LageService im Portal

Stadt Lage hat ein neues Serviceportal.
v.l.: Matthias Kalkreuter, Bürgermeister der Stadt Lage; Pia Jackisch, Projektmitarbeiterin ITG Stadt Lage; Frank Rayczik, Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung; Christina Pohl, Projektleiterin ITG Stadt Lage
(Bildquelle: Stadt Lage)
Die Stadt Lage hat ihr neues Serviceportal freigeschaltet, welches 159 Dienstleistungen umfasst. Ob die An- oder Abmeldung eines Hundes, die Beantragung eines Fischereischeins oder ein Wechsel von Müllgefäßen vorgenommen werden soll – eine Vielzahl von Anliegen können die Bürgerinnen und Bürger jetzt online über ein interaktives Formular via PC, Tablet oder Smartphone erledigen, teilt die nordrhein-westfälische Kommune mit. Das Angebot an Online-Dienstleistungen werde stetig erweitert.
„Der Bund hat 2017 das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) erlassen, welches Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, ihre Dienstleistungen digital zur Verfügung zu stellen. Diese Anforderung können wir über das Serviceportal nunmehr erfüllen. Damit sind wir als Pilotkommune des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) mit Vorreiter in Lippe und im Verbandsgebiet des krz“, sagte Bürgermeister Matthias Kalkreuter und dankte den Mitarbeitenden des Fach-Teams IT für ihr Engagement bei der Umsetzung des Lagenser Online-Angebots.
Wie die Stadt weiter mitteilt, haben sich zahlreiche Kommunen im Verbandsgebiet des krz für das Portal von regio iT entschieden, um ihre Dienstleistungen online verfügbar zu machen. Neben der Stadt Detmold (wir berichteten) und der Gemeinde Espelkamp (wir berichteten) sei die Stadt Lage nun die dritte Kommune, die mit ihrem Portal an den Start gegangen ist. Insgesamt werden laut krz-Angaben Portale bei 36 Kommunen eingerichtet. Mit der Stadt Lage seien nun drei Portale auch inhaltlich schon so weit befüllt, dass ein Online-Gang durchgeführt werden konnte.
Ambitionierte Kommune
„Mit der Stadt Lage ist eine ambitionierte Kommune an den Start gegangen, die in vielen Bereichen einen wichtigen Beitrag zu diesem Projekt geleistet hat. Das nutzt auch den weiteren Kommunen, deren Bürgerserviceportale gerade im Aufbau sind“, bilanziert Matthias Kröff, Projektleiter beim krz zur Serviceportaleinführung im Verbandsgebiet.
Aufgrund der sehr guten interkommunalen Zusammenarbeit der in Lippe für die Digitalisierung der Kommunen zuständigen Mitarbeitenden hätten im Vorfeld einige Aufgaben gemeinsam bewältigt und Ressourcen gespart werden können, teilt auch die Stadt Lage mit. Sie habe zudem von den Kommunen profitiert, die ihre technische Einrichtung und Befüllung des Portals mit den erforderlichen Daten bereits durchlaufen haben. Auftretende Probleme hätten gelöst, Tipps und Tricks mit den anderen Kommunen unbürokratisch ausgetauscht werden können.
Zu finden sind die gewünschten Dienstleistungen im Portal nach Angaben der Stadt über eine einfache Suche, ein alphabetisches Register sowie neun Kacheln. Hier seien Dienstleistungen nach Lebenslagen zusammengefasst. Um den Online-Service nutzen zu können, müssen sich die Bürgerinnen und Bürger einmalig ein Servicekonto.NRW anlegen, das mit einem persönlichen Postkorb verbunden ist, in dem die Korrespondenz mit den Behörden und Informationen über den Bearbeitungsstatus der gestellten Anträge zu finden sind.
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