NRWLeitbild für das Lernen im Digitalen Wandel
Zum Abschluss eines breit angelegten Dialogprozesses zum Thema „Lernen im Digitalen Wandel“ hat das Land Nordrhein-Westfalen jetzt ein Leitbild für Bildung in Zeiten der Digitalisierung vorgelegt. Es umfasst nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung alle Bereiche des Bildungsweges – von der Kita über Schule und Hochschule bis hin zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. „Bildung ist die Grundlage für sozialen Zusammenhalt, gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg. In Zeiten der Digitalisierung heißt das: Wir müssen die Anforderungen einer digitalen Lebens- und Arbeitswelt so früh wie möglich und so früh wie nötig vermitteln. Dafür haben wir jetzt die Leitplanken gesetzt“, erklärt Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zur Verabschiedung des Leitbilds. Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Schulministerin Sylvia Löhrmann ergänzt: „Digitale Medien eröffnen Chancen für ein individualisiertes Lernen. Deshalb haben wir sie zum festen Bestandteil der Lehrerausbildung und der Lehrerfortbildung gemacht.“ Um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen, nennt das Leitbild konkrete Maßnahmen und Verabredungen. So wird das Land Nordrhein-Westfalen etwa das Fortbildungsprogramm „Lernmittel- und Medienberatung“ flächendeckend anbieten. Das novellierte Lehrerausbildungsgesetz legt zudem einen verbindlichen Schwerpunkt für Medienpädagogik und die Vermittlung von Medienkompetenz fest. Mit dem Programm „Digitale Hochschule NRW“ werden das Land und die Hochschulen die Digitalisierung an den Hochschulen gemeinsam vorantreiben. Darüber hinaus sollen künftig in allen Bildungsgängen, Schulstufen und Fächern digitale Aspekte fachlicher Kompetenzen aufgegriffen und in allen künftigen Bildungs- und Lehrplänen verankert werden. Wie das Land Nordrhein-Westfalen abschließend mitteilt, geht die Verabschiedung des Leitbilds mit dem weiteren Ausbau einer digitalen Infrastruktur in allen Bildungseinrichtungen einher. Dazu könnten auch Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ verwendet werden – Städten und Gemeinden werden damit in den kommenden vier Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro für die Renovierung von Gebäuden, Klassenzimmern und Schulsportanlagen aber auch für den Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
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Wolters-Kluwer-Studie: KI in der Schulleitung
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[07.11.2025] Die Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) hat Markkleeberg bei der Beschaffung und Installation von 48 digitalen Tafeln in städtischen Bildungseinrichtungen unterstützt. Nun übernimmt der Zweckverband auch die Betreuung der Geräte. mehr...
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[05.11.2025] Brandenburg führt als zweites Bundesland flächendeckend den KI-Chatbot telli an Schulen ein. Die gemeinsam von allen 16 Ländern entwickelte Open-Source-Lösung unterstützt Lehrkräfte und Lernende pädagogisch, ist datensparsam und wird ausschließlich auf EU-Servern betrieben. mehr...
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Baden-Württemberg: openDesk für Lehrkräfte
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