BurgdorfNeue Online-Beteiligungsplattform
Mit einer neuen Online-Plattform weitet Burgdorf die Partizipationsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger aus. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, können sich Interessierte ab dem 14. September 2022 über das Portal Burgdorf | MITgestalten einbringen. Die Stadt will auf diesem Weg die Bevölkerung mehr einbinden und bessere Erkenntnisse über das Meinungsbild gewinnen. Ideen, Hinweise und Anregungen konnten die Burgdorferinnen und Burgdorfer schon vor dem Start der neuen Plattform online an die Stadt richten. Nun gehe die Kommune aber noch einen Schritt weiter, indem die abgegebenen Vorschläge und ihr Bearbeitungsstatus in Form eines Ampelsystems angezeigt werden. Darüber hinaus erfolge eine Trennung nach Ideen und Hinweisen. Unter Hinweise fallen beispielsweise Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zu einer defekten Straßenbeleuchtung oder zu Straßenschäden. Die Kategorie Ideen meine zum Beispiel Vorschläge zur Verbesserung des Stadtbildes. Weiterhin bestehe die Möglichkeit, an Bauleitplanverfahren, an den städtebaulichen Zielsetzungen und Planinhalten durch eine Stellungnahme mitzuwirken. Auch Befragungen und andere Beteiligungsmöglichkeiten seien künftig auf Burgdorf | MITgestalten zu finden. Informationen zu aktuellen Projekten runden das Portal ab.
Dokumentenaustausch möglich
Bürger, die bereits über ein Konto für das städtische Serviceportal (wir berichteten) verfügen, können dieses auch für die Registrierung bei der Abgabe von Hinweisen sowie einer Stellungnahme im Bauleitplanverfahren nutzen, heißt es vonseiten der Stadt. Umgekehrt sei es möglich, sich mit einem bestehenden Nutzerkonto für die Abgabe von Hinweisen sowie einer Stellungnahme im Bauleitplanverfahren beim Serviceportal anzumelden.
Für Nutzende, die noch schneller an den Beteiligungsmöglichkeiten teilnehmen möchten, empfiehlt die Stadt eine kostenlose Registrierung. Denn, wenn persönliche Daten wie Name oder Adresse einmal hinterlegt seien, müssen sie nicht bei jedem neuen Hinweis erneut eingegeben werden. Auch profitieren die Nutzenden dann von der Funktion, den aktuellen Verfahrensstand jederzeit in der Vorgangsübersicht einsehen zu können. Bei Bedarf können Nutzende und Stadtverwaltung über das integrierte Postfach kommunizieren. Rückmeldungen und -fragen erfolgen vorgangsbezogen, der Dokumentenaustausch sei ebenfalls möglich. Über neu eingegangene Nachrichten werden die Bürger per E-Mail informiert. Inhalte der Nachricht oder Informationen zum Vorgang werden dabei nicht preisgegeben.
Ort für eine lebendige Bürgergesellschaft
„Burgdorf ist eine liebens- und lebenswerte Stadt“, sagt Bürgermeister Armin Pollehn. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unser schönes Burgdorf weiterzuentwickeln. Dabei hat die Verwaltung stets ein offenes Ohr für alles, was unsere Stadt noch besser macht. Das Portal dient dabei als digitale Plattform für eine lebendige Bürgergesellschaft. Wir wollen das Portal dazu nutzen, um Verwaltungshandeln transparenter und bürgerfreundlicher zu machen sowie mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Burgdorferinnen und Burgdorfer zu schaffen. Gemeinsam mit den Burgdorferinnen und Burgdorfern wollen wir das Portal kontinuierlich ausbauen und verbessern. Wir freuen uns darauf, wenn möglichst viele sich beteiligen.“
KI-Oasen: Wenn Städte träumen
[31.07.2026] Das Architekturbüro weiss Architekten entwickelt mit den KI-Oasen ein Beteiligungsformat, das Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger niederschwellig in ortsspezifische Bilder übersetzt. In Eichstätt wird daraus nun ein kommunales Pilotprojekt. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 4: Bürger als Gestalter
[30.07.2026] Aus zahlreichen Praxisprojekten hat das Fraunhofer-Institut IESE zentrale Erkenntnisse gewonnen, wie eine gute Bürgerbeteiligung gestaltet sein sollte. Ein Erfolgsfaktor: Digitale Angebote sollten mit Vor-Ort-Formaten kombiniert werden. mehr...
Magdeburg: Beteiligung mit VR
[28.07.2026] Wie lassen sich komplexe städtebauliche Planungen anschaulich vermitteln und die Bürgerbeteiligung stärken? Ein Forschungsprojekt zeigt am Beispiel der Großen Münzstraße in Magdeburg, wie Virtual Reality neue Wege in der Bauleitplanung eröffnen kann. mehr...
Achim: Portal für Bürgertipps
[27.07.2026] Die Stadt Achim ist die erste Kommune im Kreis Verden, die auf das moderne Bürgertipps-Portal von Anbieter NOLIS setzt. Sag’s Achim lässt sich über Smartphone, Tablet und PC gleichermaßen einfach nutzen und löst die bisherige Online-Mängelmelder-Lösung ab. mehr...
Mainz: Microsite erleichtert das Mitgestalten
[14.07.2026] Die Bürgerbeteiligung der Stadt Mainz präsentiert sich mit einem rundum modernisierten Webauftritt. Die neue Microsite „Gemeinsam Mainz gestalten“ soll es den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch einfacher machen, Mitwirkungsmöglichkeiten wahrzunehmen. mehr...
Uslar/Katlenburg-Lindau: Digitale Beteiligungsplattform zur Artenvielfalt
[10.07.2026] Für den Naturschutz ist ein feinmaschiges Monitoring der Artenvielfalt zentral. Interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort können aufgrund lokaler Gebietskenntnis und wiederholter Beobachtung wertvolle Hinweise liefern. Ein Forschungsprojekt in Niedersachsen nutzt dazu digitale Lösungen von wer denkt was. mehr...
Studie: Bürgerbeteiligung ohne Hightech
[08.06.2026] Erstmals wurde bundesweit untersucht, wie Kommunen digitale Bürgerbeteiligung einsetzen. Die Erhebung zeigt, dass ostdeutsche Kommunen häufiger aktiv sind als westdeutsche. Gleichzeitig zeigt sich bundesweit: Digitale Bürgerbeteiligung in der Breite ist kein Hightech-Unterfangen. mehr...
Hamburg: Aktionsplan für Nachhaltigkeit
[05.06.2026] Ihr Engagement für eine offene und transparente Verwaltung baut die Freie und Hansestadt Hamburg weiter aus und ist in die neue Programmphase von Open Government Partnership (OGP) Local gestartet. Im Fokus steht die gesamtstädtische Nachhaltigkeitsstrategie. mehr...
wer denkt was: 15 Jahre Innovation und Dialog
[07.05.2026] Das Unternehmen wer denkt was feiert Jubiläum: Seit 15 Jahren begleitet die Firma Kommunen im ganzen Bundesgebiet bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse. mehr...
Stuttgart: Relaunch fürs Beteiligungsportal
[04.05.2026] Ihr Beteiligungsportal hat die Stadt Stuttgart grundlegend modernisiert. Der Zugang wurde barrierearm und intuitiv gestaltet. Für mehr Verständlichkeit und effiziente Auswertungen setzt die Stadt auf KI. mehr...
Kirchenlamitz: Radspur-App liefert Daten aus der Praxis
[20.03.2026] Mit welcher Frequenz Radwege genutzt werden und ob es auf den Strecken Verbesserungsbedarfe gibt, will die Stadt Kirchenlamitz mithilfe einer App herausfinden. Ist die Anwendung auf dem Smartphone installiert und aktiviert, kann sie anonymisiert GPS- und Erschütterungsdaten erfassen. Auch können die Nutzerinnen und Nutzer über die App auf Gefahrenstellen oder Hindernisse hinweisen. mehr...
Bad Homburg v. d. Höhe / Friedrichsdorf / Wehrheim: Gemeinsame Beteiligungsplattform
[19.03.2026] Mit Seid Dabei haben Bad Homburg v. d. Höhe, Friedrichsdorf und Wehrheim eine gemeinsame Beteiligungsplattform gestartet, auf der jede Kommune zwar einen eigenen Bereich verwaltet, die technische Infrastruktur aber mit den anderen teilt. mehr...
Gersheim: Mehr Service mit Gerda
[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...
E-Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen
[26.02.2026] Analoge Beteiligungsformate sprechen nur eine begrenzte Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern an. Fügen Kommunen digitale Partizipationsangebote planvoll hinzu, erreichen sie mehr Zielgruppen. Wichtig ist die intelligente Kombination der beiden Ansätze. mehr...
Darmstadt: Digitalstrategie mitgestalten
[25.02.2026] Mit einer neuen Digitalstrategie will die Stadt Darmstadt wichtige Weichen für die Zukunft ihrer digitalen Verwaltung und Services stellen. In die finale Fassung sollen auch Anregungen aus der Bürgerschaft einfließen. mehr...





















