Smart City trifft KISeminar mit Praxisbezug

Von der kommunalen Wärmeplanung über die datenbasierte Steuerung urbaner Infrastrukturen bis hin zur intelligente Analyse von Bilddaten zur Stadtentwicklung kann in der Smart City Künstliche Intelligenz eingesetzt werden.
(Bildquelle: halaluya/123rf.com)
Wie Künstliche Intelligenz (KI) als Schlüsseltechnologie zur Gestaltung smarter Städte und Regionen beitragen kann, zeigt am 13. November 2025 ein Seminar, zu dem jetzt der Deutsche Verein für Vermessungswesen (DVW) – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement nach Hannover einlädt. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag (DST), der Deutsche Landkreistag (DLT), der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie das Netzwerk Junger Bürgermeisterinnen und Bürgermeister (NJB). Wie der DVW mitteilt, werden unter dem Titel Smart City trifft KI die kommunale Wärmeplanung mit digitalen Zwillingen, die datenbasierte Steuerung urbaner Infrastrukturen oder die intelligente Analyse von Bilddaten zur Stadtentwicklung in den Blick genommen. Praxisnahe Beispiele aus ganz Deutschland demonstrieren laut Programm den Einsatz KI-gestützter Lösungen für die interkommunale Zusammenarbeit, Mobilität, Klimaanpassung und das Krisenmanagement.
Im Mittelpunkt stehen konkrete kommunale Anwendungsfälle und übertragbare Strategien, kündigt der DVW an. Dazu zählen beispielsweise die digitalen Straßenraumdaten im Rhein-Kreis Neuss, das vernetzte Lagebild Berlins oder innovativen Tools wie NETZinspect. Die Veranstaltung beleuchte zudem die politischen Rahmenbedingungen im föderalen Verbund und zeige, wie Data Governance und Digitale Zwillinge systematisch aufgebaut werden können.
Das Seminar richtet sich an kommunale Entscheiderinnen und Entscheider, Smart-City-Verantwortliche und Digitalisierungsbeauftragte, die zukunftsorientierte Projekte mit technologischem Weitblick entwickeln wollen. Aber auch Fach- und Projektverantwortliche, die operativ an der Umsetzung digitaler Stadt- und Regionalentwicklungsprojekte arbeiten – etwa in den Bereichen Stadtplanung, IT, Geodatenmanagement, Infrastruktur oder Digitalisierung – werden laut DVW angesprochen.
Mitglieder des DVW, DLT, DST, DStGB, NJB, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und des Bunds der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (BDVI) zahlen eine reduzierte Teilnahmegebühr.
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