommunen freigegeben worden.
Ausbau im eigenen Tempo
Heute arbeiten alle Gemeinden des Landkreises erfolgreich mit den neuen Lösungen, berichtet RIWA. Besonders geschätzt werde die einfache Handhabung: „Die Starterpakete waren so durchdacht zusammengestellt, dass wir sofort effizient arbeiten konnten – ohne lange Einarbeitungsphasen“, heißt es demnach aus dem Landratsamt.
Einen weiteren wichtigen Meilenstein haben der Landkreis und seine Gemeinden mit der Beauftragung der XPlan-Modulerweiterung gesetzt. Durch die XPlan-konforme Arbeit werde künftig der digitale Austausch von Planwerken wie Flächennutzungs- und Bebauungsplänen ermöglicht, während Medienbrüche vermieden und die Zusammenarbeit beschleunigt werden. Dies werde durch die Digitalisierung der Pläne nach dem einheitlichen Standard XPlanung erreicht.
Hinsichtlich der GIS-Betreuung arbeitet der Landkreis laut dem GIS-Anbieter mit dem Ingenieurbüro S² zusammen. Dieses habe schon vor dem Umstieg die GIS-Prozesse in den Kommunen koordiniert. Auch weiterhin werden bestimmte Dienste als Web Map Service eingebunden. Zudem könne das Ingenieurbüro per Fernzugriff direkt für die Kommunen Datenpflege und Aktualisierungen übernehmen – beispielsweise in den Modulen Bebauungsplan oder Straßenbestandsverzeichnis.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, den Gemeinden, dem Ingenieurbüro und RIWA soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Geplant ist, die Gemeinden und das Landratsamt schrittweise mit weiteren passenden Modulen, Apps, Schnittstellen oder Digitalen Zwillingen auszustatten. Dabei kann jede Kommune diesen Ausbau der Fachverfahren laut RIWA nach den eigenen Bedürfnissen und Geschwindigkeiten individuell gestalten.
Smart Country Convention: RIWA zeigt Anwendungen für kommunale Geodaten
[07.10.2026] RIWA zeigt auf der Smart Country Convention Anwendungen, die kommunale Geodaten mit KI, BIM und Digitalen Zwillingen verknüpfen. Im Mittelpunkt stehen Baugenehmigungen, die KI-gestützte Datenauswertung und der Digitale Zwilling der Stadt Speyer. mehr...
Dortmund: Digitale Karten zeigen Hochwassergefahren
[02.10.2026] Die Stadt Dortmund hat erste detaillierte Hochwassergefahrenkarten für kleinere städtische Gewässer veröffentlicht. Die digitalen Karten zeigen Wassertiefen, Fließrichtungen und Strömungsgeschwindigkeiten und sollen unter anderem den Katastrophenschutz, die Stadtplanung und die private Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...
Geodatenmanagement: Systeme verbinden
[28.09.2026] Geodaten sind längst kein Spezialthema einzelner Fachabteilungen mehr. Sie sind Grundlage für zahlreiche kommunale Aufgabenbereiche. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Aktualität, Qualität, Verfügbarkeit und Sicherheit. mehr...
Esri Digital Atlas: Interaktive Karten für den Unterricht
[17.09.2026] Mit dem Esri Digital Atlas steht Schulen und Bildungseinrichtungen eine neue kostenfreie Kartenanwendung zur Verfügung. Sie soll Schülerinnen und Schülern ermöglichen, geografische Zusammenhänge anhand interaktiver Karten und Daten zu untersuchen. mehr...
Frankfurt am Main: Geodateninfrastruktur feierte Jubiläum
[08.09.2026] Die Stadt Frankfurt am Main hat das zehnjährige Bestehen ihrer Geodateninfrastruktur gefeiert – und dabei auch einen Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben. mehr...
Gütersloh: Virtueller Spaziergang durch die Vergangenheit
[04.09.2026] Die historische Gütersloher Stadtmitte um das Jahr 1900 lässt sich nun dauerhaft virtuell erleben. Die Abteilung Geoinformation der Stadt hat dazu eine von Modellbauer Norbert Jebramcik detailgetreu errichtete Miniaturstadt in ein 3D-Modell umgewandelt. mehr...
Frankfurt a.M.: Stadtklima neu kartiert
[17.08.2026] Wo staut sich Hitze, auf welchen Wegen gelangt kühle Luft in die Stadt und wo fehlt Grün? Der aktualisierte Klimaplanatlas macht solche Zusammenhänge sichtbar. Neue Simulationen und hochaufgelöste Vegetationsdaten unterstützen eine klimaangepasste Stadtplanung. mehr...
VertiGIS: Whitepaper zur Cybersicherheit
[12.08.2026] Steigende Sicherheitsanforderungen stellen Vermessungs- und Katasterverwaltungen vor neue Herausforderungen. Ein Whitepaper von VertiGIS beschreibt regulatorische Vorgaben und mögliche Betriebsmodelle für den Schutz von Geobasisdaten. mehr...
Münster: Cooler Stadtplan mit neuen Funktionen
[31.07.2026] Der „Coole Stadtplan“ der Stadt Münster wurde jetzt um eine 3D-Karte und zusätzliche Informationen ergänzt. So kann in dem Online-Angebot nun auch nach Wetterstationen und Standorten öffentlicher Toiletten gesucht werden. mehr...
Hannover: Kommunalpolitik sichtbar machen
[27.07.2026] Hannovers Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide macht Kommunalpolitik auf einer digitalen Karte für jedermann sichtbar. Der Atlas will zeigen, wo Entscheidungen des Stadtbezirksrats konkret wirken und so auch die Demokratie stärken. mehr...
Augsburg: Erholung von hohen Temperaturen
[24.07.2026] Die Stadt Augsburg kontert brütende Sommerhitze mit einer interaktiven Karte, die kühlere Orte wie Parks, Schattenplätze oder Kirchen ausweist. Damit will die Stadt während Hitzeperioden die Gesundheit und das Wohlbefinden von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen. mehr...
Kreis Wesel: Geoportal als Gesundheitskompass
[24.07.2026] Das Geoportal des Kreises Wesel wird zum Hitze- und Gesundheitskompass ausgebaut: Eine interaktive Karte führt Nutzende schnell zu gesundheits- und hitzerelevanten Angeboten und Infrastrukturen im gesamten Kreisgebiet. mehr...
Braunschweig: Update für den Digitalen Basiszwilling
[16.07.2026] Ein umfangreiches Update hat jetzt der Digitale Basiszwilling der Stadt Braunschweig erfahren. Ergänzt wurden vor allem Daten aus den Bereichen Umwelt und Klima. Zudem können Nutzende jetzt die Alte Waage in Braunschweig in einem hochauflösenden 3D-Modell erkunden. mehr...
Braunschweig: Panoramabilder vom Stadtgebiet
[10.07.2026] 360-Grad-Panoramabilder des Straßenraums dienen der Stadtverwaltung Braunschweig bereits seit einigen Jahren als wichtiger Baustein zur Unterstützung effektiver digitaler Arbeitsprozesse. Der bisherige Datensatz wurde nun vollständig aktualisiert. mehr...
Thüringen: Mehr Daten für die kommunale Klimaanpassung
[03.07.2026] Thüringen hat seinen Informationsportal zum Klimaschutz überarbeitet. Interaktive Karten und fachliche Hinweise sollen Kommunen helfen, Wärmebelastung, Starkregen und Trockenstress besser einzuschätzen und passende Anpassungsmaßnahmen zu planen. mehr...



















