BremenNeues Service- und Transparenzportal

Gleich zwei neue Portale startet Bremen im Internet, um den Bürgerservice und die Transparenz zu erhöhen.
(Bildquelle: BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de) / Ingrid Krause)
Wo kann ich Kindergeld beantragen? Wie ist die Hundesteuer geregelt? Und was steht im neuen Informationsfreiheitsgesetz? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Bürger jetzt auf dem Serviceportal Bremen sowie dem Transparenzportal Bremen. Implementiert hat die neuen Internet-Seiten laut eigenen Angaben die Firma Six. Die Portale basieren auf dem Content-Management-System SixCMS. Ob Fragen an die Verwaltung, Beschlüsse oder Gesetzestexte – das Transparenzportal liefert die Antworten. Verwaltungsdienstleistungen und die zugehörigen Online-Services finden die Bürger im Serviceportal. Dort sind auch die Bremer Ämter und ihre Standorte aufgelistet. Der Weg zur Behörde wird auf einer Karte dargestellt. Als Top Five sind die am häufigsten nachgefragten Inhalte auf der Portalstartseite gelistet. Wie Six meldet, publizieren die Verwaltungsmitarbeiter die Daten dezentral in ressorteigenen Instanzen. Von dort werden die verteilten Inhalte in den beiden zentralen Instanzen zusammengeführt. Möglich macht das das Baukastensystem von SixCMS sowie die starke Vernetzung der Instanzen untereinander. Weitere wichtige Anforderungen der Freien und Hansestadt waren die Barrierefreiheit und ein Design, das sich an den bestehenden Verwaltungsportalen Bremens orientiert. Auf dem Transparenzportal hat Bremen mehr als 36.000 Dokumente, Datensätze und Apps zum Abruf bereitgestellt. „Wir erarbeiten nun das Drehbuch für die neue Ära der Informationsfreiheit in Bremen“, sagt Martin Hagen, Leiter der Stabsstelle für zentrales IT-Management und E-Government bei der Senatorin für Finanzen. „Aus den bisherigen Erfahrungen wissen wir, dass die technischen Systeme gut vorbereitet sind. Nun müssen die Rollen und Aufgaben für die Kolleginnen und Kollegen festgelegt werden. Denn so gut wie alle sind betroffen und praktisch alle Arbeitsergebnisse werden nun veröffentlicht werden. Ohne elektronische Dokumentensysteme geht das natürlich nicht.“
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