ZenDISKommunales Open-Source-Board nimmt Arbeit auf
Open-Source-Software bietet Kommunen zahlreiche Vorteile – von Kosteneinsparungen über größere Transparenz bis hin zu mehr Souveränität über eigene IT-Systeme. Mit dem Kommunalen Open-Source-Board wurde nun eine neue Initiative gestartet, die diese Potenziale gezielt fördern und vernetzen soll.
Das Board ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Dortmund, der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS). Ziel ist es, die Open-Source-Expertise von und für Kommunen zu bündeln und auszubauen.
Beim Auftakttreffen im ZenDiS-Büro kamen Fachleute aus Kommunen und der IT-Branche aus ganz Deutschland zusammen, um die inhaltliche Basis und künftigen Schwerpunkte des Boards zu definieren. Dabei wurden folgende Ziele formuliert:
- Sensibilisierung für den Einsatz von Open Source in Kommunen;
- Stärkung des kommunalen Netzwerks;
- Aufbau eines übergreifenden Wissensmanagements über die Plattform openCode;
- Unterstützung der Kommunen auf dem Weg zu souveräner IT;
- schrittweise Erreichung digitaler Souveränität durch kommunale Zusammenarbeit.
Mit dem neuen Gremium wollen die Initiatoren einen zentralen Austauschraum schaffen, um Open-Source-Projekte strategisch weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen sowie IT-Expertinnen und -Experten zu vertiefen.
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