Montag, 21. September 2026

Kreis Hameln-PyrmontSmart City geht in Verlängerung

[09.04.2025] Der als Modellprojekt Smart Cities geförderte Kreis Hameln-Pyrmont hat die kostenneutrale Verlängerung der Projektlaufzeit um ein Jahr beantragt – mit Erfolg. Durch den zeitintensiven Abstimmungsbedarf wäre der ursprünglich vorgesehene Zeitraum bis Ende 2026 zu kurz für die Kommune gewesen.
Vektorgrafik einer Smart City.

Im Kreis Hameln-Pyrmont geht das Modellprojekt Smart Cities um ein Jahr in die Verlängerung.

(Bildquelle: macrovector / 123rf.com)

Der Kreis Hameln-Pyrmont hat jetzt die Zusage für eine kostenneutrale Verlängerung der Laufzeit des Smart-City-Modellprojekts um ein Jahr erhalten. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, wurde damit ihrem Wunsch gegenüber der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesministerium für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung (BMWSB) stattgegeben. Der Landkreis zählt zu den 28 Kommunen der dritten Staffel des Förderprojekts. Ihm stehen insgesamt 17,5 Millionen Euro an Projektmitteln zur Verfügung. Die Laufzeit war begrenzt auf den 31. Dezember 2026.

„In der Umsetzungsphase hat sich gezeigt, dass der Förderzeitraum bis Ende 2026 aus unterschiedlichen Gründen zu knapp bemessen ist“, sagt Kreisrat Andreas Pachnicke. Ein wesentlicher Punkt hierfür ist der zeitintensive Abstimmungsbedarf bei der Initiierung und Umsetzung der Prozesse, erklärt die Kommune. Dies betreffe insbesondere die Landkreise, da hier der Großteil der Projekte neben den unterschiedlichsten Stakeholdern auch mit den jeweils betroffenen kreisangehörigen Kommunen abzustimmen sei. „Insbesondere die strukturelle Heterogenität der Kommunen erfordert erhebliche zeitliche Ressourcen“, so Pachnicke.

Einen ersten Antrag auf Verlängerung hat der Landkreis laut eigenen Angaben im Sommer 2024 gestellt. Ende 2024 haben die KfW und das BMWSB den Kommunen der dritten Förderstaffel – und damit auch dem Landkreis Hameln-Pyrmont – dann die Beantragung einer kostenneutralen Verlängerung der Projektlaufzeit ermöglicht (wir berichteten). Von diesem Angebot habe der Landkreis Gebrauch gemacht und einen entsprechenden Antrag eingereicht. Dieser wurde nun positiv beschieden, sodass es mit dem Projekt bis zum 31. Dezember 2027 weitergehen kann.

„Wir wollen diese Chance ergreifen, um die Vielzahl der geplanten Einzelprojekte auch erfolgreich umsetzen zu können“, sagt Landrat Dirk Adomat. „Aufgrund der Tragweite der Projekte sollte deren Umsetzung zwar zügig, jedoch gut durchdacht erfolgen, damit der – auch vom Fördermittelgeber – gewünschte nachhaltige Erfolg sichergestellt werden kann.“





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