AachenAutomat für Medienkonzepte

Der Konzept-O-Mat wurde von Fachleuten aus der Region entwickelt.
v.l.: Anna Metzger, Referentin für Medienpädagogik; Tobias Grundmann, Fachbereichsleiter Jugend und Schule; Heinrich Brötz,Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur; Lara Lanfort-Riepe, Leiterin des Euregionalen Zentrums für digitale Bildung; Markus Terodde, Dezernent für Bildung, Jugend und Strukturentwicklung; Ulrich Nachtkamp, Dezernent für Bildung in der digitalen Welt; Jörg Funk, Schulamtsdirektor für die StädteRegion Aachen; Nadejda Podeva, Leiterin des Bildungsbüros der StädteRegion Aachen
(Bildquelle: Stadt Aachen / Heike Lachmann)
Der Konzept-O-Mat wurde von Fachleuten aus der Region entwickelt.
v.l.: Anna Metzger, Referentin für Medienpädagogik; Tobias Grundmann, Fachbereichsleiter Jugend und Schule; Heinrich Brötz,Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur; Lara Lanfort-Riepe, Leiterin des Euregionalen Zentrums für digitale Bildung; Markus Terodde, Dezernent für Bildung, Jugend und Strukturentwicklung; Ulrich Nachtkamp, Dezernent für Bildung in der digitalen Welt; Jörg Funk, Schulamtsdirektor für die StädteRegion Aachen; Nadejda Podeva, Leiterin des Bildungsbüros der StädteRegion Aachen
(Bildquelle: Stadt Aachen / Heike Lachmann)
Für die Fortschreibung ihrer Medienkonzepte können die Schulen in der nordrhein-westfälischen StädteRegion Aachen den sogenannten Konzept-O-Mat zu Hilfe nehmen. Dabei handelt es sich um ein webbasiertes Frage-Antwort-Tool, das vom Euregionalen Zentrum für digitale Bildung entwickelt worden ist. Wie die Stadt Aachen mitteilt, haben sich in diesem Rahmen sowohl die kommunalen Bildungsreferentinnen und -referenten als auch die Dezernenten für Bildung in der digitalen Welt der Bezirksregierung Köln an der Erarbeitung des Tools beteiligt.
Im Unterschied zu gedruckten Broschüren setzt der Konzept-O-Mat beim Ist-Zustand der jeweiligen Schule an, erklärt die Stadt Aachen. Mithilfe einer gezielten Filterfunktion decke er Lücken in deren Konzept auf und helfe dabei, diese Lücken zu schließen. Er stelle beispielsweise verschiedene Vorlagen zur Bündelung von Vereinbarungen und Bedarfen zum Download bereit und verknüpfe dabei alle Elemente eines schulischen Medienkonzepts sinnvoll miteinander. Dadurch werde den Schulen die Erfassung der komplexen Inhalte in vernetzter Form erleichtert und den Schulträgern gleichzeitig eine formal standardisierte Übersicht zu den Ausstattungsbedarfen bereitgestellt.
Die Idee für den Konzept-O-Mat hatte laut Aachen die Leiterin des Euregionalen Zentrums für digitale Bildung, Lara Langfort-Riepe. „Bei der Entwicklung der Anwendung war es uns sehr wichtig, die spezifischen Bedarfe jeder Schule zu wahren, da es bei der Fortschreibung der Medienkonzepte kein Schema F gibt“, erklärt Langfort-Riepe. „Angesichts der zahlreichen Herausforderungen, denen sich Schulen heute in Bereichen wie Inklusion, Integration und Fachkräftemangel gegenübersehen, bleiben individuelle Konzepte eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Lehr- und Lernprozesse.“ Dem fügt Ulrich Nachtkamp, Dezernent der Bezirksregierung Köln hinzu: „Der Konzept-O-Mat gibt einen fundierten Einblick in die Entwicklungsarbeit einer Schule. Er lädt dabei das gesamte Kollegium und auch Außenstehende zum gemeinsamen Austausch ein.“
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