Montag, 1. Dezember 2025

OldenburgVerbessertes Sozialmonitoring

[17.03.2025] Oldenburg hat seine Sozialmonitoring-Plattform weiterentwickelt: Diese präsentiert Offene Daten in nun optimierter Darstellung und mit neuen Filtermöglichkeiten. So werden wichtige soziale Indikatoren leichter zugänglich.
Screenshot der Sozialmonitoring-Datenplattform aus Oldenburg.

Screenshot des grafisch neu aufbereiteten Sozialmonitorings der Stadt Oldenburg.

(Bildquelle: Stadt Oldenburg)

Ob Bevölkerung, Bildung, Gesundheit, Pflege oder Wohnen: Für die Sozialplanung sind Daten zu diesen Bereichen eine wichtige Grundlage, um die Bedarfe spezifischer Stadtteile oder Zielgruppen zu ermitteln. In Oldenburg werden Daten aus diesen und weiteren Bereichen schon seit gut eineinhalb Jahren in anschaulicher Form bereitgestellt, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt. Nun stellte die Verwaltung die Weiterentwicklung des bestehenden Sozialmonitorings vor: das SoMo 2.0, das die kleinräumigen Sozialdaten der statistischen Bezirke in Oldenburg noch übersichtlicher präsentiert. So werden die Werte der betrachteten Sozialindikatoren mit einem Klick stets im direkten Vergleich zur Entwicklung in der gesamten Stadt betrachtet. Auch die Ladezeiten wurden optimiert, sodass die Karte beim Zoomen stabil bleibt. Darüber hinaus sind neue Inhalte dazugekommen, so die Teilgebiete „Hilfe zur Pflege“ und „Armutsindex“ nach denen stadtweit gefiltert werden kann. Besonders letzteres war eine Herausforderung, weil hier mehrere Indikatoren in einem Bereich gebündelt werden mussten.

Umsetzung mit Eigenmitteln

„Wir können soziale Lebenslagen in den unterschiedlichen Sozialräumen über einen längeren Zeitraum beobachten – und so problematische Entwicklungen frühzeitig erkennen. Bei Bedarf können dann Interventionen abgeleitet und umgesetzt werden“, sagt Susanne Jungkunz von der strategischen Sozialplanung.

Umgesetzt wurde die Neugestaltung des Sozialmonitorings vom Fachdienst Geo und Daten der Stadt Oldenburg – komplett mit eigenen Mitteln. Die erfassten Daten reichen dabei je nach Themengebiet bis ins Jahr 2015 zurück. Doch mit dem Launch der neuen Plattform sind die Arbeiten nicht abgeschlossen: In Kürze sollen weitere Daten hinzukommen, zudem soll das Datenmanagement im Hintergrund optimiert werden, heißt es vonseiten der Stadt. Perspektivisch sei auch die Aufnahme weiterer Daten beispielsweise aus den Bereichen Zuwanderung und Integration denkbar.





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