Samstag, 8. August 2026

Leinefelde-WorbisInformationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet.
Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Bürgermeister Christian Zwingmann lobt die App als einen wichtigen Schritt in Richtung bürgernahe Verwaltung.

(Bildquelle: Leinefelde-Worbis)

Eine Stadt-App mit Umfragemodul und integriertem Schadensmelder bietet jetzt Leinefelde-Worbis den Bürgerinnen und Bürgern an. Wie die Thüringer Kommune mitteilt, ergänzt die mobile Anwendung die  modernisierte städtische Website und soll Verwaltungsinformationen, digitale Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten niedrigschwellig, aktuell und nutzerfreundlich auf das Smartphone bringen.

„Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen in unserer Stadt einfacher zu machen“, erklärt Bürgermeister Christian Zwingmann zum Start der App. „Viele Informationen und Anliegen lassen sich heute digital klären, genau dort möchten wir präsent sein. Mit der Stadt-App bringen wir das Rathaus ein Stück näher zu den Bürgerinnen und Bürgern. Ob aktuelle Nachrichten, eine schnelle Schadensmeldung oder die Teilnahme an einer Umfrage, alles ist unkompliziert mit wenigen Klicks möglich. Das stärkt die Mitwirkung, spart Zeit und sorgt für mehr Transparenz im Miteinander von Verwaltung und Bevölkerung.“

Die Leinefelde-Worbis-App wartet nicht nur mit den neuesten Meldungen aus Verwaltung und Stadtleben sowie einem Veranstaltungskalender auf. Über das Digitale Rathaus bietet sie auch Zugriff auf Online-Formulare, Dienstleistungen, Ansprechpartner und zentrale Bürgerinformationen. Bereits auf dem Startbildschirm finden sich außerdem die wichtigsten Informationen zu allen elf Ortsteilen der Einheitsstadt. Weiterführende Inhalte sind bei Bedarf über eine direkte Verlinkung zur städtischen Homepage abrufbar.

Der auf der städtischen Homepage etablierte Schadensmelder wurde laut Leinefelde-Worbis ebenfalls vollständig in die App integriert. Schäden im öffentlichen Raum können somit direkt per Smartphone mitgeteilt werden. Die Anwendung sorge für eine schnelle, strukturierte Weiterleitung der Hinweise an die zuständigen Stellen.

Weitere App-Funktionen könnten folgen

Die App zeigt des Weiteren eine Vereinsübersicht mit Kurzbeschreibung und Kontaktdaten, Notrufnummern und tagesaktuelle Apothekennotdienste, Wettervorhersagen und Warnmeldungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und nicht zuletzt Übernachtungsmöglichkeiten im Stadtgebiet an. Wichtige Nachrichten aus dem Rathaus, Veranstaltungshinweise oder Wetterwarnungen können auch per Push-Benachrichtigung gesendet werden.

Ein zentrales neues Element der App sei das integrierte Umfragemodul. Die Stadtverwaltung könne damit themenspezifische Befragungen starten und unterschiedliche Antwortformate einsetzen, darunter Bewertungen, Drop-down-Auswahlfelder oder klassische Ja-Nein-Abfragen. So könne sie Stimmungsbilder einholen, Prioritäten abfragen und Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Die Umfragen können zusätzlich auf die städtische Homepage eingebunden werden. Dadurch sei eine Teilnahme auch ohne installierte App möglich und die digitale Teilhabe entsprechend breiter aufgestellt.

Technische Grundlage der App ist die White-Label-Lösung FRED, entwickelt von den Unternehmen Fabrik19 und Chamaeleon, heißt es vonseiten der Stadt. Durch die automatische Synchronisation mit der städtischen Homepage erscheinen Inhalte ohne doppelten Pflegeaufwand zeitgleich auf den Kanälen. Das Hosting erfolge auf Servern in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. 

Die App ist laut Leinefelde-Worbis modular konzipiert und kann perspektivisch erweitert werden. Denkbar seien beispielsweise ein digitaler Abfallkalender mit Erinnerungsfunktion, ein Stadtmarketingbereich für Gewerbetreibende oder ein digitales Schwarzes Brett für nichtkommerzielle Nachbarschaftsanzeigen.

Die Stadt-App Leinefelde-Worbis steht ab sofort kostenlos im App Store für iOS sowie im Google Play Store für Android zum Download bereit.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA

[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...

ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen

[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Leverkusen: Baustellen in der Übersicht

[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...

Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...