KaiserslauternNeue Geschäftsführerin bei KL.digital
Vor fast drei Wochen hat die Digitalisierungsgesellschaft der Stadt Kaiserslautern, KL.digital, ihre neue Geschäftsführerin begrüßt: Ilona Benz trat zum 1. Februar 2022 die Nachfolge von Martin Verlage an (wir berichteten). „Ich habe mich ganz bewusst für die herzlich digitale Stadt entschieden. Kaiserslautern hat die besten Voraussetzungen, um als Smart City richtig durchzustarten und bundesweit Maßstäbe zu setzen. Ich denke hier vor allem an die große Stärke einer Konzentration von renommierten Forschungsinstituten und IT-Unternehmen, eine thematisch sensibilisierte Kommunalpolitik sowie an das schlagkräftige, motivierte und hoch kompetente Team hinter dem Vorhaben, das die einzelnen Projekte mit Herzblut angeht. Dieses Potenzial möchte ich durch meine Tätigkeit voll ausschöpfen“, erklärt Ilona Benz ihre Beweggründe, beruflich nach Kaiserslautern zu wechseln.
Schwerpunkte ihrer Arbeit sieht Benz laut der städtischen Pressemeldung in der strategischen Einbettung der Smart City in den größeren Kontext von Stadtentwicklung sowie dem Kontakt mit der Stadtbevölkerung: „Ich will, dass wir noch aktiver an die Bürgerinnen und Bürger herantreten und die Vorteile unserer Projekte und der Digitalisierung sichtbar machen, sodass wir Ende 2024 auf eine Reihe umgesetzter Vorhaben blicken können, die einen Mehrwert für die Menschen leisten und Bestand haben.“
Das herzlich digitale Team, bestehend aus KL.digital und der Stabsstelle Digitalisierung, stehe dabei mit den Planungen schon in den Startlöchern: Um die Stadtgesellschaft kontinuierlich in die Entwicklungen der Projekte einzubeziehen, sind nach Angaben der Stadt verschiedene Events sowie Formate angedacht. Ein Beteiligungs-Tool für Bürgerinnen und Bürger für das aktive Mitwirken werde momentan ausgearbeitet und soll innerhalb der ersten Jahreshälfte freigeschaltet werden.
Auch auf der technischen Seite geht es nach Angaben der Stadt voran, zum Beispiel im Bereich Smart City Infrastructure: Hier soll insbesondere die Sensortechnik in den kommenden Monaten erweitert werden und für die Erhebung relevanter Daten in Betrieb gehen. In einem nächsten Schritt sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen den Verkehrsfluss in der Stadt zu optimieren und die Wegführung bei Stau oder Baustellen sinnvoll umzulenken.
Plattformen: Von smart zu intelligent
[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...
Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden
[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...
Kassel: App stärkt das Vereinsleben
[28.04.2026] Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...
Lübeck: Hansestadt digital erleben
[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...
Serie Smart Cities: Daten im Griff
[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...
Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen
[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...
Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege
[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...
Etteln: Klein, aber oho
[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...
Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit
[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...
Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour
[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...
Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge
[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...
Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet
[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...
Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack
[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...
Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung
[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...
Hannover: Neue Messtechnik für alte Bäume
[27.03.2026] Im Rahmen des Projekts BlueGreenCity-KI entwickelt die Stadt Hannover KI-basierte Lösungen, um städtisches Grün klimaresilient und ressourcenschonend zu bewirtschaften. Nun wird ein neues Dendrometer erprobt, das differenzierte Analysen zum Trockenstress eines typischen Stadtbaums ermöglicht. mehr...





















