Freitag, 11. September 2026

VertiGISWhitepaper zur Cybersicherheit

[12.08.2026] Steigende Sicherheitsanforderungen stellen Vermessungs- und Katasterverwaltungen vor neue Herausforderungen. Ein Whitepaper von VertiGIS beschreibt regulatorische Vorgaben und mögliche Betriebsmodelle für den Schutz von Geobasisdaten.

Whitepaper von VertiGIS: Im Mittelpunkt stehen Resilienz, Verfügbarkeit und digitale Souveränität.

(Bildquelle: VertiGIS)

Geobasisdaten bilden die Grundlage für zahlreiche Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung. Ihr Schutz gewinnt deshalb an Bedeutung, wie der Anbieter VertiGIS mitteilt. Insbesondere Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationsverwaltungen auf Landes- und Kommunalebene müssten ihre Fachverfahren und IT-Systeme gegen Ausfälle und Cyberangriffe absichern.

Welche Anforderungen dabei zu berücksichtigen sind, beschreibt das Whitepaper „IT-Sicherheit und Basisabsicherung für Geobasisdaten“ von VertiGIS. Es befasst sich unter anderem mit der europäischen NIS-2-Richtlinie und den Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Resiliente IT-Infrastrukturen

Anlass für die Veröffentlichung ist unter anderem ein Cyberangriff auf die rumänische Kataster- und Grundbuchbehörde. Nach Angaben von VertiGIS waren dabei zentrale IT-Systeme zeitweise nicht verfügbar. Grundstücks- und Immobilientransaktionen seien dadurch landesweit erheblich beeinträchtigt worden. Das Whitepaper betrachtet Informationssicherheit nicht ausschließlich als technische Aufgabe. Sicherheits- und Betriebskonzepte müssten auch den Umgang mit Störungen und Krisen berücksichtigen. Dazu zählen nach Angaben des Unternehmens resiliente IT-Infrastrukturen, Redundanzen sowie festgelegte Wiederanlauf- und Notfallprozesse.

Betriebsmodelle für geodatenbasierte Fachverfahren

VertiGIS geht zudem auf verschiedene Betriebsmodelle für geodatenbasierte Fachverfahren ein. Standardisierte und skalierbare Ansätze könnten dazu beitragen, Risiken zu verringern und Betriebsprozesse zu vereinfachen. Gleichzeitig sollen sie Verwaltungen dabei unterstützen, Sicherheitsanforderungen trotz begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen umzusetzen. Als eine Möglichkeit nennt das Unternehmen cloudbasierte Betriebsmodelle wie die LM Cloud. Diese könnten Bestandteil eines technischen und organisatorischen Sicherheitskonzepts sein.





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