Axians InfomaNeukunden und cloudbasierte Lösungen
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 blickt Axians Infoma eigenen Angaben zufolge erwartungsvoll auf die kommenden Monate. Im vergangenen Jahr seien zahlreiche Kommunen aus verschiedenen Bundesländern mit Infoma-Lösungen in den Produktivbetrieb gestartet – vom modernen Finanzwesen über cloudbasiertes Liegenschaftsmanagement bis hin zu digitalen Bürgerservices. Damit setze sich ein klarer Trend fort: Die Nachfrage nach durchgängig digitalen Prozessen in der öffentlichen Verwaltung sei ungebrochen. Insgesamt arbeiteten mittlerweile 210.000 Anwenderinnen und Anwender mit der Software des Ulmer Unternehmens. Für 2026 treibt Axians Infoma diese Entwicklung laut eigenen Angaben konsequent weiter voran, unter anderem mit dem Ausbau cloudbasierter Lösungen, verstärkter Automatisierung und dem Einstieg in eine neue Generation digitaler Assistenten, die direkt in kommunale Fachverfahren eingebettet werden.
Neukunden im Detail
Das Amt Schrevenborn in Schleswig-Holstein nutzt Infoma im Finanzwesen. „Mit der Einführung von Infoma haben wir unsere Finanzprozesse modernisiert. Besonders die neuen digitalen Services – vom elektronischen Bescheid bis zum digitalen Bezahlen – erleichtern unseren Arbeitsalltag deutlich und bieten Bürgerinnen und Bürgern einen zeitgemäßen Service. Für uns ist das ein wichtiger Schritt hin zu einer effizienteren, digitalen Verwaltung“, sagt Torben Scharbow, Leiter des Amts für Finanzen in Schrevenborn.
Ebenfalls im hohen Norden verlagerte das Amt Kirchspielslandgemeinden Eider sein Liegenschafts- und Gebäudemanagement in die Cloud. Von der Objektverwaltung über das Vermietungs- und Energiemanagement bis zur digitalen Gebäudeakte mit Dokumentenmanagement-Anbindung laufen die Prozesse nun zentral und medienbruchfrei, heißt es in der Pressemeldung von Axians Infoma. „Mit der cloudbasierten Lösung schaffen wir eine moderne und transparente Basis für unser Liegenschaftsmanagement. Die zentrale Datenhaltung und die klare Strukturierung unserer Prozesse erleichtern unseren Alltag spürbar“, erklärt Hanna Doormann vom Amt Kirchspielslandgemeinden Eider.
In Rheinland-Pfalz digitalisierte die Stadt Schifferstadt gleich zwei Bereiche: Sowohl das Finanzwesen als auch das Liegenschafts- und Gebäudemanagement wurden auf Infoma-Lösungen umgestellt. Axians Infoma begleitete die Stadtverwaltung hierbei von der Konzeption über die Umsetzung bis zum Produktivstart, einschließlich umfassender Schulungen und fachlicher Beratung.
Über die Kunden der Infoma partnergroup seien weitere Verwaltungen hinzugekommen. Die niedersächsische Samtgemeinde Weser-Aue hat in Zusammenarbeit mit der KDO ihr Finanzmanagement modernisiert. Kernelemente wie der digitale Rechnungs- und Bestellworkflow, elektronische Akten und die automatisierte Verarbeitung elektronischer Rechnungen sorgen nun für schnellere Freigaben und weniger manuelle Arbeitsschritte. Die Stadt Hemer in Nordrhein-Westfalen hat währenddessen in Kooperation mit der Südwestfalen-IT das Liegenschafts- und Gebäudemanagement produktiv eingeführt und damit die Grundlage für eine effizientere Bewirtschaftung ihrer kommunalen Gebäude und Anlagen geschaffen.
Nächste Entwicklungsstufe
Für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 hat Axians Infoma die Weichen eigenen Angaben zufolge bereits gestellt. „Für uns stehen der weitere Ausbau cloudbasierter Lösungen, die Vertiefung von Automatisierung und Datenanalyse sowie der gezielte Einsatz Künstlicher Intelligenz im Fokus“, sagt Holger Schmelzeisen, Geschäftsführer von Axians Infoma. Die Entwicklung gehe dabei über punktuelle KI-Funktionen hinaus: Direkt in die Fachverfahren eingebettete digitale Assistenten sollen Verwaltungsmitarbeitende künftig schrittweise unterstützen, von der ergänzenden Assistenz über teilautomatisierte Abläufe bis hin zu perspektivisch vollautomatisierten Vorgängen mit manueller Freigabe. Ziel bleibe es, Verwaltungen langfristig zu entlasten und ihnen sichere, wirtschaftliche und moderne Werkzeuge an die Hand zu geben.
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