Kreis HarburgServiceportal erreicht Stufe drei
Im April 2019 fiel der Startschuss für das gemeinsame Serviceportal des Kreises Harburg und der Samtgemeinde Jesteburg. Es war die erste Plattform in Niedersachsen, die die Dienstleistungen eines Kreises und einer Gemeinde zusammenführt (wir berichteten). Mittlerweile hat das Serviceportal Stufe drei erreicht und ist sowohl inhaltlich als auch um Mitglieder gewachsen. Als neueste Partner nennt der Kreis die Stadt Buchholz, die Gemeinde Rosengarten und die Samtgemeinden Hollenstedt und Hanstedt. Ihre Bürger können nun ebenso wie die der bisherigen Serviceportalkommunen – Jesteburg, Winsen, Salzhausen und die Kreisverwaltung Harburg – Verwaltungsdienstleistungen vom Sofa aus in Anspruch nehmen. 60 Online-Services umfasst die Plattform derzeit. Beispielsweise können darüber ein Unterhaltsvorschuss beantragt, Abfallbehälter bestellt oder eine Bauplanauskunft eingeholt werden. Auch Online-Anhörungen bei Verkehrsordnungswidrigkeiten, Bebauungsplanauskünfte, Schülerfahrkartenanträge, das Erstellen einer Geburtsurkunde oder das Anfordern von Meldebescheinigungen ist möglich. Andere Services finden sich im Bereich Hundesteuer oder Kfz-Dienstleistungen. „Weitere Stufen des Serviceportals mit weiteren digitalen Dienstleistungen des Kreises und der Gemeinden sind in Vorbereitung“, kündigt Dennis Frey, Serviceportal-Projektleiter bei der IT-Kooperation Harburg (ITK) an. „Dazu gehören auch Dienstleistungen des Landes.“
Voneinander profitieren
„Ich freue mich, dass wir im Landkreis immer mehr Partner gewinnen und hoffe, dass auch die noch fehlenden Kommunen unserem Portalverbund beitreten“, sagt Landrat Rainer Rempe. Denn das bringe weitere Dynamik und Synergieeffekte für den Digitalisierungsprozess. Künftig müsse nicht mehr jeder jedes Rad neu erfunden werden, sondern es könne von der Arbeit der Partner profitiert werden. Dazu gehört laut Rempe auch, kommunale Dienstleistungen, die das Land Niedersachsen oder andere Bundesländer entwickeln, in das Kreisserviceportal aufzunehmen. Es sei jedoch noch sehr viel zu tun. „Wir sind in erheblichem Ausmaß von Leistungen Dritter abhängig. Bund und Land müssen zügig die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit wir alle Dienstleistungen vollständig digital anbieten können. Dafür haben wir einen Mitarbeiter in das Kompetenz-Team des Landes abgestellt“, sagt Rempe.
Behördendschungel lichtet sich
Der Einstieg in das Serviceportal erfolgt über den Link portal.landkreis-harburg.de. Unabhängig davon, ob der Kreis oder die jeweilige Gemeinde für einen gewählten Service zuständig ist, muss nur ein Nutzerkonto angelegt werden. Die Bezahlung kostenpflichtiger Dienstleistungen ist per integriertem Online Payment möglich. Je nach Dienstleitung sind unterschiedliche Registrierungsniveaus erforderlich: Einige Dienstleistungen können per Gastzugang genutzt werden, für andere ist eine Nutzerregistrierung im Portal erforderlich, für wieder andere muss das Nutzerkonto über einen einmaligen Besuch beim BürgerService des Landkreises oder der teilnehmenden Städte und Gemeinden authentifiziert werden. „Der Behördenzuständigkeits-Dschungel lichtet sich durch das Serviceportal aber immer stärker“, sagt Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler. „Künftig werden wir zudem verstärkt Augenmerk darauf richten, die Benutzerfreundlichkeit der Plattform weiter zu optimieren.“
Entwickelt und umgesetzt wurde das kreisweite Serviceportal von den kommunalen Partnern, der ITK Harburg und IT-Dienstleister ITEBO auf Basis des Systems OpenR@thaus.
Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone
[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...
Leipzig: Vieles ist schon online möglich
[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...
Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen
[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...
Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz
[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung
[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...
Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier
[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...
Kreis Neuwied: Website erneuert
[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...
Rosengarten: App schafft digitale Nähe
[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...
Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus
[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...
Augsburg: Informationen in Leichter Sprache
[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...
Weimar: Leben in der Stadt im Überblick
[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...
Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene
[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...
Kreis Wittenberg: Service im Portal
[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...
Krefeld: Update für die Stadt-Webseite
[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...























