Stadtwerke EmdenMit Siemens zur Smart City

Den „Digital-Vertrag“ signierten die Kooperationspartner klassisch mit Stift.
vorne, v.l.: Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden; Bernd Koch, Leiter Dezentrale Energiesysteme bei der Siemens AG; Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann; Andreas Trautmann, Account Manager bei Siemens.
(Bildquelle: Stadtwerke Emden)
Den „Digital-Vertrag“ signierten die Kooperationspartner klassisch mit Stift.
vorne, v.l.: Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden; Bernd Koch, Leiter Dezentrale Energiesysteme bei der Siemens AG; Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann; Andreas Trautmann, Account Manager bei Siemens.
(Bildquelle: Stadtwerke Emden)
Mit der Keptn-App und dem kostenlosen WLAN haben Stadt und Stadtwerke Emden im vergangenen Monat erste Projekte im Rahmen ihrer Digitalisierungs-Roadmap erfolgreich umgesetzt. In den kommenden fünf Jahren soll die Vision Smart City und intelligente Energiestadt Emden (wir berichteten) nun gemeinsam mit dem Kooperationspartner Siemens mit Leben gefüllt werden. Als Grundlage für die Zusammenarbeit wurde jetzt ein Memorandum of Understanding vereinbart. „Die heute vereinbarte Kooperation mit der Siemens AG ist der nächste Schritt zur konsequenten Umsetzung der Digitalisierungs-Roadmap für die Region Emden“, erklärt Jürgen Germies, Partner der Unternehmensberatung Haselhorst Associates, der von den Stadtwerken Emden mit der Umsetzung der entwickelten Smart-City-Projekte beauftragt ist. „Emden geht den mit der Digitalisierung verbundenen Umbauprozess auch weiterhin aktiv an, die Attraktivität der Stadt für Bürger und Unternehmen wird hierdurch erheblich steigen.“ Manfred Ackermann, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden und Initiator des Smart City-Projekts ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, mit der Siemens AG auf den Kooperationsfeldern Verkehr, Energie, Gebäude und Daten den für uns idealen Partner gefunden zu haben.“
Im Bereich der Verkehrssteuerung soll beispielsweise nach Angaben der Stadtwerke Emden die bestehende Infrastruktur mit zusätzlicher Sensorik und intelligenten Steuerungseinheiten ausgebaut werden, sodass der Verkehr in Emden künftig bedarfsgerecht geregelt werden kann. Perspektivisch werde mit der neuen Technik die Voraussetzung für autonomes Fahren im Stadtgebiet ermöglicht. Darüber hinaus soll intelligente Gebäudetechnik die energetische Effizienz verbessern und einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung liefern. Intelligente Gebäude sollen zur Grundlage künftiger Quartiers- und Stadtteilkonzepte und somit zur Keimzelle der Smart City Emden werden. Gebündelt werden alle Ergebnisse auf einer innovativen Internet-of-Things-Plattform (IoT-Plattform). Durch das Sammeln, Verknüpfen und Auswerten relevanter Daten bildet diese laut den Stadtwerken künftig die Steuerungseinheit der Smart City und sei gleichzeitig die Grundlage für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.
„Natürlich sind wir sehr stolz, dass wir mit der Siemens AG einen so namhaften Partner für unsere Vision gewinnen konnten“, beschreibt Bernd Bornemann, Oberbürgermeister von Emden die neue Kooperation. Es handle sich um einen wegweisenden Schritt in Richtung der digitalen Stadt Emden. Auch seitens des Siemens-Konzerns ist die Vorfreude auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit groß. „Wir freuen uns, dass wir in Emden neue Technik einführen, unser Wissen konzeptionell einbringen und voneinander lernen können“, sagt Bernd Koch, Leiter Dezentrale Energiesysteme bei Siemens. „Emden wird Vorbildcharakter für die Möglichkeiten der Digitalisierung in Deutschland haben.“
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