BMBFPortal für offene Bildungsmaterialien
Um die Potenziale offener Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER) besser zu erschließen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau einer neuen Informationsstelle. Laut eigenen Angaben ist das Ziel des Projekts, durch Aufklärung und Beratung OER in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Zentrales Element ist dabei der Aufbau eines Web-Portals, auf dem Informationen zum Thema bereitgestellt werden. Verantwortlich für den Aufbau der Infostelle ist der Deutsche Bildungsserver. „Mit der Informationsstelle schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle für OER in Deutschland. Dies ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer pädagogisch sinnvollen und urheberrechtlich einwandfreien Nutzung von OER in allen Bildungsbereichen“, sagte Bildungsstaatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. Digitale Formate spielen eine immer wichtigere Rolle und offene Bildungsmaterialien sind zu einem wichtigen Bestandteil des digitalen Lernens geworden. Auch OER-Materialien seien urheberrechtlich geschützt – die Art der Lizenzierung könne es aber erlauben, dass sie verändert und an andere weitergegeben werden, informiert das BMBF. Damit können diese Materialien zwischen Lehrkräften geteilt, im Internet verbreitet und an die speziellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden. OER ersetze nicht klassische Verlagsprodukte, sondern ergänze diese. Das Web-Portal wird die verschiedenen Bildungsbereiche – Schule, Aus- und Weiterbildung sowie Hochschule – abbilden und passgenaue Informationen für Anwender und Nutzer bereitstellen. Der Aufbau der Informationsstelle wird für einen Zeitraum von zwei Jahren mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. Über die Förderung der Informationsstelle hinaus bringt das BMBF eine Reihe weiterer Projekte mit dem Ziel der Verankerung von OER in der Bildungslandschaft auf den Weg. In insgesamt 23 Projekten werden Multiplikatoren aus dem Bildungsbereich für die Potenziale und den Umgang mit offen lizenzierten Materialien sensibilisiert. Die Ergebnisse werden über die Informationsstelle der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Projekte sind Teil des Programms „Digitale Medien in der Beruflichen Bildung“.
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[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
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