KGStKommunale Services proaktiv gestalten
Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) fordert ein Umdenken in der Gestaltung des kommunalen Bürgerservice. Statt sich weiterhin vom Prinzip des „Antrags als auslösendes Ereignis“ leiten zu lassen, sollten sich Kommunen vielmehr – wo es möglich und sinnvoll ist – zur proaktiven Verwaltung entwickeln.
Perspektiven, welche Services einer Kommunalverwaltung proaktiv gestaltet werden können und wie dies methodisch gelingen kann, werden im aktuellen KGSt-Bericht „Proaktive Verwaltungsservices: Bürger:innen entlasten | Prozesse effizienter gestalten“ aufgezeigt.
Der Bericht beschäftigt sich nach Angaben der KGSt unter anderem mit der Umsetzung, von der proaktiven Informationsbereitstellung bis hin zu vollständig proaktiven Verwaltungsservices. Hierfür seien eine Professionalisierung des Prozess- und Datenmanagements sowie eine funktionsfähige IT-Infrastruktur notwendig. Darüber hinaus gibt der Bericht Tipps, wie sich eine proaktive Haltung von Mitarbeitenden und Führungskräften fördern lässt. Zu guter Letzt werde die Gestaltung von Proaktivität im föderalen System in den Fokus genommen. Gerade mit Blick auf die IT-Infrastruktur und IT-Standards brauche es hier viel Engagement, heißt es vonseiten der KGSt. Zudem müsse Proaktivität bei der Gestaltung von Verordnungen und Gesetzen mitgedacht werden.
Zu den genannten Aspekten will der Bericht Mitarbeitenden und Entscheidern aus den Bereichen Organisation und IT sowie den Fachbereichen wertvolle Handlungsimpulse liefern. Gleichzeitig werden Risiken in Bereichen wie Datenschutz, Datenaustausch und Akzeptanz beleuchtet. „Wir sind überzeugt, dass mehr proaktive Verwaltungsservices die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Kommunalverwaltung steigern können“, erläutern die Autoren des KGSt-Berichts, Kathrin Seiter und Matthias Hörmeyer. „Daher heißt es, den Weg zu mehr Proaktivität jetzt beschreiten und schnell erste sichtbare Erfolge erzielen.“
BundID: KI-gestützter Bürgerservice bewährt sich
[05.10.2026] Das Bundesdigitalministerium hat den Support für die BundID 2025 neu aufgestellt. Seit einem Jahr beantwortet dort die KI-Lösung EMMA AI Routinefragen und übergibt komplexere Fälle an den Servicedesk von Bechtle. Das soll Beschäftigte entlasten und Wartezeiten verkürzen. mehr...
eGovernment Monitor 2026: Digitale Verwaltung überzeugt bei der Nutzung
[29.09.2026] Wer digitale Verwaltungsangebote nutzt, ist damit überwiegend zufrieden. Dennoch erledigt dem aktuellen eGovernment Monitor zufolge die Hälfte der Befragten Behördenanliegen weiterhin vollständig offline. Die Studie sieht vor allem bei Auffindbarkeit, durchgängiger Digitalisierung und mobiler Nutzbarkeit Handlungsbedarf. mehr...
Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen
[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...
Mönchengladbach: Vieles geht online
[25.09.2026] Die Stadt Mönchengladbach macht erneut auf ihre digitalen Verwaltungsangebote aufmerksam. Zahlreiche Anliegen lassen sich bereits über das Serviceportal erledigen. Kostenlose Schulungen sollen Bürgerinnen und Bürger außerdem bei der Nutzung von Online-Ausweisfunktion, AusweisApp und BundID unterstützen. mehr...
Föhr-Amrum: Tourismusabgabe vollständig digital
[23.09.2026] Das Amt Föhr-Amrum hat die Tourismusabgabe vollständig digitalisiert. Rund 5.500 Abgabefälle können künftig medienbruchfrei online bearbeitet werden. Die gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Unternehmen Netcompany entwickelte Lösung soll ab 2027 auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen. mehr...
Mannheim: Bot beantwortet Bürgerfragen
[18.09.2026] Die Stadt Mannheim erweitert ihr digitales Informationsangebot um einen Chatbot. Der Mannheim-Bot durchsucht die Inhalte der städtischen Website und soll Bürgerinnen und Bürgern schnell passende Antworten auf konkrete Fragen liefern. mehr...
Sachsen-Anhalt: Mängel einfacher digital melden
[14.09.2026] Das Land Sachsen-Anhalt erleichtert seinen Kommunen den Zugang zu digitalem Anliegen- und Mängelmanagement. Die EfA-Lösung „Sag's uns einfach“ kann über mehrere Nachnutzungsplattformen bezogen werden. mehr...
Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch
[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...
Augsburg: Vom Formular zum Service
[09.09.2026] Augsburg zählt mit rund 600 Online-Diensten und mehr als 2.100 einzelnen Verwaltungsleistungen zu den digital führenden Kommunen Deutschlands. Ausgehend von digitalen Formularen auf Basis von cit intelliForm ist dort ein integriertes Serviceangebot für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen entstanden. mehr...
Gütersloh: Bauanträge nur noch online
[04.09.2026] Gütersloh macht das Bauportal.NRW ab September zum alleinigen Einreichungsweg für Bauanträge. Auch die weitere Kommunikation im Genehmigungsverfahren erfolgt digital. Daneben erweitert die Stadt ihr Bürgerportal um Online-Anträge und Terminvereinbarungen des Jugendamts. mehr...
Niedersachsen: Wie können Kommunen digitaler werden?
[03.09.2026] Dataport und das Land Niedersachsen haben rund 250 Kommunen bei der digitalen Transformation begleitet. Ihr Abschlussbericht stellt vor allem organisatorischen Handlungsbedarf fest und empfiehlt gemeinsame Standards, zentrale Dienste sowie mehr Qualifizierung. mehr...
NOLIS/public.consulting: Kommunale Datenpflege
[01.09.2026] NOLIS und public.consulting bieten Kommunen einen gemeinsamen Service für die Datenpflege kommunaler Online-Portale an. Das Angebot verbindet die NOLIS-Software mit externer Datenpflege und soll Verwaltungen bei der laufenden Aktualisierung ihrer Inhalte entlasten. mehr...
Stadtwerke Lübeck Solutions/ITV.SH: Hohe Erwartungen an digitale Verwaltung
[27.08.2026] Viele Menschen in Schleswig-Holstein erwarten nutzerfreundliche digitale Verwaltungsleistungen. Für Kommunen ist deren Umsetzung aber mitunter aufwendig. Stadtwerke Lübeck Solutions und ITV.SH wollen deshalb die Nachnutzung bewährter Lösungen erleichtern. mehr...
Landkreis Augsburg: Integreat-App erweitert
[26.08.2026] Neuzugewanderte im Landkreis Augsburg können Informationen in der Integreat-App künftig über einen Chat-Assistenten suchen. „Frag Integreat“ beantwortet frei formulierte Fragen auf Basis der vom Landkreis bereitgestellten Inhalte. mehr...
Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert
[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...



















