ProVitakoITK-Randbedarfe einfacher beschaffen

In Kooperation mit Unite bietet ProVitako nun Kataloge für ITK-Randbedarfe an und schließt damit eine zentrale Lücke der kommunalen IT-Beschaffung.
v.l.: Christel Constant, Unite AG; Karl-Josef Konopka, ProVitako e.G.; Dr. Sebastian Wieser, Unite AG; Andreas Bitter, ProVitako e.G.
(Bildquelle: Nils Günther-Alavanja, Leipzig)
In Kooperation mit Unite bietet ProVitako nun Kataloge für ITK-Randbedarfe an und schließt damit eine zentrale Lücke der kommunalen IT-Beschaffung.
v.l.: Christel Constant, Unite AG; Karl-Josef Konopka, ProVitako e.G.; Dr. Sebastian Wieser, Unite AG; Andreas Bitter, ProVitako e.G.
(Bildquelle: Nils Günther-Alavanja, Leipzig)
ProVitako, die zentrale öffentliche Beschaffungsstelle für kommunale IT-Dienstleister und ihre kommunalen Trägerverwaltungen, hat ihren digitalen Marktplatz um Kataloge für ITK-Randbedarfe ergänzt. Wie die Genossenschaft mitteilt, übernimmt Einkaufsdienstleister Unite die technische Bereitstellung des neuen Bausteins. Die Steuerung des Angebots verbleibe vollständig bei ProVitako.
Der neue Baustein ersetzt laut ProVitako keine bestehenden Strukturen, sondern ergänzt sie gezielt dort, wo bislang Ineffizienzen bestanden. IT-Kernbedarfe laufen weiterhin über Rahmenverträge von ProVitako. Auch bleibe der interkommunale Leistungsaustausch bestehen.
ITK-Randbedarfe umfassen regelmäßig anfallende, aber bislang schwer zu bündelnde Produkte wie Peripherie, Kabel, Speicherkomponenten, Spezialdrucker oder Verbrauchsmaterialien, erklärt die öffentliche Beschaffungsstelle den Beweggrund für das neue Angebot. Gerade diese Klein- und Randbeschaffungen verursachen in der Praxis, beispielsweise durch dezentrale Einzelvergaben, überproportional hohe Prozess- und Ressourcenaufwände bei meist geringem Einzelwert.
Mit dem neuen Katalog will ProVitako die Vergabe- und Beschaffungsstellen in diesem Bereich entlasten. Zudem sollen spürbare Kostenvorteile durch strukturierte Marktplatzpreise auch bei Kleinstvolumina entstehen. Hinzu komme eine durchgängige, digitale Dokumentation jeder Bestellung für Prüf- und Revisionszwecke, da die Abwicklung vergaberechtskonform über den elektronischen Marktplatz von ProVitako erfolge. Die Beschaffungsstelle agiere hier nicht nicht als Händlerin, sondern als zentrale strukturierende Instanz.
Über eine Million sofort beschaffbare Artikel
Vor dem Hintergrund erleichterter Vergaberegelungen und steigender Anforderungen an Transparenz, ESG-Nachweise und Prüfbarkeit bietet der Marktplatz laut ProVitako einen zusätzlichen Mehrwert: Produkte können anhand hinterlegter Zertifikate, Nachhaltigkeits- und Compliance-Merkmale gefiltert werden, was insbesondere bei häufigen Kleinstbeschaffungen ein bislang einzigartiger Ansatz sei.
„Klein- und Randbeschaffungen sind in der Summe ein erheblicher Kosten- und Zeitfaktor für kommunale IT-Dienstleister und deren Träger“, sagt ProVitako-Vorstand Karl-Josef Konopka. „Mit den ITK-Randbedarfen schaffen wir erstmals einen strukturierten Zugang zu über einer Million sofort beschaffbaren Artikeln – digital, geprüft und in unsere bestehende Beschaffungslogik integriert.“ ProVitako-Vorstand Andreas Bitter ergänzt: „Gerade bei scheinbar einfachen Beschaffungen zeigt sich die eigentliche Komplexität des kommunalen Alltags. Mit den ITK-Randbedarfe Katalogen haben wir genau diese Realität strukturiert aufgegriffen: Vielfalt bleibt erhalten, der Beschaffungsprozess wird jedoch deutlich einfacher, transparenter und rechtssicher – digital gebündelt an einem zentralen Ort.“
ProVitako weist darauf hin, dass die Nutzung der ITK-Randbedarfe freiwillig ist. Eine technische Anbindung an eigene Marktplatz-Systeme der Mitglieder sei möglich. Auch kommunale Träger könnten eingebunden werden, wenn eine entsprechende Betrauung vorliege.
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