Sonntag, 24. Mai 2026

MACHPrägendes Jahr

[05.02.2020] Eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigt das vorläufige Geschäftsergebnis der MACH AG. Bedeutend für den Projekterfolg war die Umsetzung der E-Rechnung.
MACH AG: Mitarbeiterzahl und Umsatz auch 2019 gesteigert.

MACH AG: Mitarbeiterzahl und Umsatz auch 2019 gesteigert.

(Bildquelle: MACH AG)

Das vorläufige Geschäftsergebnis der MACH AG für 2019 zeigt eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Unternehmen mitteilt, spiegelt sich das Wachstum auch in den Mitarbeiterzahlen: 2019 konnten insgesamt 50 neue Mitarbeiter gewonnen werden. Damit zähle das Unternehmen mittlerweile 430 Angestellte und habe seine Belegschaft in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG, sagt: „Wir haben im vergangenen Jahr vor allem in den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres Personals investiert und damit letztendlich in die Projekte mit unseren Kunden. Gleichzeitig leisteten wir Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Lösungen sowie in unsere Infrastruktur und Ausstattung. Ich bin zuversichtlich, dass es uns auf dieser Basis gelingen wird, die so dringend notwendige Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung weiter voranzutreiben.“
2019 nimmt Sahre, der für Finanzen und Organisation, Personal-Management sowie IT zuständig ist, insgesamt als ein besonders prägendes Jahr für MACH wahr: „Wir haben viele wichtige und große Projekte bearbeitet und beachtliche Erfolge erzielt, die dazu beitragen, dass die Verwaltungen in Deutschland nicht nur papierlos, sondern auch mit geringerem Aufwand ihre Leistungen anbieten können. Gleichzeitig konnten wir in unseren Projekten wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns für zukünftige Aufgaben noch besser aufstellen.“

Erfolgsfaktor E-Rechnung

Für MACH stellte sich 2019 mit der Einführung der elektronischen Rechnung auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene eine Serie an Projekterfolgen ein. So setzte der E-Government-Spezialist laut eigenen Angaben unter anderem im Freistaat Thüringen die E-Rechnung produktiv (wir berichteten) und schloss damit das erste Bundesland an das OZG-konforme Rechnungseingangsportal an. „Die Anbindung der Verwaltungen an das zentrale Rechnungseingangsportal sorgt nicht nur für eine erleichterte, transparente und beschleunigte Kommunikation zwischen Bürgern beziehungsweise Unternehmen und den öffentlichen Einrichtungen, sie stellt gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) dar. MACH hat in diesem Bereich im vergangenen Jahr wichtige Basisarbeit geleistet“, erläutert Arne Baltissen, der als Vorstand Märkte die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation bei MACH leitet.

Projekte 2020

Einen weiteren Schwerpunkt stellte die Weiterentwicklung und Einführung der Software MACH Personal in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen dar. MACH spürt laut eigenen Angaben den Bedarf nach einer modularen und ganzheitlichen Lösung, die das Personal-Management in ihren Mittelpunkt stellt (wir berichteten).
Darüber hinaus sei absehbar, dass die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes 2020 weiter an Fahrt aufnehmen wird. „Wir sind bereits mit vielen Behörden im Austausch, wenn es um die Gestaltung neuer, digitaler Verwaltungsprozesse im Zuge des OZG geht. Viel Potenzial bietet aus unserer Sicht insbesondere die Berücksichtigung der behördeninternen Prozesse. Gleichzeitig nehmen wir die so genannten Primärprozesse der Verwaltung in den Fokus, die im Austausch mit den Bürgern und Firmen das eigentliche Geschäftsfeld der Behörde ausmachen und häufig auch eine der Verwaltungsleistungen nach OZG darstellen“, sagt Arne Baltissen.

Trends von morgen

Stefan Mensching erläutert, woran das Unternehmen derzeit arbeitet: „Aktuell entwickeln wir unter anderem neue Module für unsere Software, die vor allem im dezentralen Einsatz große Vorteile bringen werden. Unser Ziel ist es, für unsere Anwender die Arbeit mit ihren individuellen ERP-Services so komfortabel wie möglich zu gestalten. So erhalten so genannte Gelegenheitsnutzer zukünftig durch eine intuitiv bedienbare Oberfläche die Möglichkeit, Prozessfreigaben oder Mitzeichnungen auch sehr einfach von unterwegs zu erledigen.“
Großes Potenzial sieht Rolf Sahre außerdem im Themenfeld Smart City, in dem Verwaltungen künftig eine zentrale Rolle spielen werden. „Ich bin davon überzeugt, dass Städte und Gemeinden sowie gesamte Regionen als Smart Cities beziehungsweise Smart Regions unter anderem durch Vernetzung und die Nutzung gemeinsamer Daten sowie die Entwicklung neuer innovativer Stadt- und Mobilitätskonzepte die Bedürfnisse der Bürger im Hinblick auf das Leben in modernen, nachhaltigen Umgebungen zukünftig besser erfüllen werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende der MACH AG.



Stichwörter: Unternehmen, Bilanz


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen
AKDB_Hauptverwaltung

IT-Dienstleister: AKDB wird 55

[13.05.2026] Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern im Dienst der Kommunen. Die AKDB hat sich in dieser Zeit von einem regionalen Anbieter für elektronische Datenverarbeitung zu einer bundesweit agierenden Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Beteiligungen entwickelt. mehr...

Handschüttel-Foto

MACH/Stiewi: Reisekosten-Spezialist übernommen

[05.05.2026] Den Travel-Management-Anbieter SMS System-Management Stiewi hat das Unternehmen MACH übernommen. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio für die öffentliche Verwaltung. Die operativen Geschäftsaktivitäten werden durch die bisherige Leitung fortgeführt. mehr...

PricewaterhouseCoopers (PwC) gibt Tipps zur Cyber-Sicherheit in Ämtern und Behörden.

IT-Sicherheit: audius startet Quick Check

[30.04.2026] Sein Angebot für den Public Sector hat das Unternehmen audius um den Security Quick Check ergänzt. Dieser analysiert IT-Strukturen in Kommunen, identifiziert Schwachstellen und liefert konkrete Maßnahmen. mehr...

Axians Infoma: Neukunden und cloudbasierte Lösungen

[30.04.2026] 2025 sind diverse Kommunen aus verschiedenen Bundesländern mit Infoma-Lösungen in den Produktivbetrieb gestartet. Auch 2026 treibt Axians Infoma die Digitalisierung kommunaler Verwaltungen weiter voran, unter anderem mit cloudbasierten Lösungen und KI. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

NeueDigital Solutions/brainocons: Eine Plattform für viele Verfahren

[22.04.2026] Die Start-ups NeueDigital Solutions und brainocons verknüpfen eine Antragsplattform mit KI-gestütztem Wissensmanagement. Ziel ist die durchgängige Abbildung verschiedenster Verwaltungsprozesse – die auch über Abteilungsgrenzen hinweg Komplexität deutlich reduzieren kann. mehr...

Handschüttel-Foto

netgo: Neuer Technologiepartner für Dataport

[21.04.2026] Die netgo group hat eine europaweite Ausschreibung gewonnen und wird Technologiepartner von Dataport. Ab Juli 2026 soll das Unternehmen die Rolle des bisherigen Servicepartners übernehmen und unter anderem Leistungen rund um die Rechenzentrumsinfrastruktur erbringen. mehr...

William-Schmitt_KOMM.One
interview

Interview: Kooperation statt Konkurrenz

[13.04.2026] Im Kommune21-Interview spricht Komm.ONE-Vorstandsvorsitzender William Schmitt darüber, wie sich der kommunale IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg neu positioniert – als Rechenzentrumsbetreiber, Plattformanbieter oder strategischer Impulsgeber? mehr...

Geburtstag 20

Databund: 20. Geburtstag gefeiert

[07.04.2026] Vor 20 Jahren wurde der Databund als Verband für die mittelständische IT-Wirtschaft im öffentlichen Sektor gegründet. Die Geburtstagsparty wurde für Rückblick und Ausblick genutzt. mehr...

Rahmenvereinbarung Prosoz ekom21 - zwei Männer, die sich die Hand schütteln

Prosoz/ekom21: Gemeinsam für Sozial- und Jugendwesen

[12.03.2026] Eine sechsjährige Rahmenvereinbarung mit dem IT-Dienstleister ekom21 hat jetzt das Unternehmen Prosoz unterzeichnet. Kommunen in Hessen können künftig Prosoz-Lösungen ohne eigene Ausschreibung einführen. mehr...

Fünf männliche Personen stehen in einem Besprechungsraum nebeneinander zum Foto versammelt.

OWL-IT: Verbandsspitze wiedergewählt

[04.03.2026] In ihrer konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl 2025 hat die Verbandsversammlung des Zweckverbands Ostwestfalen-Lippe-IT (OWL-IT) ihre bisherige Verbandsspitze erneut gewählt. mehr...

Vektorgrafik: Fünf Personen halten je ein Puzzleteil

Niedersachsen: IT-Dienstleister bündeln Kräfte

[26.02.2026] Niedersachsens kommunale IT-Dienstleister bündeln ihre Kräfte ab sofort unter dem Dach von Komm2IT. Das Programm mit dem Ziel eines gesellschaftsrechtlichen Zusammenschlusses bis Anfang 2027 soll die Digitalisierung der Verwaltung in dem Bundesland spürbar voranbringen. 
 mehr...

Die Geschäftsführung der Little Bird Group steht zum Foto versammelt.

Little Bird Group: Vier Lösungsanbieter bündeln Kräfte

[16.02.2026] Als Little Bird Group treten künftig die Softwareunternehmen Little Bird, InstiKom, Stay Informed und Kita-Planer KP auf. Unter der neuen Dachmarke wollen sie ihre digitalen Lösungen für die Bildung und Betreuung von Kindern gemeinsam weiterentwickeln. mehr...

Vier Personen stehen nebeneinander an einem Tisch versammelt, zwei von ihnen unterzeichnen den Vertrag zwischen OWL-IT und regio iT.

OWL-IT / regio iT: Kooperation wird vertieft

[03.02.2026] Mit einem neuen Vertrag bündeln die beiden kommunalen IT-Dienstleister OWL-IT und regio iT ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Low Code und Automatisierung. Dadurch vertiefen sie ihre bereits bestehende Zusammenarbeit beim Personal- und Sitzungsmanagement. mehr...

Maren Warnecke zeigt Mira Jago etwas auf dem Bildschirm eines Laptops.
bericht

Cuckoo Coding / NOLIS: Echtes Win-win

[02.02.2026] Das Start-up Cuckoo Coding und der E-Government-Spezialist NOLIS haben eine App für Kommunen entwickelt. Die Geschäftsführerinnen Mira Jago, Cuckoo Coding, und Maren Warnecke, NOLIS, schildern ihre Erfahrungen und ziehen ein erstes Fazit. mehr...

Umfirmierung: Aus Lorenz Orga-Systeme wird sovero

[27.01.2026] Unter neuem Namen firmiert jetzt die Lorenz Orga-Systeme GmbH. Als sovero GmbH will sich das Unternehmen für Software, Beratung und Aktendigitalisierung ganzheitlich auf künftige Marktentwicklungen einstellen. Im Fokus steht weiterhin die öffentliche Verwaltung. mehr...